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Carsharing: Testphase startet in Unterhaching

Sie machen sich für das Carsharing stark: Michael Schwaiger, Geschäftsführer der Schwaiger Group, Unterhachings Bürgermeister Wolfgang Panzer, Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Nico Gabriel von Sixt.

Sixt baut sein Angebot aus

Carsharing: Testphase startet in Unterhaching

Der Automobildienstleister Sixt mit Sitz in Pullach baut sein Carsharing-Angebot im Landkreis München weiter aus. Jetzt startet die sechsmonatige Testphase in Unterhaching. Ab sofort können Kunden über die Sixt-App auf die Fahrzeuge im neu erschlossenen Geschäftsgebiet zugreifen.

Unterhaching - Nach einem Pilotprojekt in Gräfelfing darf die Ausweitung des Sharing-Angebots auf die Gemeinde Unterhaching als Startschuss für das südliche Münchner Umland gelten. Damit werde den Menschen im suburbanen Raum ein Angebot zur flexiblen, modernen Mobilität als Alternative zum eigenen Fahrzeug oder Zweitwagen gemacht. Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit den Gemeinden und lokalen Unternehmen wie der Schwaiger Group zusammen, die in Unterhaching den Bürokomplex Hatrium entwickelt hat und betreibt. Gemeinsam wollen die Beteiligten in Unterhaching nach eigenem Bekunden die Verkehrsentwicklung vorantreiben und mehr Platz im öffentlichen Raum schaffen. Reservierte Stellplätze ermöglichen unkompliziertes Parken.

Per App Fahrzeug finden und reservieren

Die Sixt-Share-Fahrzeuge stehen über die App rund um die Uhr zur Verfügung. Grundlage der App ist die Mobilitätsplattform One, über die Sixt Kunden einen Zugang zu einer Flotte von mehr als 200 000 Fahrzeugen, einem Rundum-Service und rund 1,5 Millionen Fahrern erhalten. Per Klick in der App können Kunden das Fahrzeug finden, reservieren und öffnen. Nach gefahrener Strecke können sie überall im Geschäftsgebiet parken – also auch innerhalb des Münchner Stadtgebiets.

Hier befinden sich die Mobilitätsstationen

In Unterhaching steht gegenüber dem S-Bahnhof in Richtung Albrecht-Dürer-Straße zusätzlich eine Mobilitätsstation mit zwei reservierten Parkplätzen zur Verfügung. Dort können Sixt-Share-Fahrzeuge rund um die Uhr abgestellt werden. Zudem setzen sich ortsansässige Firmen für das Carsharing-Angebot in Unterhaching ein und stellen Mobilitätsstationen zur Verfügung. So wurden zum Beispiel vor dem Office-Quartier Hatrium der Schwaiger Group sowie bei der Hauptverwaltung von Develey reservierte, öffentlich zugängliche Sixt-Share-Stellplätze eingerichtet, um auch für die Mitarbeiter vor Ort einen Anreiz zu schaffen.

Verkehrsministerin Kerstin Schreyer zeigte sich begeistert von dem Projekt in ihrer Heimatgemeinde: „Mir ist es wichtig, dass die Menschen überall in Bayern gut leben können. Dafür muss das Verkehrsangebot stimmen. Carsharing-Modelle können eine gute Ergänzung für Menschen ohne eigenes Auto sein.“

mm

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