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Corona im Landkreis Miesbach: 7-Tage-Inzidenz verdoppelt sich

Aktive Fälle, Testen, Impfen: Die neuesten Entwicklungen und Regeln rund um die Corona-Krise im Landkreis Miesbach fassen wir hier im Ticker zusammen.

Sonntag, 20. Juni:

Die am Freitag gemeldeten Neuinfektion machen sich nun auch in der 7-Tage-Inzidenz bemerkbar. Sie liegt jetzt laut Robert-Koch-Institut bei 24 und hat sich damit im Vergleich zum Freitag verdoppelt. Zahlen aus den einzelnen Gemeinden gibt es am Sonntag nicht, die veröffentlicht das Landratsamt erst wieder am Montag.

Freitag, 18. Juni: Zehn Neuinfektionen, Inzidenz bei 12

Ein geteiltes Bild ergeben die heutigen Corona-Zahlen, die das Landratsamt veröffentlicht hat. So ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach zwar nochmals um einen Punkt auf zwölf gesunken, allerdings wurden auch zehn Neuinfektionen registriert. So viele wie schon seit Tagen nicht mehr. Ein Blick auf die Gemeinden zeigt, dass Valley mit fünf neuen Fällen (gesamt neun aktive Fälle) einen kleinen Ausbruch zu verzeichnen hat.

Die Corona-Zahlen von Freitag, 18. Juni, für den Landkreis Miesbach.

Die Corona-Zahlen von Freitag, 18. Juni, für den Landkreis Miesbach.

Donnerstag, 17. Juni: Inzidenz nochmals gesunken

Auch am Donnerstag hat das Landratsamt nur zwei Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach sinkt damit auf 13.

Die Corona-Zahlen von Donnerstag, 17. Juni 2021.

Die Corona-Zahlen von Donnerstag, 17. Juni 2021.

Mittwoch, 16. Juni: Kastastrophenfall aufgehoben - Abschlussbesprechung

Die 7-Tage-Inzidenz ist im Landkreis wieder gesunken - auf 14. Neben zwei Neuinfektionen meldet das Landratsamt auch drei wieder gesunde Personen. In Fischbachau ist seit langer Zeit wieder kein aktiver Fall bekannt. Dies ist ein weiteren sechs der 17-Landkreis-Gemeinden der Fall.

Die Zahlen am 16. Juni.

Die aktiven Fälle am 16. Juni in den Gemeinden.

Nach 180 Tagen ist der Katastrophenfall aufgehoben! Heute tagte die Führungsgruppe Katastrophenschutz zusammen mit den Blaulichtorganisationen zum vorerst letzten Mal, wie das Landratsamt in seinem Update meldet.

„Wir alle wurden mit einer Katastrophe konfrontiert, deren Ausmaß jeden einzelnen an den Rand seiner Kräfte brachte“, sagte Landrat Olaf von Löwis in der Online-Sitzung. „Dennoch mussten wir im Landkreis irgendwie damit klarkommen. Und genau das haben wir im Landkreis gemacht – so gut es eben geht. Wir haben das Beste aus der Situation rausgeholt.“

Ohne den Einsatz der Blaulichtorganisationen und deren Zusammenarbeit mit der Corona-Koordinierungsgruppe im Landratsamt wäre es nicht möglich gewesen, die Pandemie im Landkreis zu bewältigen. Ehrenamtliche waren unter anderem maßgeblich beteiligt bei der Beschaffung und Verteilung von persönlicher Schutzausrüstung, beim Aufbau und der Verwaltung eines Lagers, beim Aufbau und der Organisation rund um das Test- und das Impfzentrum, bei der Versorgung von Schulen und Kitas mit Selbsttests (bis jetzt 270.000 Stück) und Masken und bei der Betreuung von besonders betroffenen Einrichtungen.

„Die Ehrenamtlichen der Blaulichtorganisationen haben in dieser äußerst herausfordernden Zeit alles für den Landkreis gegeben und waren auch für mich als Landrat da. Dafür möchte ich allen Helferinnen und Helfern von Herzen danken. Ich werde ihnen ihren Einsatz nie vergessen“, sagte von Löwis.

Stellvertretend bedankte sich der Landrat bei:

Christian Pölt, Marco Kuhn und Patrick Burghoff, Katastrophenschutz Landratsamt
Katharina Schreiber, Polizeiinspektion Miesbach
Anton Riblinger, Kreisbrandrat, und seine Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter
Ernst Erik Elmering, Kreisverbindungs-Kommando
Sebastian Mayer, THW Ortsverband Miesbach
Simon Horst, BRK Kreisverband Miesbach
Dr. Florian Meier, Ärztliche Koordinator
Michael Guggemoos, Krankenhaus Agatharied
Martin Pemler, Verwaltungsleiter Landratsamt
Maria Rode, Abteilungsleiterin Verwaltungsmanagement und Kommunales
Teresa Nitsch, Abteilungsleiterin Öffentliche Sicherheit
Severin Eichenseher, Abteilungsleiter Soziales, Jugend und Gesundheit
Sarah Binneböse, stellvertretende Leitung Gesundheitsamt
Florian Reinthaler, Leitung IT

Dienstag, 15. Juni: Sieben der 17 Neuinfektionen in der Altersgruppe 5 bis 14 Jahre

Das Landratsamt hat ein Update veröffentlicht. Hier die wichtigsten Inhalte.

Infektionsgeschehen im Landkreis: Erfreulich ist, dass das RKI den dritten Tag in Folge eine niedrige 7-Tage Inzidenz von 17 für den Landkreis vermeldet. Die Neuinfektionen je Tag sind gering. Betrachtet man die Neuinfektionen der letzten sieben Tage, traten 7 Neuinfektionen in der Altersgruppe 5-14 Jahren auf. Für die Altersgruppe 15-34 sind 3 Infektionen zu verzeichnen. In der Altersspanne 35-59 sind es 4 Neuinfektionen und ab 60 Jahren wurden 3 Infektionen gemeldet.

Die Zahlen für den Landkreis Miesbach.

