Germany

BILD-Politikchef bei „Viertel nach Acht“ - „Deutschland wird nach der Wahl ein Frustland“

Freitagabend. Eine neue Ausgabe der Sendung „Viertel nach Acht – der Talk, der Schlagzeilen macht“. Neue Themen, neue Aufreger, neuer Streit!

Die Gäste an diesem Freitag, zwei Tage vor der Bundestagswahl:

Ex-Regierungssprecher Béla Anda

Chefredakteur und Verleger Roger Köppel („Die Weltwoche“)

BILD-Moderatorin und Bestsellerautorin Nena Schink

Der Chef der FDP-Jugendorganisation „Junge Liberale“ Jens Teutrine

BILD-Politikchef Jan Schäfer

► Das Besondere an dem Format „Viertel nach Acht“: Die Gäste bestimmen die Themen selbst – jeder bringt einen „Aufreger“ mit, der dann von allen diskutiert wird.

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Deutschland wird ein Frustland, glaubt BILD-Politikchef Jan Schäfer.

► Der Grund: „Das Ergebnis der Bundestagswahl wir so viele frustrierte Wähler zurücklassen wie nie zuvor. Weil wir erstmals eine Dreier-Koalition sehen werden. Das heißt, dass die einzelnen Parteien nur wenig durchsetzen können.“

Schäfer erklärt die Logik hinter seiner These: „Wenn ich für eine Partei stimme, dann erwarte ich etwas – aber je größer die Koalition wird, also je mehr Partner zusammengehen, die gar nicht richtig zusammenpassen, umso größer ist doch der Frust bei denen, die diese Parteien gewählt haben.“

Aus diesem Frust muss der nächste Kanzler Politik-Lust machen, nennt der BILD-Politikchef die wichtigste Aufgabe der nächsten Regierung.

Roger Köppel, der Chefredakteur von „Die Weltwoche“, sieht in den schlechten Umfragewerten aller Parteien „eine Art Misstrauens-Votum. Die Politiker, die sich jetzt zur Wahl gestellt haben, sind unterbegeisternd für einen beträchtlichen Teil der deutschen Öffentlichkeit.“

Ex-Regierungssprecher Béla Anda erkennt auch etwas Gutes an einem Dreier-Büdnnis: „Vielleicht ist das eine tolle Mischung: Ökonomie, Ökologie und irgendwas in Richtung Bürgersinn, Freiheitsgedanken oder mehr Respekt.“

Jens Teutrine, Chef der Jung-Liberalen, wittert in einem Dreier-Bündnis vor allem eine Chance für kleinere Parteien: „Die eine Kanzler-Riesen-Partei wird es nicht mehr geben. Wenn wir den Umfragen glauben, sind die bei 25, 26 Prozent. Das ist für beide Volksparteien historisch schlecht.“ Für seine FDP also eine Chance, einer Regierung ihren Stempel aufzudrücken.

Eine starke FDP – egal ob bei Ampel oder Jamaika – wünscht sich auch Roger Köppel. Er schreibt ihr gar eine staatstragende Rolle zu: „Es wird eine wahnsinnig wichtige Aufgabe der FDP sein, die Dummheiten gewisser anderer Parteien zu verhindern. Dafür zu sorgen, dass wenigstens Spurenelemente von Wirklichkeitsbezug, von Marktwirtschaft irgendwo in der Regierung präsent sind.“

Die FDP dürfe ihr Programm nicht wie Evangelium behandeln, sondern die politische Verantwortung in Deutschland über das eigene Programm zu stellen.

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