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Bald-Kanzler Scholz - Schützen Sie uns endlich vor dem Teuer-Schock!

Für unser Geld können wir uns immer weniger leisten, der Wert schmilzt wie Eis in der Sonne!

Im November war Einkaufen im Schnitt 5,2 Prozent teurer – höchstes Plus seit fast 30 Jahren! Besonders für Energie müssen die Verbraucher immer tiefer in die Tasche greifen. Im Schnitt sind Benzin, Heizöl, Strom etc. 22,1 Prozent teurer als 2020.

Und was macht die Politik?

Nichts! Die Inflation liegt trotz aller Beteuerungen („Inflationsbremse!“, „Energiesteuern senken!“) seit Sommer satt über der Zielmarke von 2 %.

Wen trifft es besonders?

„Die Inflation trifft wegen des unterschiedlichen Einkaufsverhaltens Ärmere härter als Reiche, Ältere härter als Jüngere“, so Markus Demary (43, Institut IW).

► Der Ex-Wirtschaftsweise Prof. Peter Bofinger (67, Uni Würzburg) verlangt, die CO2-Abgaben nicht weiter zu erhöhen: „Die Regierung könnte die Erhöhung des CO2-Preises aussetzen. Wenn die Ölpreise sich normalisieren, könnte die Erhöhung des CO2-Preises dann nachgeholt werden.“

Aktuell liegt der CO2-Preis bei 25 Euro pro Tonne, ab Januar soll er auf 30 Euro steigen.

IW-Ökonom Demary ist für Steuersenkungen: „Eine Möglichkeit, Geringverdiener zu entlasten, die aufs Auto angewiesen sind, wäre, die Energiesteuern oder Kfz-Steuern für sie zu senken.“

Denn gegen die steigenden Energiepreise kann nicht einmal die Europäische Zentralbank etwas tun, so Demary. „Die Ölpreise werden voraussichtlich weiter steigen.“

► Prof. Kerstin Bernoth (DIW) will Einkaufsgutscheine: „Kurzfristig könnte die Bundesregierung Konsumgutscheine an Geringverdiener ausgeben.“ Grundsätzlich sei jedoch die Europäische Zentralbank (EZB) in der Pflicht: „Es wäre Aufgabe der EZB einzugreifen und ihre Geldpolitik zu straffen, sollte die Inflation länger als erwartet auf derart hohem Niveau bleiben.“

Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer (55) fordert Scholz auf, „durch eine solide Haushaltspolitik ein gutes Vorbild in der EU abgeben. So kann er Druck von der EZB nehmen, noch mehr Staatsanleihen zu kaufen.“

Und was sagt der künftige Ampel-Kassenwart? Christian Lindner (42, FDP) verspricht:
► „Es wird bald Entlastungen beim Strompreis geben.“
► „Für solide Staatsfinanzen und eine Begrenzung der Schulden eintreten.“
► „Keine Steuererhöhungen“, „die Preise nicht weiter treiben“.
► „Mehrkosten aufgrund des CO2-Preises werden an die Bevölkerung zurückgegeben.“