49,72 % Landkreisbürger mindestens erstgeimpft: Auch wenn das Tempo der Erstimpfungen sich aufgrund des limitierten Impfstoffs verlangsamt hat, haben bereits 49 724 Bürgerinnen und Bürger des Landkreises mindestens ihre erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Damit liegt unser Landkreis über dem bayerischen Durchschnitt von 46,6 % und ebenso über dem Impffortschritt Deutschlands von 48,7%. Die Zweitimpfung haben bereits 26 468 Bürgerinnen und Bürger.

Allein durch das Haushamer Impfzentrum wurden 30 259 Erstimpfungen durchgeführt. Dabei wurden 16 628 Frauen und 13 618 Männer sowie 13 diverse Menschen geimpft. 18 069 Landkreisbürger erhielten bisher ihre Zweitimpfung im Impfzentrum.

Für die kommende Woche hat das Impfzentrum 880 Dosen Moderna und 2464 Dosen BioNTech geordert – ob diese Mengen auch geliefert werden, bleibt abzuwarten. Bis auf Weiteres wird der Impfstoff gemäß Vorgabe der Oberbehörden ausschließlich für Zweitimpfungen verwendet. Nur vereinzelt können Erstimpfungen, insbesondere mit Moderna, durchgeführt werden.

Bedingte Zulassung von BioNTech für Jugendliche: Der COVID-19-mRNA-lmpfstoff von BioNTech hat am 28.05.2021 von der Europäischen Kommission die bedingte Zulassung zur Vorbeugung von COVID-19 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren erhalten. Ausschließlich Kinder- bzw. Hausärzte können bei einem Impfwunsch in dieser Altersgruppe beraten und ggf. tätig werden.

Hotline des Impfzentrums: Die Hotline des Impfzentrums ist während der Sprechzeiten (täglich 8:00 Uhr- 18:00 Uhr) durchgehend mit drei Mitarbeitern besetzt. Anfragen an das Impfzentrum können ausschließlich dort beantwortet werden. Die Mitarbeiter des Bürgerservice des Landratsamtes haben weder Zugriff auf die Impfsoftware BayImco noch können diese, die teilweise im Stundentakt ankommenden Informationen rund um die Impfungen in der Kürze der Zeit kennen.

Montag, 14. Juni: Erstimpfungen im Impfzentrum nicht vor 6. Juli

Noch einmal um einen Fall gestiegen ist die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach am Montag – auf 17. Wie das Landratsamt mitteilt, gehen zwei dieser Fälle auf Positivtests an Schulen zurück – Schnelltests, die anschließend von PCR-Tests bestätigt wurden. Um Rückschlüsse auf einzelne Personen zu vermeiden, macht die Behörde keine detaillierteren Angaben. Immerhin: „In einem der Fälle mussten einige wenige Schüler in Quarantäne. Aber keine gesamte Klasse.“

Derweil zeichnet sich erwartungsgemäß ab, dass die Nachfrage nach Schnelltests zurückgegangen ist, nachdem vergangene Woche die Vorlage von negativen Testergebnissen bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 fast überall weggefallen ist. Ein gewisser Testeifer ist dennoch vorhanden. „Derzeit sind es durchschnittlich 800 Test pro Tag im Landkreis“, schreibt das Landratsamt, wobei damit nur die Tests, die über reihentestung.de abgewickelt werden, berücksichtigt sind. Die machen einen Großteil, aber nicht alle Fälle aus. Zum Vergleich: Zu Zeiten der Vorlagepflicht verzeichnete das Portal bis zu 2000 Testungen pro Tag. Im Lichte dessen gab es schon erste Betreiber, die dem Landratsamt ankündigten, ihre Teststation mangels Nachfrage zu schließen – dies aber nur vereinzelt, wie es heißt. Wobei bezüglich einer Schließung keine „Anzeigepflicht“ beim Landratsamt bestehe.

Reagiert hat auch das Testzentrum Miesbach an der Oberlandhalle hat die Öffnungszeiten entsprechend der Nachfrage angepasst. Hier besteht jetzt von Montag bis Freitag, 13 bis 15 Uhr, sowie Samstag und Sonntag, 10 bis 12 Uhr, die Möglichkeit zur PoC- oder PCR-Testung.

Unverändert stellt sich die Lage im Impfzentrum des Landkreises dar. Weiterhin werden dort nur Zweitimpfungen verabreicht. Für diese Woche angekündigt waren 660 Dosen Moderna, 770 Dosen AstraZeneca und 1190 Dosen Biontech. Dieser Zustand wird wohl noch drei Wochen anhalten. Dem Impfzentrum sei mitgeteilt worden, dass erst in der Kalenderwoche 27 wieder Dosen für Erstimpfungen kommen, dies wäre dann ab 5. Juli. „Ob das so sein wird und wie viel gegebenenfalls kommt, entzieht sich derzeit unserer Kenntnis.“

Die Unwucht beim Impfen spiegelt sich auch in den Zahlen wider. Erstimpfungen gab es in den Arztpraxen in der vergangenen Woche 1845, Zweitimpfungen in Praxen und Impfzentrum 4676 (Stand Montag).

Freitag, 11. Juni: 400 Absagen bei Astrazeneca-Sonderaktion

Der digitale Impfnachweis ist seit Freitag auch im Impfzentrum in Hausham erhältlich. Allerdings gilt dies nur für Personen, die dort ihre zweite Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Wer diese schon hinter sich hat, erhält den Nachweis vermutlich erst ab circa Mitte Juli – jedenfalls im Impfzentrum. Wer schon vollständig geimpft ist, kann sich ab Montag, 14. Juni, den Nachweis in einer Apotheke holen. So ist es vom Bundesgesundheitsministerium angekündigt. Eine Liste der teilnehmenden Apotheken soll ab kommender Woche auf mein-apothekenmanager.de zu finden sein. Dies teilt das Landratsamt in seinem Corona-Update mit. Weitere Infos finden Geimpfte und Händler, Gastronomen und Hoteliers auf digitaler-impfnachweis-app.de.

