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Bessere Raumluft für den Kindergarten

Wipfeld

Zum Auftakt der Gemeinderatssitzung ergänzte das Gremium auf Antrag von Bürgermeister Tobias Blesch die ohnehin schon umfangreiche Tagesordnung um einen zusätzlichen Punkt.

Als erstes stand der Einbau einer raumlufttechnischen Anlage im Bestandskindergarten auf dem Programm. Momentan werden diese Installationen inklusive beratenden, planerischen, baulichen und baubegleitenden Maßnahmen mit bis zu 80 Prozent gefördert. Ein Zuwendungsbescheid für den Wipfelder Kindergarten liegt bereits vor, der die 25 000 Euro teure Investition mit 20 000 Euro bezuschusst. Wie Blesch ausführte, ist der Einbau der Anlage laut Fachplaner im Abstellraum möglich und könnte so Haupt- und Nebenraum im Kindergarten versorgen. Der wurde erst vor zehn Jahren saniert, die Investition also sinnvoll. Das Gremium stimmte zu. 

Weiter ging es mit dem Gebäude "Kirchberg 4" in Gemeindebesitz. Dort stehen mehre Maßnahmen an, die jetzt durch das beauftragte Architekturbüro Gerber untersucht wurden. Zum einen soll die Heizungsanlage an die bestehende Pelletheizung in der ehemaligen Schule angeschlossen werden, dazu wurde über eine Dämmung des Obergeschosses und eine mögliche Dachsanierung diskutiert.

Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage ist laut Blesch klar, dass es kaum Luft für Investitionen gibt und daher eine Minimallösung anzustreben sei. Etwa 200 000 Euro werden für die Variante Heizungsaustausch plus Obergeschossdämmung fällig, weitere 50 000 für die Dachsanierung. Udo Muckenschnabl fragte nach den Fördermöglichkeiten und plädierte für eine schrittweise Umsetzung der Maßnahmen, bei denen, wie Berthold Braun erfuhr, die Mieter in ihren Wohnungen bleiben können. Markus Schott warb für etwas Geduld: Er wollte abwarten, ob die neue Bundesregierung möglicherweise neue Fördertöpfe öffnet und so wird jetzt die Bundesfördersituation, gegebenenfalls inklusive einer Dachsanierung, geprüft.

Eigentlich wollte Wipfeld über die Gutschein-Initiative WiFi4EU (15 000 Euro für Hardware) kostenlose WLAN-Hotspots an öffentlich zugänglichen Orten in der Gemeinde realisieren, doch die etwa 8000 Euro an laufenden Kosten jährlich waren den Gemeinderäten zu hoch. Dafür beteiligt sich die Gemeinde nun an der Initiative BayernWLAN des Freistaates, die wohl in Volkach und Nordheim bereits erfolgreich praktiziert wird, wie Blesch informierte. Bis zu vier Standorte werden pro Kommune vom Freistaat bei der Errichtung von WLAN-Hotspots mit bis zu 10 000 Euro unterstützt, die Nutzung wird mit einem Rahmenvertrag geregelt. Die laufenden Kosten bezifferte Blesch auf Nachfrage von Udo Muckenschnabl auf 1300 Euro jährlich.

Standortpriorität eins hatte für das Gremium der Wohnmobilstellplatz, möglicherweise in Kombination mit einem solarbetriebenen Kassenautomat, wie Blesch vorschlug. Als weitere Standorte wurden Kirchberg, Follina-Platz, Fähre, Rathaus und Schwesternhaus genannt; zu prüfen sei auch - so Jochen Schneider - ob Standorte mit Funkverbindung möglich sind. Letztendlich entschieden die Ratsmitglieder das Projekt "BayernWLAN" weiter voranzutreiben und im ersten Schritt mögliche Standorte, vor allem den "Wohnmobilstellplatz" durch einen Fachplaner zu prüfen.

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