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Ausstellung in Opladen zur Fairen Woche: „Saubere Kleidung“ im Fokus der Gewerkschaft

Leverkusen -

Wer denkt bei „sauberer Kleidung“ an Textilien, die unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt und gehandelt worden sind? In diesem Fall der Deutsche Gewerkschaftsbund und der Ortsverein der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Zum Auftakt der Stadtrallye „Zukunft fair gestalten“, die im Rahmen der „Fairen Woche“ in Leverkusen stattfindet, eröffneten sie die Ausstellung „Saubere Kleidung“ im Opladener Verwaltungsgebäude am Goetheplatz.

Die Faire Woche findet deutschlandweit vom 10. bis 24. September zum Thema „menschenwürdige Arbeitsbedingungen“ statt. „Man hat häufig nur Schokolade und Kaffee im Kopf, wenn es um fairen Handel geht“, erläutert Maik Gößling, Personalratsvorsitzender der Stadt Leverkusen und Ortsvereinsvorsitzender bei Verdi. Mit der Ausstellung wollen die Gewerkschafter auf die faire Beschaffung der Dienstkleidung speziell in kommunalen und kirchlichen Einrichtungen aufmerksam machen.

Die Ausstellung, die man während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung besichtigen kann, besteht aus zwölf Papp-Aufstellern auf denen der Beschaffungsprozess von Kleidung schrittweise dargestellt wird. Zu Beginn des Rundgangs wird man über die Auswirkungen nicht ökologisch produzierter Kleidung informiert. Dann wird aufgezeigt wie Kleidung unter Berücksichtigung von Menschenrechten und Nachhaltigkeit hergestellt werden kann und sollte. Isabell Ullrich, Koordinatorin der Kampagne „Saubere Kleidung“, erklärt: „Jährlich beschaffen Kommunen in Deutschland Textilien in Höhe von etwa 150 bis 200 Milliarden Euro. Diese Einkaufsmacht muss als Hebel für Menschenrechte in globalen Lieferketten genutzt werden.“ Zu den Berufsgruppen, die in Leverkusen von der Stadt mit Arbeitskleidung ausgestattet werden, gehören zum Beispiel Gebäudebetreuer, Feuerwehr- und Buspersonal, Rettungsschwimmer im Calevornia und Busfahrer.

Leo Monz von Verdi führt fort: „Durch die faire Beschaffung der Dienstkleidung für die kommunalen Einrichtungen kann die Stadt Leverkusen Treiber sein und zugleich ein Vorbild für andere Organisationen in Leverkusen“. Es bleibt zu hoffen, dass Leverkusener Einrichtungen der Beschaffung fairer Kleidung auch nachgehen, da bisher kaum fair produzierte Kleidung eingesetzt wird.

An weiteren Stationen der Stadtrallye laden verschiedene Initiativen zu Mitmachaktionen, Fragespielen und Informationen rund um den Fairen Handel ein. Wer mindestens drei Stationen besucht und dort einen Stempel abholt, kann an der Verlosung der Preise teilnehmen: drei nachhaltig hergestellte Rucksäcke, gefüllt mit einem „fairen“ Probier- und Schlemmerset aus dem Eine-Welt-Laden warten auf die Gewinner.

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