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Bald weitere Impfstellen in Kassel: Standorte in der Nordstadt und in Oberzwehren eröffnen

Kulturhaus soll für Kinderimpfungen genutzt werden

Bald weitere Impfstellen in Kassel: Standorte in der Nordstadt und in Oberzwehren eröffnen

In Kassel eröffnen bald weitere Impfstellen.

Kassel – Die Nachfrage nach Impfangeboten ist ungebrochen hoch. „Alleine in den drei städtischen Impfstellen und durch mobile Teams werden pro Woche über 6000 Impfungen verabreicht, heißt es von der Stadt. Deshalb werden jetzt weitere Impfstellen eröffnet.

Die Angebote im Philipp-Scheidemann-Haus in der Nordstadt starten am 13. Dezember, die Impfungen im Kulturhaus Oberzwehren voraussichtlich am 18. Dezember. „Wir weiten unsere Impfangebote in die Stadtteile aus, um unseren Bürgerinnen und Bürgern noch unkomplizierter eine Impfung zu ermöglichen“, sagt Oberbürgermeister Christian Geselle. Der Saal im Philipp-Scheidemann-Haus biete sich durch die davorgelegene Tramhaltestelle und einen großen Parkplatz an. Auch in dieser Impfstelle sind dann von montags bis samstags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen kostenlos und ohne Termin möglich. Anstehende Personen erhalten Wartenummern.

Das Kulturhaus Oberzwehren soll insbesondere für Kinder-Impfungen genutzt werden. Der Start ist daher abhängig von der Lieferung des Kinder-Impfstoffs. „Wir schaffen in kürzester Zeit eine Infrastruktur, die es möglich macht, vielen Menschen ein zeitnahes, niedrigschwelliges Impfangebot zu unterbreiten. Bei Bedarf werden wir weitere Impfstellen öffnen. Dazu sind Vorplanungen bereits angelaufen“, sagte Geselle. In den Kasseler Impfstellen und durch mobile Teams gab in den vergangenen zehn Tagen über 9000 Impfungen. Darunter sind rund 6000 Kasseler Bürger. Bei den Impfungen handelt es sich um 28 Prozent Erst-, 17 Prozent Zweit- und 55 Prozent Booster-Impfungen. Damit ist Kassel nach Angaben der Stadt hessenweit im ganz oberen Drittel.

Unterdessen hat das Klinikum Kassel mitgeteilt, dass vorgestern doch kein Coronapatient von Darmstadt nach Nordhessen verlegt wurde. Das Klinikum Darmstadt habe zwar angefragt, der Patient sei dann aber nach Fulda gebracht worden. Im Verlauf der Pandemie seien aber bereits mehrere Infizierte aus dem Süden nach Kassel verlegt worden.

Im Vergleich zu anderen Gebieten Deutschlands mag die Situation in Nordhessen überschaubar wirken, sagt eine Sprecherin des Klinikums. Von Entspannung könne aber nicht die Rede sein. Zumal die Erfahrung lehre, dass die Zahlen schnell wieder anziehen können. (Robin Lipke und Kathrin Meyer)