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Bilanz: So lief die zweite Saison der Pommernkogge

Lothar Hoffmann, Vorsitzender des Traditionsschiffvereins „Ucra – die Pommernkogge e.V.“, ist mit der zweiten Saison der Kogge sehr zufrieden. Trotz Corona und des deswegen verspäteten Saisonstarts erst im Juni kann die Kogge auf ein sehr großes öffentliches Interesse verweisen. Zwar seien die ersten Fahrten mit dem Schiff mit nur wenigen Passagieren absolviert worden. „Erst waren es fünf Leute, dann aber von Fahrt zu Fahrt mehr“, sagt Lothar Hoffmann. Dennoch seien auch die weniger gut gebuchten Törns nicht umsonst gewesen. Immerhin haben sie auch der Ausbildung der Ehrenamts-Crew gedient.

50 Prozent mehr Ausfahrten

Unterm Strich habe die „Ucra“ im Vergleich zum Vorjahr 50 Prozent mehr Ausfahrten anbieten können – und das zeige, dass man mit dem Konzept auf dem richtigen Weg sei. Unter anderem haben die zusätzlich zu den ursprünglich geplanten Fahrten angebotenen zwei Mittwoch-Törns zu dem guten Ergebnis beigetragen, sagt Hoffmann. Man habe mehr Urlaubern das Erlebnis ermöglicht, mit dem Nachbau eines mittelalterlichen Handelsschiffes in See zu stechen und dabei auf Wunsch auch selbst einmal Hand anzulegen, beim Segelsetzen beispielsweise.

Absoluter Höhepunkt sei die erstmalige Teilnahme von Schiff und Mannschaft an der Hanse Sail in Rostock gewesen. Das riesige mediale Interesse dort hat die Crew doch sehr überrascht. „Es gab einen Sonderpoststempel mit der Kogge als Motiv, Sonderpostkarten, der Rundfunk hat ausführlich berichtet, und in den Medien wurde unsere Kogge sogar als Star der Hanse Sail bezeichnet“, sagt Lothar Hoffmann. Ein weiteres Glanzlicht sei gewesen, als Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Ehrenmitglied im Koggenverein, bei einer Ausfahrt mit an Bord gewesen ist.

Elf Tage zusammen auf dem Schiff

Für die Crew selbst war es ebenfalls ein prägendes Erlebnis. „Wir haben als Mannschaft elf Tage auf dem Schiff zusammengelebt“, sagt der Vereinschef. Auf engem Raum und ohne den Komfort der Neuzeit. Dennoch hatten die Crewmitglieder, die sich während der Haff Sail auch abgewechselt hatten, alles, was sie brauchten. Am Ende ist das 21-köpfige Team noch mehr zusammengeschweißt worden, sagt Lothar Hoffmann.

Nun stehen die Ehrenamtler von der Pommernkogge „Ucra“ vor einer weiteren spannenden Zeit – die Ucra und ihre Crew ist in die Auswahl für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises gekommen. Die hofft natürlich trotz der Mitbewerber, das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro zu gewinnen. Voraussetzung ist, dass die Kogge die meisten Stimmen erhält.

Für das Abstimmen bestehen mehrere Möglichkeiten. Am unkompliziertesten, sagt Lothar Hoffmann, sei das über die Internetseite der Kogge möglich. Koggenfans werden dort direkt zur Abstimmung geleitet, sagt der Vereinschef. Er und die Crew hoffen auf eine große Resonanz und auf die Stimmen möglichst vieler Fans, um den Preis erringen zu können.

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