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Abitur und dann Welt- und Europameister

Zellerau

Hinten von links: Anna Händle, Finn Stäblein, Hannah Treumann. Vorne von links: Anton Kramer, Andreas Weiermann, Hartmut Braun, Michael Schmitt, Roland Händle, Efram Yaman (Die Masken wurden nur für das Foto abgenommen).
Hinten von links: Anna Händle, Finn Stäblein, Hannah Treumann. Vorne von links: Anton Kramer, Andreas Weiermann, Hartmut Braun, Michael Schmitt, Roland Händle, Efram Yaman (Die Masken wurden nur für das Foto abgenommen).
Foto: Michael Pietschmann, DHG | Hinten von links: Anna Händle, Finn Stäblein, Hannah Treumann. Vorne von links: Anton Kramer, Andreas Weiermann, Hartmut Braun, Michael Schmitt, Roland Händle, Efram Yaman (Die Masken wurden nur für das Foto abgenommen).

Es war ein besonderer Moment: Schulleiter Michael Schmitt konnte den Abiturienten Finn Stäblein zum U19-Weltmeistertitel und seine WRVB-Vereinskollegin Anna Händle zur sensationell errungenen Vize-Weltmeisterschaft im Vierer (U-23) beglückwünschen. Das Beste: Beide Champions haben fast gleichzeitig die Abiturprüfung abgelegt, und zwar mit Spitzennoten und Hannah Treumann (Q11) holte den Vize-Europameister-Titel im Ju-Jutsu.

In der von Sport-Fachschaftsleiter Weiermann moderierten Veranstaltung fieberten alle Sportklassenschüler/-innen nochmals mit Finn und Anna, als deren Rennen in einer Aufzeichnung gezeigt wurden. Roland Händle, Stützpunktleiter Rudern am DHG, kommentierte die Wettkämpfe mit fachmännischer Expertise. Während Finn und sein Partner einen großen Vorsprung herausfuhren, mussten Anna und ihre Teamkolleginnen um die Silbermedaille bis zum letzten Schlag kämpfen. Anna schilderte im Interview, wie der Kopf den Körper überlisten muss, um die letzten 500 Meter eines 2000-Meter-Rennens zu "überleben". Hannah Treumann aus der aktuellen Q11, Mitglied im Bundeskader Ju-Jutsu, hatte dann die volle Aufmerksamkeit des Publikums, als sie im Interview erläuterte, wie Schnelligkeit und Selbstbeherrschung ihre Sportart prägen.

Unter tosendem Applaus überreichte der Schulleiter an Anna, Hannah und Finn ein Geschenk der Schule und nannte sie Vorbilder für alle Schüler und für die Schule insgesamt. Schließlich zeigten die drei mit ihren Leistungen, dass sich Schule und Leistungssport nicht widersprechen müssten, sondern sich gegenseitig befördern könnten.

Am Ende würdigte Schmitt die Lehrkräfte, die diese Erfolge seit Jahren ermöglichen: Efram Yaman und Roland Händle, seit fast 15 Jahren Väter der Sportförderung am DHG, und Anton Kramer, der nun die Koordination von Yaman übernimmt. Für die Schulleitung hatte bisher Hartmut Braun die Sportklassenarbeit im Blick. Er gibt diese Aufgabe nun weiter an Roland Händle, der von Beginn an mit Yaman das Sportkonzept der Schule entwickelt und gestaltet hat. Der Schulleiter würdigte Braun, seinen Stellvertreter, für dessen große sportliche Kompetenz und seine herausragenden menschlichen Qualitäten.

Die Sportförderung am DHG hat zum Beispiel Maxi Kleber hervorgebracht, aktuell in der NBA für Dallas auf dem Parkett, sowie die beiden Olympiateilnehmerinnen Leonie Beck (Freiwasserschwimmen) und Leonie Ebert (Fechten). Neben dem WRVB im Rudern sind beim FC Würzburger Kickers und beim Würzburger FV 1904, bei den S. Oliver Baskets und bei der TG Würzburg Sharks, bei den Rimpar Wölfen und beim Würzburger SV 05 sind ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler zurzeit in der Leistungsspitze erfolgreich. Die langjährige Zusammenarbeit mit den Vereinen ist die Basis aller Erfolge der DHG-Sportlerinnen und -Sportler.

Von: Anton Kramer und Michael Schmitt, Deutschhaus-Gymnasium

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