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Brasilien: Festnahmen von illegalen Goldgräbern

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Amazonas
Drei Personen wurden festgenommen © Paolo Pena / IMAGO

Nach der Bedrohung eines wichtigen Amazonas-Nebenflusses durch illegale Goldgräber sind drei Personen festgenommen worden.

Autazes - Nach der Bedrohung eines wichtigen Amazonas-Nebenflusses durch illegale Goldgräber sind drei Personen festgenommen worden. 131 Goldgräberschiffe seien konfisziert oder zerstört worden, berichtete das brasilianische Nachrichtenportal «G1». Bei der Operation waren «G1» und der Zeitung «Folha de S. Paulo» zufolge die Polizei, das Militär und die Umweltbehörde Ibama im Einsatz. Auf Fotos war zu sehen, wie Goldgräberschiffe in Flammen aufgingen.

Dutzende illegale Goldgräberschiffe auf dem Rio Madeira im Bundesstaat Amazonas hatten Umweltschützer in Brasilien in der vergangenen Woche alarmiert, die Regierung versprach zu handeln. Gerüchte, dass rund 110 Kilometer von der Amazonasmetropole Manaus entfernt viel Gold gefunden wurde, lockte Menschen mit zahlreichen Flößen und Baggerschiffen in die Gegend, hieß es in einer Mitteilung der Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Der illegale Goldabbau ist im Amazonasgebiet weit verbreitet. Das Ausmaß überraschte jedoch selbst Experten. Fotos von Greenpeace zeigten, wie die Schiffe quasi eine schwimmende Stadt bilden. Die illegalen Goldgräber fingen «G1» zufolge an, sich zu zerstreuen, nachdem die Bilder in den Medien Widerhall gefunden hatten und die Regierung Maßnahmen versprochen hatte. (dpa)

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