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53.000 Kölner betroffen: Corona-Genesene stehen beim Nachweis über Apps vor Problemen

Köln -

Menschen, die von einer Corona-Erkrankung genesen sind, müssen nur ein Mal geimpft werden, um vollständig immunisiert zu sein. Ihren vollständigen Schutz können sie jedoch zurzeit nur mit einem PCR-Test in Verbindung mit dem Erstimpfnachweis im gelben Impfheft beweisen, nicht aber digital, wie es Nichterkrankte nach der Zweitimpfung können. In der Cov-Pass- und der Corona-Warn-App sind geimpfte Genesene nur als Erstgeimpfte vermerkt. Von manchen Lockerungen etwa bei Kulturveranstaltungen oder beim Reisen können sie deshalb nur mit der bisherigen Zettelwirtschafft profitieren, mit den Apps kommen sie nicht weiter.

Allein in Köln sind davon mehr als 53.000 Menschen betroffen, die eine Covid-Erkrankung bereits durchlebten und deshalb – sofern sie geimpft sind – nun benachteiligt sind gegenüber zweimalig Geimpften, die zuvor keine Infektion hatten. Nun will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) nachbessern.

Nachteile für Genesene in Gastronomie oder beim Reisen

Wenn Genesene ihre Impfung in den Apps registrieren, steht dort, dass die Impfung noch unvollständig ist. Auch im Impfpass ist dann nur eine Injektion vermerkt, was manchen gewissenhaften Kinobetreiber veranlasst, die Person nicht ohne den Nachweis eines  PCR-Test einzulassen. Eine Ausnahme ist das Präparat der Firma Johnson & Johnson, bei dem schon eine Dosis den vollen Impfschutz herstellt.

Nun hat das BMG auf Anfrage verkündet, dass der Nachweis einer Genesung künftig in der „nächsten Entwicklungsstufe“ der beiden Apps voraussichtlich ab Ende Juni möglich ist. „Innerhalb der nächsten Wochen sind dann alle dabei. Die Zielmarke: Bis Ende Juni wird der CovPass in Deutschland für alle zur Verfügung stehen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). So könnten Genesene mit der Kombination von Genesungsnachweis und Erstimpfungsbestätigung ihre volle Immunisierung dokumentieren. Auch spätere Auffrischungsimpfungen könnten dann in den Apps hinterlegt werden. Die Stadt Köln hat bislang rund 32.700 Genesungsnachweise verschickt und wird fortlaufend weitere versenden, sagt die Verwaltung. Personen, die vor dem 25. November 2020 positiv getestet wurden, können den Genesungsnachweis nach einer erfolgten Impfung bei der Stadt auf Nachfrage anfordern.  

Tipp vom Gesundheitsminister

Bis die neuen Versionen der Apps bereitstehen, müssen genesene Geimpfte weiterhin den gelben Impfpass und einen PCR-Test beziehungsweise - falls sie ihn von der Stadt schon erhalten haben - Genesungsnachweis bei sich tragen. Oder einem Tipp von Bundesgesundheitsminister Spahn folgen, der selbst ein geimpfter Genesener ist: Man kann eine durchgemachte Infektion von einem Arzt ebenfalls im Impfheft vermerken lassen. Die steht dann neben der erfolgten Impfung. Dann müssen die Betroffenen zumindest nicht den PCR-Test mit sich herumtragen.

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