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2. Fußball-Bundesliga: Genervter Hansa-Coach fordert Sieg gegen „Wundertüte“

Dieses Spiel ist mega wichtig für die Ostseestädter. Fußball-Zweitligist Hansa Rostock kann am Samstag (13.30 Uhr/Sky) gegen den FC Ingolstadt mit dem dritten Heimsieg die Distanz zu den Abstiegsrängen vergrößern. „Wir spielen zu Hause und wollen die Punkte hierbehalten“, sagte Trainer Jens Härtel vor dem Duell der beiden Aufsteiger.

Zwei Spieltage vor Hinrundenschluss liegen die Rostocker auf dem elften Platz vier Punkte vor Relegationsrang 16, den derzeit Hannover 96 innehat. Die Ingolstädter sind abgeschlagenes Tabellenschlusslicht und haben jede Menge Probleme mit im Gepäck auf dem Weg zur Ostseeküste.

Denn die Gäste müssen wegen zahlreicher Corona-Infektionen mit einer Notelf antreten. Nach sieben positiven PCR-Tests sind nach Vereinsangaben insgesamt 15 Personen aus dem „sportlichen Bereich“ von der häuslichen Quarantäne betroffen. „Es fällt eine Vielzahl von Spielern aus“, sagte FCI-Trainer André Schubert nach ereignisreichen Tagen bei den Oberbayern.

„Das ist die erste Pressekonferenz, in der ich zum Gegner mehr sagen kann als zur eigenen Aufstellung.“ Er plant mit einer „bunt gemischten“ Mannschaft. Eine Wundertüte sozusagen. „Wir dürfen Ingolstadt keineswegs unterschätzen“, mahnte hingegen sein Gegenüber Jens Härtel, dem nur Rechtsaußen Nik Omladic fehlt.

Rostocks Heimbilanz ist bislang eher bescheiden

Auch für die Beschränkung auf die Zahl von nur 1000 Zuschauern für das Spiel seiner Rostocker gegen das Schlusslicht hatte Hansas Cheftrainer nur wenig Verständnis. „Wir sind total genervt von dieser ganzen Situation, dass wir hin- und herspringen, dass es keine Klarheit gibt“, sagte der 52-Jährige am Donnerstag zwei Tage vor der Partie.

„Dass es am Ende so ausgefallen ist, können wir auch als Mannschaft nur schwer nachvollziehen.“„Wir hätten gern vor einer tollen Kulisse gespielt“, sagte Härtel. Das wäre kein Nachteil gewesen, sondern eher ein Vorteil, meinte er trotz der bislang bescheidenden Heimbilanz von zwei Siegen und einem Remis in sieben Spielen. „Wir sind total enttäuscht, dass es jetzt so gekommen ist“, meinte Härtel. „So richtig nachvollziehen können wir es nicht.“ Auch Vorstandschef Robert Marien hatte die Entscheidung attackiert: „De facto ist das ein Geisterspiel.“