Noch etwas auf seinen zweiten Pieks warten muss, wer bei der Sonderaktion in der Holzkirchner Mittelschule seine erste Dosis Astrazeneca bekommen hat. Die zweit wird zwischen 16. und 18. Juli verabreicht. Eigentlich galt: Gleicher Wochentag und gleiche Uhrzeit wie beim ersten Mal. Doch das hat sich geändert. „Wir haben viele Absagen erhalten“, erklärt das Landratsamt auf Anfrage. „Geschätzt sind es bisher 400 Impfungen weniger.“ Zur Erinnerung. Beim ersten Termin wurden 1984 Dosen verabreicht. „Die Menschen teilen schlicht mit, beim Hausarzt früher geimpft worden zu sein“, heißt es. 

Weil es nun weniger Termine sind, werden diese etwas zusammengezogen, um das Personal nicht unnötig lange zu binden. Daher wurden E-Mails mit den neuen Uhrzeiten verschickt. Dies erfolgte über die Software BayImco der Staatsregierung, über die auch die Impfregistrierung läuft. Das Impfzentrum sei „regierungsseitig zwingend aufgefordert“ worden, die Termine in dieser Software zu erfassen, heißt es. Wem die abgeänderte Uhrzeit nicht passt, soll sich ans Impfzentrum wenden, unter 0 80 25 / 7 04 77 77 oder [email protected] ern.de.

Donnerstag, 10. Juni: Erstmals indische Mutation im Landkreis

Im Kalendermonat Juni gab es im Landkreis bisher 30 Neuinfektionen. Davon sind 14 auf die Virusvariante Alpha / britische Mutation - und drei auf die Virusmutante Delta / indische Variante zurückzuführen. Die indische Variante hat damit erstmals den Landkreis erreicht. Beta, die südafrikanische Mutation, ist seit Beginn der Sequenzierung im Januar nur einmal im Landkreis aufgetreten, während Alpha seitdem 766-mal festgestellt wurde. Die britische Variante macht damit fast die Hälfte aller Neuinfektionen aus.

Die Umbenennung der Virusvarianten in die international einheitlichen Bezeichnungen dürfte bereits hinreichend bekannt sein: B.1.1.7, Alpha, britische Virusvariante; B.1.351, Beta, südafrikanische Virusvariante; P.1, Gamma, brasilianische Virusvariante; B.1.617.2, Delta, indische Virusvariante.

Indische Mutation im Landkreis nachgewiesen

Die Virusvariante Delta gilt als noch leichter übertragbar als die britische Mutation / Alpha. In umliegenden Landkreisen und Städten ist die Variante Delta schon mehrfach aufgetreten.

Aufgrund der erfreulich niedrigen Zahl an Neuinfektionen in den vergangenen Tagen verzichtet das Gesundheitsamt auf weitere Angaben zu den drei Personen, die sich mit der indischen Variante angesteckt haben. Es könnten zu leicht Rückschlüsse auf einzelne Personen gezogen werden. Hinsichtlich des Vorgehens des Gesundheitsamtes, der Kontaktpersonenermittlung der Quarantäneregeln ergeben sich keine Unterschiede bei den Mutationen.

Priorisierung im Impfzentrum nicht aufgehoben

Während die Impfstofflieferungen an das Impfzentrum weiterhin nur für Zweitimpfungen vorgesehen sind, informierte die Regierung von Oberbayern in der letzten Woche, dass es in Anbetracht der weiterhin nur begrenzt verfügbaren Impfstoffmengen bis auf Weiteres in den Impfzentren keine Aufhebung der Priorisierung geben wird. Die Priorisierungsregeln haben solange Bestand, bis alle Angemeldeten aus den Prioritätsgruppen 1 bis 3 einen Termin erhalten haben, da die Gründe für die Priorisierung nach wie vor gültig sind. Für die kommende Woche (KW24) ist die unbestätigte Liefermenge für Zweitimpfungen wie folgt: Moderna 660 Dosen, AstraZeneca 770 Dosen, BioNTech 1.190 Dosen.

Impfzentrum unterstützt Betriebsärzte

Die hervorragende Infrastruktur und die eingespielten Abläufe im Impfzentrum können zukünftig auch von Betriebsärzten von kleinen oder mittelständischen Unternehmen in Anspruch genommen werden. Die Betriebsärzte bestellen den Impfstoff und das Impfzubehör eigenständig, wie Hausärzte auch, nutzen aber nach Absprache die Infrastruktur des Impfzentrums. Durch die eigenständige Beschaffung des Impfstoffes wird das Impfstoffkontingent des Impfzentrums nicht beeinflusst. Personen, die im Impfzentrum durch den Betriebsarzt geimpft werden, fallen durch die Erfassung in BayImco statistisch in die Zahlen der Impfzentren hinein. Die Betriebsärzte kümmern sich auch um den Impfstoff für die jeweiligen Zweitimpfungen, sowie die Terminierung und Einladung der Impfwilligen. Betriebsärzte, die eine Unterstützung des Impfzentrums wünschen, sollen Kontakt mit dem Impfzentrum in Hausham aufnehmen.

Digitaler Impfausweis – noch nicht im Impfzentrum

Die Berichte der Tagespresse lassen erhoffen, dass der digitale Impfausweis schnellstmöglich verfügbar ist. Die Informationslage bei den Landratsämtern ist dabei eher noch mau. Seitens des Gesundheitsministeriums liegt noch keine Information zum einheitlichen Vorgehen vor. Auch im Impfzentrum fehlen wichtige Informationen und Softwareupdates. Derzeit ist es in den Impfzentren technisch noch nicht möglich, den benötigten QR-Code nach der zweiten Impfung zu erstellen. Ebenso können für bereits erfolgte Zweitimpfungen noch keine QR-Codes generiert werden. Insbesondere sind die QR-Codes, die zum Einladungs- und Terminvergabemanagement eingesetzt werden, nicht die Codes, die für einen digitalen Nachweis relevant sind. Das Impfzentrum bittet, von Anfragen zu diesem Thema derzeit abzusehen. Sobald neue Informationen vorliegen, wird das Landratsamt in einem Update dazu berichten. 

Mittwoch, 9. Juni: In den meisten Gemeinden höchstens noch ein aktiver Fall

Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Miesbach ist weiter im Sinken begriffen. Inzwischen weist die Mehrheit der Gemeinden (12 von 17) keinen oder nun einen aktiven Fall aus. Selbst das wegen des Gemeinderats-Clusters vor Kurzem so gebeutelte Gmund gehört dazu. Tendenziell steigend war zuletzt nur die Zahl in Otterfing.

