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Bauarbeiten an der Schleißheimer Straße fertig - neue Brücke und barrierefreie Haltestellen

Die Erneuerung der Würmbrücke an der Schleißheimer Straße brachte einige verkehrliche Einschränkungen mit sich. Nun sind alle Arbeiten erfolgreich abgeschlossen.

Autofahrer können aufatmen

Bauarbeiten an der Schleißheimer Straße fertig - neue Brücke und barrierefreie Haltestellen

Geduld und gute Nerven brauchten Verkehrsteilnehmer monatelang auf der Schleißheimer Straße auf Höhe der Würm: Hier wurde die altersschwache Brücke über den Fluss renoviert. Die beiden Haltestellen „Erasmus-Reismüller-Straße“ wurden außerdem barrierefrei umgebaut sowie der Anschluss in das Gewerbegebiet „Nu Park“ realisiert. 

Bei der Straßenbrücke über die Würm wurden unter Planung der städtischen Abteilung Tiefbau die so genannten Brückenkappen – über sie führt der Gehweg – und die darunterliegende Betonplatte ebenso erneuert wie die gesamten Asphaltschichten, die Abdichtungen und das Brückengeländer. Die alte Holzbrücke über die Würm, die als Geh- und Radweg gedient hat, wurde abgebrochen und entsorgt. Tragende Elemente der neuen Brücke bestehen nun aus Stahl, der Brückenbelag aus glasfaserverstärktem Kunststoff; außerdem ist die Brücke um rund 40 Zentimeter angehoben, um eine barrierefreie Anbindung zwischen den erneuerten Bushaltestellen und dem Nu-Park zu ermöglichen. An den modernisierten Bushaltestellen lassen spezielle Randsteine nur noch einen geringen Spalt zwischen Bordsteinkante und Buseinstieg; dies kommt vielen, in ihrer Mobilität eingeschränkten Mitbürgern sowie Eltern mit Kinderwagen zu Gute.

Gerippte und genoppte Oberflächen erleichtern das Ertasten mit einem Blindenstock – schließlich sollen auch sehbehinderte Menschen das Dachauer Busangebot selbständig wahrnehmen können. Angebunden an die Schleißheimer Straße ist jetzt das entstehende Gewerbegebiet „Nu Park“: An der Kreuzung zur neuen Emmy-Noether-Straße hat das Stadtbauamt eine Ampel eingerichtet und Radschutzstreifen markiert. Das Gelände war auch schon vorher als Gewerbegebiet ausgewiesen, Feinpappenwerk Schuster beziehungsweise Seeber. Jetzt wird das rund 75.000 Quadratmeter große Areal für die gewerbliche Nutzung optimiert. Zum Schutz der Nachbarschaft wurden Lärmschutzauflagen erlassen und die Möglichkeit eröffnet, an den eigenen Gebäuden Lärmschutzmaßnahmen auf Kosten des Investors durchzuführen.