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1:1 gegen Jahn Regensburg: Bozenik rettet bei seiner Premiere Punkt für Fortuna

Dank eines Treffers von Zugang Robert Bozenik hat Fortuna immerhin einen Punkt in der Arena behalten. Beim 1:1 gegen Jahn Regensburg lieferten die Düsseldorfer über weite Strecken allerdings keine besonders überzeugende Vorstellung ab. 19.256 sahen das Spiel im Stadion.

Christian Preußer hatte im Vorfeld der Partie schon einmal angemeldet, dass es Härtefälle geben würde. Nicht alle Profis im Kader können vom Cheftrainer am Spieltag Berücksichtigung finden. Gegen Jahn Regensburg hätte dieses Schicksal wohl Dawid Kownacki ereilt, immerhin mit über sieben Millionen Euro Ablöse der Rekordspieler des Vereins. Doch kurz vor dem Duell in der Zweiten Liga vermeldete sein Arbeitgeber, dass Kownacki mit Knieproblemen entschuldigt sei.

Die Blicke waren sowieso auf andere gerichtet. Hajime Moriyasu hat auf seiner Europa-Rundreise Station in der Arena gemacht – um sich von der aktuellen Form von Ao Tanaka einen Eindruck zu verschaffen. Oder Robert Bozenik. Der 21-Jährige Slowake, ausgeliehen von Feyenoord Rotterdam, stand zum ersten Mal von Anfang an auf dem Platz. Und beide sollten auf unterschiedliche Weise Anteil an diesem Spiel haben. Doch der Reihe nach.

Christian Preußer dürfte nach dem Sieg in Aue die finstere Hoffnung gehabt haben, sein Team könnte auch an Sicherheit gewonnen haben. Doch über weite Strecken wirkte es noch arg angestrengt und wenig durchdacht im Spielvortrag. Preußer hatte sich für eine etwas veränderte Ausrichtung entschieden und in einem 4-4-2 spielen lassen. Dies hatte zur Folge, dass sich neben Rouwen Hennings eben auch Bozenik in die Sturmspitze gesellte. Im Mittelfeld verzichtete er dafür auf einen klassischen Verteiler, Shinta Appelkamp saß erneut zunächst erst nur auf der Bank.

In den Anfangsminuten entwickelte Fortuna erstaunlich viel Druck, kam immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Die Doppelspitze erwies sich als ein reizvolles Mittel, wenngleich dadurch dahinter spielerisch einiges verloren ging. In der Defensive leistete sich Fortuna gewohnt das eine und andere Defizit. In der Zusammenrechnung zu viel, wenn man gehobene Ansprüche hat. Und so wurde prompt bestraft, als Ao Tanaka einen Ball arg schlampig nach vorne spielte. Die Regensburger setzten sofort nach, und Max Besuschkow schlenzte den Ball zur Führung an Florian Kastenmeier vorbei.

Ein Tiefschlag, aber Fortuna suchte immerhin weiter die Vorwärtsbewegung. Bozenik wirbelte gehörig vorne, wirkte mitunter fast schon etwas übermotiviert, wenn er aus allen möglichen Lagen den Abschluss probierte. Doch seine Motivation sollte sich alsbald auszahlen. Eine Hereingabe von Florian Hartherz konnte er schließlich per Kopf zum Ausgleich treffen nach 33 Minuten.

Es entwickelte sich eine Partie, in der Regensburg nur einen überschaubaren Beitrag leistete, Fortuna allerdings nicht clever genug die sich ihr bietenden Freiräume nutzen konnte. Und dann kam wohl auch noch eine gehörige Portion Glück dazu. Nach einer Ecke irrte Kastenmeier planlos durch den Strafraum, der Ball zappelte im Netz. Harm Osmers (sehr unglückliche Spielleitung) verweigerte dem Treffer aber nach Hinweis aus dem Kölner Keller die Anerkennung wegen eines vermeintlichen Handspiels – es kann sich auch um die Hüfte gehandelt haben.

Am Ende steht für Fortuna ein Punkt – immerhin. Die Bilanz nach sieben Spieltagen ist mit acht Zählern eher ernüchternd. Auf Preußer wartet noch viel Arbeit.

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