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 15 liegt der Kreis Miesbach inzwischen unter dem Bayern-Schnitt von 22. Niedrigere Werte weisen im südlichen Oberbayern nur die Landkreis Starnberg (7), Dachau (7), Landsberg (7), Freising (9) und das Berchtesgadener Land (13) auf.

Aktuelle Corona-Zahlen im Landkreis Miesbach.

Corona-Zahlen in den Gemeinden am 9. Juni.

Dienstag, 8. Juni: Testzentren: „Es gilt, die kommenden Tage abzuwarten“

Seit die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis unter 50 gefallen ist – und zudem, seit die Staatsregierung weitere Lockerungsschritte umgesetzt hat –, ist die Vorlage eines aktuellen negativen Corona-Schnelltests fast nirgendwo mehr nötig. Inwieweit sich dies auf das doch recht dichte Netz an Teststellen auswirkt, ist derzeit noch unklar. „Genaue Aussagen können erst in ein paar Tagen getroffen werden“, heißt es dazu aus dem Landratsamt. Das hat über das Portal reihentestung.de, auf dem der Großteil der Teststellen registriert ist, einen soliden Überblick über das Testgeschehen im Landkreis. Während in den vergangenen Wochen täglich rund 1800 bis 2000 Tests registriert wurden, waren es am Montag nur 907, teilt die Behörde auf Anfrage mit.

Die Zahlen für den Landkreis am 8. Juni.

Über geplante Schließungen sei nichts bekannt, so das Landratsamt weiter. „Es gilt, die kommenden Tage abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt.“ Betreffen würde dies wohl ohnehin nur Stellen, die einen besonderen Aufwand betreiben, nicht also Ärzte oder Apotheker, die in bestehenden Räumlichkeiten testen. Auf den Prüfstand könnten eher Teststationen kommen, die eigens eingerichtet wurden, etwa im Bräuwirt in Miesbach, an der Vitalwelt in Schliersee oder auch an der Mittelschule Holzkirchen.

Derweil schlägt sich im Impftempo massiv nieder, dass am Impfzentrum in Hausham keine Erstimpfungen mehr vorgenommen werden. Schaut man sich jeweils die Werte zum Mittwoch an, so meldete das Landratsamt in der Woche vor dem 19. Mai über 6000 Geimpfte zusätzlich, in der vergangenen Woche waren es noch 1570, zuvor nur 1301. Die Zweitimpfungen stiegen zuletzt relativ stabil um gut 3400 bis fast 3800 pro Woche.

Montag, 7. Juni: Aufregung über kurzzeitig überschrittenen Schwellenwert

Eine 7-Tage-Inzidenz von bis zu 50 ist ausschlaggebend für eine Reihe von Lockerungen. Das ist jetzt so, und das war vor den jüngsten Lockerungen, die die Staatsregierung am Freitag verkündete, noch mehr so. Insofern schrillen auch am Landratsamt die Alarmglocken, wenn der Inzidenzwert auf 51 oder höher steigt. Das war just vergangenen Mittwoch der Fall. 52 meldete das Robert-Koch-Institut auf seiner Homepage, was aber nicht zu den Zahlen des Landratsamts passte. Dort ist jeder einzelne Fall bekannt, und von 50 wusste die Behörde an diesem Tag beziehungsweise dem Tag zuvor. Die Aufregung war nicht gerade gering, denn bei Überschreitung des Schwellenwerts an drei aufeinanderfolgenden Tagen hätten im Landkreis wieder härtere Einschränkungen gegolten. Letztlich kam es nicht so, aber weil das nicht absehbar war, hat das Landratsamt sich zum einen beim Gesundheitsministerium rückversichert, dass für den Mittwoch im Fall der Fälle ein Wert von 50 zugrunde gelegt wird und zum anderen nachrecherchiert, wo denn die beiden zusätzlichen Fälle herkamen. Letztlich, so sagt eine Sprecherin, habe sich herausgestellt, dass eine andere Behörde fälschlicherweise zwei Fälle unter „Landkreis Miesbach“ ins System eingespeist habe.

Die Zahl der aktiven Fälle im Kreis Miesbach am 7. Juni.

Dass die Daten nicht zusammenpassen, fiel auch jenen auf, die sich die Veröffentlichung auf der Landkreis-Homepage genau ansehen. Zumal die Behörde die Zeitreihe der Neuinfektionen und die der 7-Tage-Inzidenz plötzlich getrennt veröffentlichte. Wie vielfach in den Sozialen Netzwerken zu beobachten, witterten auch hier besonders argwöhnische Menschen Unsauberkeiten oder gar Manipulation und hinterließen entsprechende Kommentare.

Die Corona-Zahlen im Kreis Miesbach am 7. Juni.

Ebenfalls nicht kongruent ist seit geraumer Zeit die Zahl der Corona-Toten im Landkreis. Das Robert-Koch-Institut meldet 81 Fälle, das Landratsamt weiß von 78. Die bislang einzige Erklärung: Die Verstorbenen hatten ihren Wohnsitz im Landkreis, sind aber außerhalb dessen Grenzen gestorben. Die dortige Behörde meldet den Todesfall zwar ans RKI, verständigt aber das Miesbacher Landratsamt erst einige Wochen später. Es gibt nicht nur ein Beispiel, bei dem das so gelaufen ist, bestätigt das Landratsamt.

Derweil sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter. Bei 21 lag sie am Montag, an dem beim Gesundheitsamt kein neuer Fall bekannt wurde.

Sonntag, 6. Juni:

Eine gemeldete Corona-Neuinfektion am Freitag sowie drei am Samstag haben die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach erneut nach unten gedrückt. Am Sonntag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 24. Allerdings könnten wegen des Feiertags am Donnerstag Meldungen verspätet eintreffen. Bevor aber wieder schärfere Maßnahmen gelten, namentlich die Pflicht zur Vorlage eines aktuellen Negativ-Test, müsst die Inzidenz wieder über 50 steigen. Der Landkreis hat also einen gewissen Puffer.

