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Briefwahl im Altkreis Münden im Trend

Immer mehr Menschen entscheiden sich für die Briefwahl. Unser Bild zeigt ein Muster eines Stimmzettelumschlags bei der Bundestagswahl 2021.

Zur Bundestagwahl und den kommunalen Stichwahlen im Altkreis Hann. Münden am 26.09.2021 ist die Nachfrage nach Briefwahl im Vergleich zu den Wahlen 2017 gestiegen.

Der Trend zur Briefwahl im Altkreis Münden hat sich auch zur Bundestagswahl weiter fortgesetzt. Bis gestern, 13 Uhr gab es laut Jürgen Wiemer von der Mündener Stadtverwaltung rund 5100 Briefwahlanträge für die Bundestagswahl. Fünf Tage vor der Bundestagswahl 2017 hatte die Stadt noch unter 3500 Briefwahlanträge gezählt, 2013 gab es in Hann. Münden 3118 Briefwähler. Gleichzeitig ist die Zahl der Wahlberechtigten gesunken: Während in diesem Jahr 18 093 Menschen in Hann. Münden für den Bundestag wahlberechtigt sind, waren es 2017 noch 18 633 und vier Jahre zuvor 18 782 Bürger.

Für die Stichwahl zum Amt des Bürgermeisters gingen bis gestern Morgen 4559 Anträge auf Briefwahl ein. Insgesamt gibt es für diese Wahl in der Dreiflüssestadt 19 201 Wahlberechtigte. Für die Wahlen am Sonntag wurde die Zahl der Briefwahlvorstände laut Jürgen Wiemer von zehn bei den Kommunalwahlen auf jetzt fünf verringert. Das liege unter anderem daran, dass Stichwahl und Bundestagswahl weniger aufwendig seien. Insgesamt habe die Stadt für die Wahlen am 26. September 240 Wahlhelfer im Einsatz.

Briefwahl in der Samtgemeinde Dransfeld

Auch die Samtgemeinde Dransfeld verzeichnet bei der Bundestagswahl einen Anstieg der Briefwähler. Laut Gundula Schäfer von der Samtgemeindeverwaltung wurden bis gestern Mittag 1827 Briefwahlunterlagen ausgegeben bei 7624 Wahlberechtigten. 2017 waren es dort noch 1293 Briefwähler bei 7724 Wahlberechtigten.

Beim Landkreis habe die Samtgemeinde drei Briefwahlvorstände eingeplant, da man mit einem erhöhten Aufkommen gerechnet habe. Bei der Stichwahl des Landrats sind in der Samtgemeinde Dransfeld 7955 Bürger wahlberechtigt. Bis gestern Mittag hatten sich für diese Wahl 1759 für die Stimmabgabe per Brief entschieden. Bei den Wahlen am 26. September gibt es 18 Wahllokale und es sind 145 Wahlhelfer im Einsatz.

Briefwahl in der Gemeinde Staufenberg

In der Gemeinde Staufenberg sind nach Angaben der Verwaltung für die Bundestagswahl am Sonntag 6400 Menschen wahlberechtigt, 1775 hatten bis gestern Vormittag Briefwahlunterlagen beantragt. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2017 gab es 1203 Briefwähler. 6527 Staufenberger waren wahlberechtigt. 2013 hatten sich 938 Menschen für die Briefwahl entschieden.

Bei der Stichwahl für das Landratsamt dürfen 6646 Staufenberger wählen, Briefwahl haben 1364 beantragt. 100 Wahlhelfer sind am Sonntag in Staufenberg im Einsatz. Es gibt dreizehn Wahlbezirke und einen Briefwahlbezirk.

(Thomas Schlenz und Ekkehard Maass)

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