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Corona in Köln: Karl Lauterbach plädiert für Fußballspiele ohne Auswärtsfans

Köln -

Die Corona-Zahlen in Köln steigen weiter. Am Samstag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln bei 459,0. Die Eröffnung der Karnevalssession am 11.11. und das volle Rheinenergiestadion zum Derby standen deswegen schon vielfach in der Kritik. Karl Lauterbach spricht im Interview mit dem Express darüber, wieso Karneval und Fußball aus seiner Sicht Teil eines „Fiaskos“ sind.

Es seien die falsche Signale gesetzt worden: „Fußball in vollen Stadien, Weihnachtsmärkte werden betrieben. Dazu werden in den Innenstädten die geltenden Regeln kaum kontrolliert“, sagt Lauterbach gegenüber dem Express. Zusammen sorge das für hohe Fallzahlen. Er fordert weitere Maßnahmen der Stadt Köln. 

Bei Fußballspielen müsse seiner Meinung nach in Köln die Grenze bei 5000 Fans sein. Dabei gehe es Lauterbach weniger um die Menschen im Stadion, sondern um die Anreise. Deshalb fordert er: „Sperrt die Auswärtsfans aus!“ Denn auf denen langen An- und Rückreisen in der Bahn und im Auto bestehe die Gefahr der Infektion.