Freitag, 4. Juni: Deutliche Lockerungen ab Montag

Mit der neue Infektionsschutzverordnung, die ab Montag gilt, gehört der Schwellenwert 35 der Vergangenheit an. Künftig gelten die Werte 50 und 100 - und 165 für Schulen. Unter 50 fallen Test weitestgehend weg. Nur an Schulen bleibt es dabei. Mehr zu den neuen Regeln finden Sie hier.

Zurück im Biergarten: Wie hier am Gasthof Terofal in Schliersee ist im Kreis Miesbach wieder mehr möglich.

7-Tage-Inzidenz erstmals seit Langem unter 35

Nur drei weitere Infektionen am Donnerstag, das heißt: Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach ist auf 32 gesunken und damit unter den nächsten Schwellenwert. Bleibt dies fünf Tage in Folge so, werden ab dem siebten Tag die Kontaktbeschränkungen gelockert. Dann können sie drei Haushalte treffen, solange nicht mehr als zehn Personen zusammenkommen. Wiederum gilt, dass vollständig Geimpfte und Genesene nicht mitgezählt werden. Abzuwarten bleibt derweil, was bei der Sitzung des bayerischen Kabinetts heute herauskommt. Womöglich werden die Regeln gelockert.

Donnerstag, 3. Juni: Inzidenz deutlich gesunken

Einen Tag war sie über 50, dann ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach gleich wieder deutlich gesunken. Für Fronleichnam weist das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Wert von 40 aus. Damit müssen die Bürger vorerst keine erneute Verschärfung der ab heute gelockerten Regeln fürchten, da diese erst dann eintreten würde, wenn die Inzidenz an drei Tagen in Folge den nächsthöheren Schwellenwert (im Landkreis Miesbach aktuell also die 50) überschreitet.

Mittwoch, 2. Juni: Spontan zum Wirt: Ab morgen geht‘s

Das Landratsamt hat heute Vormittag die für weitere deutliche Lockerungen notwendige Allgemeinverfügung bekannt gemacht. Damit entfällt ab morgen, Donnerstag, die Terminbuchungs- und Testpflicht (bei zwei Haushalten am Tisch) in der Außengastronomie (Kontaktdatenerhebung bleibt). Keine negativen Tests sind auch bei Theatern, Konzerthäusern und Kinos nötig, so diese geöffnet haben. Eine Terminbuchung ist hier aber weiterhin nötig. Für den Betrieb gibt es jeweils von der Staatsregierung veröffentlichte Rahmenkonzepte, die einzuhalten sind. Sport ist im Innenbereich kontaktfrei möglich, außen dürfen Gruppen von bis zu 25 Personen zusammen Sport treiben. Wo die Terminbuchungspflicht nicht wegfällt, ist in Fitnessstudios sowie in Freibädern.

Bestehen bleibt die Testpflicht bei Übernachtungsbetrieben (bei Anreise und alle 48 Stunden), dafür braucht keinen Tests mehr, wer Seilbahnen oder die Seenschifffahrt nutzen möchte.

Was bleibt, sind die Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich nur zwei Haushalte und bis zu fünf Personen treffen. Kinder bis 14 sowie vollständig Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt.

Das gilt ab Donnerstag im Landkreis Miesbach.

Die Lockerungen kommen unabhängig davon, dass die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch der Schwellenwert von 50 wieder überschritten hat. Das Robert-Koch-Institut meldete 52 Neufinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen der vergangenen sieben Tage.

Dienstag, 1. Juni: 7-Tage-Inzidenz zum fünften Mal in Folge unter 50

Wie erwartet, hat das Robert-Koch-Institut heute zum fünften Mal in Folge eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 gemeldet. Somit kann das Landratsamt die Bekanntgabe vorbereiten, die die nächsten Lockerungsschritte ab Donnerstag, 3. Juni, ermöglicht.

Montag, 31. Mai: Weitere Lockerungen könnten schon am Donnerstag kommen

Dem forschen Öffnungsschritt zum vergangenen Samstag könnte schon an Fronleichnam der nächste folgen. Am Freitag, 28. Mai, fiel im Kreis Miesbach die 7-Tage-Inzidenz erstmals unter den Wert von 50. Wenn das Robert-Koch-Institut für Dienstag abermals einen Wert unterhalb dieser Schwelle veröffentlich – und danach besteht angesichts keiner gemeldeten Neuinfektion am Montag (Stand: 13 Uhr) kaum ein Zweifel – könnten am Donnerstag, 3. Juni, die nächsten Öffnungsschritte kommen. Auch das Landratsamt betrachtet es als „realistisch“, dass der nächste Öffnungsschritt kommt. Dieser fällt aber nicht so groß aus wie der vergangene, bei dem ja einige Einrichtungen nach vielen Monaten Schließung wieder aufsperren durften. Im Wesentlichen ermöglicht eine dauerhafte Inzidenz unter 50 den Wegfall diverser Negativ-Testpflichten und Terminbuchungen – etwa beim Besuch von Biergärten (Tests und Termin) und im Einzelhandel (Termin). Für Beherbergungsbetriebe ändert sich erst einmal nichts. Derweil würden alle Schularten nach den Ferien in den Präsenzunterricht zurückkehren, aber nur mit Abstand, Maskenpflicht ab der 5. Klasse und zwei Tests pro Woche.

Die Inzidenz-Entwicklung im Landkreis.

Einen nächsten Lockerungsschritt müsste das Landratsamt wiederum bekanntgeben, nachdem es – zumindest in Teilen – mit dem bayerischen Gesundheitsministerium diesen Schritt abgesprochen hat. Zuletzt hatte Landrat Olaf von Löwis dieses „Einvernehmen“ ja etwas hemdsärmelig interpretiert. Der Öffnung einen Tag früher als eigentlich üblich, so teilte das Ministerium dann auf Anfrage mit, sei man aufgrund der stabilen Infektionslage „nicht entgegengetreten“. Wie es beim nächsten Öffnungsschritt aussieht, ist unklar. Am Montag ist die 7-Tage-Inzidenz leicht gestiegen, was an den sehr niedrigen Fallzahlen der Vorwoche lag. Inwiefern das Gesundheitsministerium die Lage dennoch weiterhin als „stabil“ einschätzt – Voraussetzung für weitere Lockerungen -, wollte das Landratsamt am Montag nicht prophezeien. Die Öffnungsoption betrachtet die Behörde aber als wahrscheinlich, und sie würde den entsprechenden Schritt anders als zuletzt auch nicht einen Tag vorziehen.

