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3:1-Sieg in Fürth: Bayern auch in Unterzahl zu stark - Lewandowski verpasst Rekord

Der FC Bayern München siegt zum Auftakt des 6. Spieltags souverän bei Greuther Fürth. Auch in Unterzahl ist der Rekordmeister zu stark für den Aufsteiger. Torjäger Robert Lewandowski geht beim 3:1 leer aus - und verpasst damit einen weiteren Rekord.

Der David war mutig, der Goliath aber auf der Hut: Bayern München hat mit einem "dreckigen" Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth seine Erfolgsserie fortgesetzt. Der bisweilen schlampige deutsche Fußball-Rekordmeister trat längst nicht so überzeugend auf wie sechs Tage zuvor gegen Aufsteiger VfL Bochum (7:0), behauptete mit einem glanzlosen 3:1 (2:0) beim zweiten Liga-Neuling aber trotz eines Platzverweises für Benjamin Pavard (48./grobes Foulspiel) seine Tabellenführung.

Thomas Müller (10.), Joshua Kimmich (31.) und Sebastian Griesbeck (68./Eigentor) trafen für die Münchner, in deren Spiel sich unerwartet viele Unsauberkeiten einschlichen. Diese bestrafte aber nur Cedric Itten (88.).

Vor 11.740 Zuschauern endete zugleich eine eindrucksvolle Serie des diesmal torlosen Robert Lewandowski: 15 Bundesligaspiele in Serie hatte er getroffen, den Rekord von Gerd Müller (16) aber verpasste er. Die Fürther bekämpften ihn entschlossen, mehr als einen Lattentreffer des Polen ließen sie nicht zu.

Auch ohne ein Tor des Weltfußballers blieben die Bayern unter Trainer Julian Nagelsmann auch im neunten Pflichtspiel in dieser Saison unbesiegt, dabei stört lediglich das Unentschieden am ersten Bundesliga-Spieltag bei Borussia Mönchengladbach die Bilanz. Fürth dagegen wartet weiter auf den ersten Sieg in dieser Saison - und nach dem 20. Heimspiel in der Bundesliga weiter auf seinen ersten vor eigenem Publikum.

Fürth begann im 4-3-3 und durchaus mutig mit hohem Pressing, doch bereits beim ersten schnellen Angriff der Münchner wurden die Schwächen der schlechtesten Abwehr der Liga bestraft. Alphonso Davies, als Linksaußen aufgeboten, spurtete über das halbe Feld, seine leicht abgefälschte Hereingabe schoss Müller flach aus rund 14 Metern über den linken Innenpfosten ins Tor.

Das Kleeblatt ließ sich erst mal nicht entmutigen. Die Mannschaft von Stefan Leitl, der einst elf Jahre lang in der Jugend und bei der zweiten Mannschaft das Trikot des FC Bayern getragen hatte, blieb aggressiv und baute immer wieder Druck auf. Begünstigt wurde dies auch durch Schlampigkeiten der Münchner im Aufbauspiel. Der Aufsteiger erkämpfte sich sogar ein Plus in der Eckball-Statistik.

Der Mangel an Durchschlagskraft blieb bei den Fürthern aber ebenso offensichtlich wie die Defizite im Abwehrverhalten. Nach einem erneuten Angriff über links und Davies legte der als Zehner agierende Leroy Sane für Kimmich ab, der aus 18 Metern überlegt flach einschoss. Zehn Minuten später streifte ein von Lewandowski artistisch abgelenkter Eckball die Latte (40.).

Fürth schöpfte noch einmal Mut, zumal Pavard nach einem rüden Foul von hinten gegen Julian Green von Schiedsrichter Robert Schröder (Hannover) glatt Rot sah. Doch in der Überzahl hatte das Kleeblatt außer Leidenschaft nicht viel zu bieten, die Bayern spielten nun außerdem wesentlich aufmerksamer und erzwangen einen dritten Treffer: Griesbeck unterlief beim Versuch, einen Treffer von Lewandowski zu verhindern, ein unglückliches Eigentor.

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