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Corona-Impfung trotz Verbot? Junge geht gegen den Willen seines Vaters vor

In den Niederlanden wurden schon einige Zwölfjährige gegen Corona geimpft. Ein Junge musste wegen seines Wunsches nach dem Impfschutz vor Gericht ziehen. (Symbolbild)

In den Niederlanden zieht ein Junge vor Gericht, um gegen den Willen seines Vaters eine Corona-Impfung zu erhalten. Die Entscheidung darüber ist nun gefallen.

Groningen/Kassel - Ein Junge aus den Niederlanden möchte sich gegen Corona* impfen lassen, doch sein Vater ist dagegen. Mit der Impfung will der Zwölfjährige seine Großmutter schützen. Um seinen Wunsch durchzusetzen, zieht der Junge vor Gericht. Das Urteil zu dem Fall wurde am Donnerstag (23.09.2021) veröffentlicht.

Ähnlich wie in Deutschland können sich Kinder und Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren in den Niederlanden gegen das Coronavirus impfen lassen. Dafür benötigen sie jedoch die Zustimmung beider Elternteile oder der Sorgeberechtigten.

Junge aus den Niederlanden will Corona-Impfung - auch um seine Oma zu beschützen

Im Fall des Zwölfjährigen sind die Eltern geschieden. Während die Mutter des Jungen einer Impfung zustimmte, lehnte der Vater diese ab. In den Gerichtsakten wurde vermerkt, dass der Vater vor möglichen, langfristigen Gesundheitsrisiken durch die Corona-Impfstoffe warnte, da diese sich „noch in der Testphase“ befänden.

Trotz der Bedenken des Vaters entschied der zuständige Richter, Bart Tromp, dass der Junge sich impfen lassen könne. Die Interessen des Zwölfjährigen seien wichtiger als der Einspruch der Anwälte des Vaters. „Der Junge wollte geimpft werden, weil er sich nicht anstecken wollte und das Risiko, andere anzustecken, begrenzen wollte“, hieß es in den Gerichtsunterlagen. Die Furcht des Jungen beziehe sich besonders auf dessen Großmutter, die an Krebs erkrankt sei: „Er hat Angst, dass er seine Oma anstecken könnte und ist überzeugt, dass dies lebensbedrohlich wäre.“

Corona in den Niederlanden: Lockerungen der Corona-Regeln und Covid-Pass

Das Thema der Impfskepsis in den Niederlanden wächst. Dadurch werden auch die Diskussionen um den Covid-Pass angefeuert. Am Wochenende werden Proteste erwartet. Über die Konflikte täuschen auch die geänderten Corona-Regeln in den Niederlanden nicht hinweg. So entfällt unter anderem der Mindestabstand von 1,5 Metern.

Der Covid-Pass würde in den Niederlanden allerdings dazu führen, dass 3G (getestet, genesen oder geimpft) Voraussetzung für den Zugang zu Restaurants und Bars wird. Das stößt vielen Menschen übel auf. (jey/afp) *Hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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