Das gilt im Landkreis aktuell.

Sonntag, 30. Mai: Inzidenz fällt weiter - Öffnungen seit Samstag in Kraft

Die 7-Tage-Inzidenz liegt am Sonntag nur noch bei 42. Das ist immer noch mehr als in vielen Nachbarlandkreisen, aber genug, um auf weitere Lockerungen zu hoffen. Seit Samstag gelten bereits die Regelungen für eine Inzidenz unter 100. Unter anderem hat am Samstag die Außengastronomie wieder geöffnet.

Freitag, 28. Mai: Inzidenz fällt unter 50

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach hat eine weitere wichtige Grenze durchbrochen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) wies am Freitagmorgen einen Wert von 49 aus. Sinkt die Inzidenz mehrere Tage unter 50, wird Shopping wieder ohne Terminbuchung möglich. Zudem entfällt in der Außengastronomie, in Freibädern und Fitnessstudios, in Kinos und bei Kulturveranstaltungen sowie beim Sport die Testpflicht. 

Das Vorpreschen des Landratsamts hat sich gelohnt: Wie die Behörde am Freitag mitteilte, hat nun auch das Bayerische Gesundheitsministerium sein Einvernehmen mit den im Landkreis Miesbach bereits an diesem Samstag in Kraft tretenden Lockerungen der Corona-Regeln für Hotels und Ferienwohnungen, Außengastronomie und Freizeiteinrichtungen erteilt. Sehr zur Freude von Landrat Olaf von Löwis (CSU), der die Öffnungen ab Samstag als einen „ersten wichtigen Schritt“ bezeichnet. Seit vielen Wochen habe er sich dafür eingesetzt, der hiesigen Wirtschaft, Kultur und der Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu geben. Umso schöner sei es, dass es jetzt auch „endlich losgehen kann“.

Wie berichtet, liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach bereits seit Montag unter 100. In den vergangenen Tagen hat sich der Rückgang sogar noch beschleunigt, sodass am Freitag mit 49 gar die 50er-Marke durchbrochen wurde. Weil die Lockerungen der Corona-Regeln bekanntlich immer erst zeitverzögert greifen, galten bis zum Wochenende immer noch die Auflagen bei einer Inzidenz zwischen 100 und 150. Damit ist nun aber erst mal Schluss.

Neben den eingangs aufgeführten Aktivitäten sind ab Samstag auch musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles möglich. Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen sind ebenfalls erlaubt. Fitnessstudios und Freibäder dürfen mit Terminvereinbarung öffnen.

Ab Sonntag sind körpernahe Dienstleistungen bei vorheriger Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung wieder gestattet. Museen und Ausstellungen dürfen mit Schutz- und Hygienekonzepten (FFP2-Maske, Mindestabstand, Kontaktdaten) Besucher empfangen. Eine Terminbuchung ist erforderlich. Am Montag schließlich fällt dann auch die Testpflicht für Einkäufe im „Click & Meet“-Modell im Einzelhandel weg.

Der Landkreis sieht sich dank des Schnelltestangebots samt zugehörigem Online-Portal www.reihentestung.de für Einheimische, Ausflügler und Urlauber sowie der möglichen Anbindung aller Leistungsträger an die kostenfreie Luca-App zur Kontaktnachverfolgung gut auf die Öffnungen vorbereitet. Zusammen mit den im vergangenen Sommer entwickelten und bewährten Hygienekonzepten stehe einem sicheren Aufenthalt in der Region nichts mehr im Weg, betont das Landratsamt.

Die Behörde weist zudem darauf hin, dass Beherbergungsbetriebe auch selbst eine Schnellteststation aufbauen können. Voraussetzung ist eine Registrierung auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums (www.stmgp. bayern.de) sowie die Übermittlung eines individuellen Hygiene- und Testkonzepts ans Gesundheitsamt. Nach Überprüfung und Freigabe dürfen die Betriebe dann Schnelltests durchführen und diese mit der Kassenärztlichen Vereinigung abrechnen.

Donnerstag, 27. Mai: Öffnungen tatsächlich schon am Samstag möglich

Aufgrund der seit Montag rapide fallenden Inzidenzwerte hat das Landratsamt beschlossen, Öffnungen zuzulassen. Dabei gilt es, ein paar Dinge zu beachten. Das Landratsamt hat dies in einer Übersicht zusammengestellt. Derweil hält sich die Begeisterung bei den Gastwirten offenbar in Grenzen. Kaum jemand will oder kann eine Samstags-Öffnung stemmen. Bislang waren alle von einer Öffnung am Montag ausgegangen. Am Mittwoch verkürzte Gesundheitsminister Klaus Holetschek den „Pufferzeitraum“, sodass eine Öffnung am Sonntag möglich gewesen wäre. Nun also schon Samstag. Wobei gilt: Die Ausgangsbeschränkung gilt am Samstag noch.

Was bedeutet das ab Samstag, 29. Mai für den Landkreis?

Außengastronomie

Ein Besuch der Außengastronomie ist mit Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung möglich. Sollten Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch sitzen, haben alle Personen am Tisch ein höchstens 24 Stunden altes Testergebnis vorzuweisen. Die Sperrstunde ist auf 22 Uhr festgesetzt.

Hotellerie

Übernachtungsangebote von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Jugendherbergen und Campingplätzen dürfen für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzung ist ein Schutz- und Hygienekonzept sowie ein negativer Test der Gäste bei Ankunft sowie ein negatives Testergebnis der Gäste alle 48 Stunden.

Kultur- und Freizeiteinrichtungen

Theater, Konzerthäuser und Kinos dürfen unter der Voraussetzung – fest zugewiesene Sitzplätze, Hygienekonzept und negative Testergebnisse der Besucher - ebenfalls öffnen; auch die Durchführung von kulturellen Außenveranstaltungen, also unter freiem Himmel, ist unter den oben genannten Voraussetzungen wieder möglich.

Öffnen dürfen auch Freibäder mit Terminbuchung und negativem Coronatest der Besucher.

Unter der Voraussetzung der Vorlage eines negativen Testergebnisses ist der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie die Erbringung von Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen erlaubt.

Sport

Erlaubt ist kontaktfreier Sport im Innenbereich inklusive der Öffnung von Innenbereichen von Sportstätten sowie Kontaktsport unter freiem Himmel unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen negativen Testnachweis verfügen.

Ab Sonntag, 30. Mai gelten folgende Änderungen gemäß § 3 der 12. BayIfSMV:

Kontaktbeschränkungen

Treffen darf man sich den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Kinder unter 14 Jahren und vollständig Geimpfte oder Genesene zählen nicht dazu.

Einzelhandel

Für den Einkauf im Einzelhandel muss zwar weiterhin ein Termin vereinbart werden („Click and Meet“), das negative Testergebnis ist aber nicht mehr erforderlich.

Körpernahe Dienstleistungen

Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind bei vorheriger Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung erlaubt.

Sport

Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren können unter freiem Himmel kontaktfreien Sport betreiben.

Museen und Ausstellungen

Museen und Ausstellungen dürfen mit Schutz- und Hygienekonzepten (FFP2-Maske, Mindestabstand, Kontaktdaten) öffnen. Eine Terminbuchung ist erforderlich.

Ausgangssperre

Generell gilt: Von den in vielen Bereichen vorgesehenen Testverpflichtungen sind im Einklang mit den landesrechtlichen Bestimmungen vollständig Geimpfte und Personen, die nachweislich von einer Covid-Erkrankung genesen sind, ausgenommen.

Außerdem sind die von den zuständigen Staatsministerien im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erstellten Rahmenkonzepte in ihrer jeweils aktuell gültigen Fassung, in welchen die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen festgelegt sind, zu beachten.

Schnellteststationen im Landkreis ausreichend vorhanden

Das Netzwerk aus Schnellteststationen ist im Landkreis ausreichend ausgebaut. Allein unter www.reihentestung.de sind 64 Schnellteststationen registriert.

Teststationen sind zu finden unter www.reihentestung.de oder in der Liste des Landratsamts unter www.landkreis-miesbach.de/coronavirus

Mittwoch, 26. Mai: Landrat will Lockerungen schon für Samstag

Kommen die Lockerungen früher als gedacht? Dies jedenfalls strebt Landrat Olaf von Löwis (CSU) an. In seinem Auftrag hat das Landratsamt bei der Regierung von Oberbayern beantragt, schon am Samstag, 29. Mai, weitere Öffnungsschritte gehen zu können. Im Speziellen geht es hier um Außengastronomie und die Tourismus-Branche. Gestellt hat die Behörde den Antrag am Dienstag. Mit einer Antwort sei spätestens am morgigen Freitag zu rechnen. Die Behörde will das Ergebnis dann zügig veröffentlichen, damit Klarheit herrscht.

Leere Terrassen am Tegernsee - während in den Nachbarlandkreisen bereits wieder alles öffnet. Die Corona-Lage im Hotspot-Landkreis Miesbach.

Inzwischen ist bei den verschiedenen Öffnungsstufen ein ziemliches Wirrwarr entstanden. Zum einen ist der Termin für weitere Lockerungen in § 3 der Bayerischen Infektionsschutzverordnung geregelt. Hier treten Lockerungen ab dem siebten Tag nach dem erstmaligen Unterschreiten eines bestimmten Schwellenwerts in Kraft. Für Außengastronomie, Beherbergung und Schifffahrt galt dies zunächst aber nicht. Denn diese Bereiche hat die Staatsregierung im § 27 „Weitere Öffnungsschritte“ geregelt. Und hier kam der nächste Schritt nach bisheriger Praxis erst am achten Tag nach dem erstmaligen Unterschreiten eines bestimmten Inzidenzwertes. Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat aber angedeutet, diese Vorgabe aufzuweichen. Darauf ruht wohl auch die Hoffnung von Löwis‘. Daher der Antrag an die Regierung von Oberbayern. Denn Lockerungsschritte auf Grundlage von § 27 müssen die Landratsämter mit den übergeordneten Behörden absprechen. Was im Landkreis wann genau öffnen darf, wird sich also erst heute oder morgen herausstellen.

Inzidenzzahl Landkreis Miesbach am 26. Mai

Wie es scheint, befindet sich der Landkreis hinsichtlich der 7-Tage-Inzidenz auf einem guten Weg. Gestern registrierte das Landratsamt 13 Neuinfektionen. Damit gerät das Ziel, dauerhaft unter 100 zu bleiben, nicht in Gefahr. Auch die Zahl der aktiven Fälle ist wieder gesunken – um zehn.

Im Vorfeld des genannten Antrags hatte von Löwis ein Gespräch mit Holetschek organisiert. Daran nahmen auch die Spitzen von Tegernseer Tal Tourismus GmbH, Alpenregion Tegernsee Schliersee sowie Standortmarketinggesellschaft teil. Gemeinsam hätten die Teilnehmer auf die schwierige Situation der touristischen Betriebe im Landkreis hingewiesen, teilt das Landratsamt in seinem Update mit. „Insbesondere die nach wie vor bestehende Perspektivlosigkeit im weiteren Jahresverlauf, vor allem in Verbindung mit Personal und Materialeinkauf, war Thema des Gesprächs.“ Angestrebt wurde eine allgemeingültige Lösungen für die gesamte Branche, um diese nicht weiter zu gefährden.

Womöglich auch im Lichte dessen sind Angestellte in der Gastronomie jetzt der Prioritätsstufe 3 zugeordnet. Heißt: Sie können schneller einen Termin für eine Erstimpfung bekommen. So sie nicht eine Impfung beim Hausarzt anstreben, müssen die betreffenden Personen allerdings ihre Daten im Onlineportal www.impfzentren.bayern ändern – unter dem Oberbegriff „Ich habe eine besondere Kontaktsituation“ mit dem Punkt „Beschäftigt in Gastronomie oder Gastgewerbe“.

Dienstag, 25. Mai: Vier Neuinfektion in drei Tagen - Inzidenz sinkt weiter

Seit vergangenem Donnerstag bewegt sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Kreis Miesbach auf einem Niveau, das eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 erlaubt – also unter 14 täglich. Wie so oft kamen an Feiertagen nur wenige neue Fälle hinzu. Ganze vier waren es von Sonntag bis Dienstagmittag. Somit sinkt die 7-Tage-Inzidenz weiter. Am Mittwoch dürfte sie dem Schwellenwert 50 näher sein als der 100. Entscheidend wird nun sein, ob es wegen der Feiertage einen größeren Nachholeffekt gibt. Stand jetzt ist der Kreis Miesbach – so das Robert-Koch-Institut heute tatsächlich einen zweistelligen Wert meldet – den dritten Tag unter 100. Fünf Tage in Folge muss dies so sein, dann kommen am siebten, also am Sonntag, Lockerungen.

Nach unten gegangen ist auch die Zahl der aktiven Fälle – von 225 am Freitag auf 173 am Dienstag. Einige der Genesenen zählen um Cluster Gmund, von dem keine weiteren Infektionen bekannt geworden sind, wie das Landratsamt auf Anfrage mitteilt.

7-Tage-Inzidenz am 25. Mai

Weiterhin stockend geht derweil das Thema Erstimpfungen voran. Auch diese Woche werden nur die Hausärzte die erste Dosis verabreichen, im Impfzentrum des Landkreises werden die 1883 Dosen Biontech und 440 Dosen Moderna und 200 Dosen Astrazeneca nach Angaben des Landratsamts alle für Zweitimpfungen benötigt.

Immer mehr in den Fokus rückt gerade für doppelt Geimpfte das Thema Impfpass. Ebersberg und Altötting haben als Pilotprojekt die scheckkartengroßen Pässe eingeführt (wir berichteten im Bayernteil). Ähnliches wird im Landkreis nicht aktiv vorangetrieben. „Der Landkreis wartet auf die angekündigte Bundeslösung. Allein aufgrund der Fälschungssicherheit und des Datenschutzes ist beim digitalen Impfausweis eine einheitliche Lösung des Bundes vorgesehen“, schreibt das Landratsamt hierzu auf Anfrage. Den letzten Informationen zufolge werde das Projekt beim Bund wohl Juni oder Juli fertiggestellt.

Montag, 24. Mai: Miesbach nicht mehr dunkelrot - Inzidenz bei 82

Diese Zahl könnte trügerisch sein, und doch nährt sie Hoffnung. Am Pfingstmontag ist die 7-Tage-Inzidenz, die das Robert-Koch-Institut meldet, im Kreis Miesbach 82 gesunken. Damit beginnt die Zählung der Fünf-Tages-Frist, nach der Lockerungen von den Corona-Beschränkungen am siebten Tag möglich sind, wieder von Neuem. Denn am Samstag war der Wert auf 101 und damit wieder über den maßgeblichen Schwellenwert gestiegen. Am Sonntag lag er bei 103, und jetzt eben bei 82, weil ein hoher Wert aus der Vorwoche aus der 7-Tage-Berechnung gefallen ist. Somit besteht ein kleiner Puffer. Der könnte jedoch schnell aufgebraucht sein. Denn das Robert-Koch weist darauf ihn, dass wegen der Feiertage weniger getestet und weniger ausgewertet wird.

Sollte der Landkreis weiterhin unter 100 bleiben, wären Lockerungen ab Sonntag, 30. Mai, möglich.

Sonntag, 23. Mai: 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach wieder deutlich über 100

Mit 13 neue gemeldeten Fällen am Freitag und neun neu gemeldeten Fällen am Samstag liegt die Inzidenz im Landkreis Miesbach am Pfingstsonntag wieder über der so wichtigen 100er-Marke, genauer: bei 103,0. Damit sind von Hotellerie und Gastronomie lang ersehnte Öffnungen wieder in weite ferne gerückt. Miesbach ist damit mit großem Abstand trauriges Schlusslicht in ganz Oberbayern. In sämtlichen Nachbarlandkreisen, bekanntermaßen ebenfalls Urlaubsregionen in Bayern, haben die Hotels bereits wieder geöffnet. Sogar der frühere Dauer-Hotspot Rosenheim bewegt sich deutlich unter 100 zwischen rund 60 im Landkreis und rund 50 in der Stadt Rosenheim.

Freitag, 21. Mai, Nachtrag: 13 Neuinfektionen bedeuten erneutes Übersteigen der 100er-Grenze

Das Landratsamt hat nun 13 Neuinfektionen gemeldet. Gehen diese unverändert in Inzidenz-Berechnung des Robert-Koch-Instituts ein, steigt die 7-Tage-Inzidenz am Samstag auf 101. Nicht immer klappt die Datenübertragung aber reibungslos, und unter Umständen kommen noch Fälle hinzu, die das Gesundheitsamt registriert, nachdem die Öffentlichkeitsarbeit am Landratsamt ihre Auswertung gemacht hat. Klar ist: Es braucht ein paar Tage eine wirklich niedrige Zahl von Neuinfektionen, damit der Landkreis solide unter die 100 rutscht. Höhere Werte aus der Vorwoche sind aktuell für Sonntag (21) und Mittwoch (24) in der Berechnung.

7-Tage-Inzidenz im Kreis Miesbach am 21. Mai

Das ist erlaubt bei der aktuellen Inzidenz.

Freitag, 21. Mai: 7-Tage-Inzidenz knapp unter 100

Wie erwartet, hat das Robert-Koch-Institut für den Kreis Miesbach eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100 gemeldet - nämlich 99. Doch es steht zu befürchten, dass der Schwellenwert schon morgen wieder überschritten wird. Denn der Wert der Vorwoche, der nicht überschritten werden darf, ist niedrig: elf. Auch am Samstag darf es nur wenig Neuinfektionen geben, damit der Landkreis unter 100 bleibt. Ein größerer Wert fällt erst am Sonntag aus der Berechnung. Erst wenn der Landkreis fünf Tage in Folge zweistellig bleibt, können weitere Lockerungen kommen.

Die aktiven Fälle in den Gemeinden.

Donnerstag, 20. Mai: Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen?

Wegen der weiterhin hohen 7-Tage-Inzidenz prüft das Landratsamt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Lesen sie hier.

Football news:

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