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Corona in Rhein-Berg: 45 neue Corona-Fälle in zwei Tagen – Inzidenz sinkt auf 36,7

Rhein-Berg -

Das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik kämpft gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Fast jeden Tag werden neue Entwicklungen im Hinblick auf Präventionsmaßnahmen, Quarantänezahlen oder Veranstaltungsabsagen wichtig. Wir informieren über die wichtigsten Entwicklungen.

Hinweis zum Zahlen-Dashboard: Aufgrund von Übermittlungsverzögerungen und abweichenden Berechnungsinterfallen können die vom Robert Koch-Institut gemeldeten Werte von denen der Behörden vor Ort abweichen.

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Hinweis der Redaktion: Aufgrund von Übermittlungsverzögerungen und abweichenden Berechnungsintervallen können die vom Robert Koch-Institut gemeldeten Werte von denen der Behörden vor Ort abweichen.

Der Kreis stellt Informationen zum Corona-Virus hier zur Verfügung.

Eine Übersicht zu den Entwicklungen der Pandemie auf Landesebene finden Sie hier.

Die wichtigsten Informationen zu Corona in Deutschland und weltweit haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Weiterhin niedrigster Wert in der Umgebung

45 weitere Corona-Fälle, allerdings gleich für zwei Tage (Freitag und Samstag) hat der Krisenstab des Kreises am Montag gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank gleichwohl weiter gegenüber dem Vortag um 0,7 Zähler auf 36,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Zum Vergleich: Im Oberbergischen Kreis liegt der Inzidenz-Wert bei 81,0, in Köln bei 77,8, in Leverkusen bei 137,9 und im Rhein-Sieg-Kreis bei 46,6.

76 weitere Personen gelten im Rheinisch-Bergischen Kreis laut Krisenstab als genesen, 459 Rhein-Berger befinden sich in Quarantäne, das sind 87 weniger als Ende vergangener Woche.

Die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern ist mittlerweile einstellig: Neun Covid-Patienten meldete der Krisenstab am Montag aus den vier Krankenhäusern. Ein Patient werde auf einer Intensivstation behandelt.

10 482 Corona-Antigentests sind von Freitag bis Sonntag in den Teststellen im Kreisgebiet durchgeführt worden. 32 Testergebnisse waren positiv. Das entspricht einer Quote von 0,31 Prozent.

70,8 Prozent der Menschen im Kreisgebiet haben zwischenzeitlich mindestens eine erste Corona-.Schutzimpfung erhalten. 63,5 Prozent haben einen vollen Impfschutz. Das geht aus den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung hervor.

Inzidenz laut RKI nun bei 44,1

Nachdem im Schüler-Wohnheim an der Bergisch Gladbacher Moschee „Yeni Camii“ wie berichtet mehrere Corona-Fälle aufgetreten waren, liegen nun laut Krisenstab die meisten Testergebnisse vor: Von 23 Schülerinnen seien insgesamt nun 15 Personen positiv auf das Virus getestet worden, so eine Krisenstabssprecherin am Freitag. Ein Testergebnis stehe noch aus.

Alle vorliegenden Testergebnisse der Betreuenden sind laut Krisenstab bislang negativ, ein Testergebnis steht noch aus. Per Allgemeinverfügung werde nun Quarantäne für die Einrichtung angeordnet. In der kommenden Woche soll vor Ort zudem eine Impfaktion angeboten werden.

Nach Ermittlung des Gesundheitsamtes verteilen sich die im Internat lebenden positiv getesteten Schülerinnen auf drei Klassen im Berufskolleg Bergisch Gladbach-Heidkamp. Derzeit werden in den Klassen laut Krisenstab jeden zweiten Tag Schnelltestungen durchgeführt. Eine Testaktion für die übrigen Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klassen sei in Planung, so die Sprecherin.

Insgesamt meldet der Krisenstab am Freitag kreisweit 17 neue bestätigte Corona-Fälle, 34 weitere Personen gelten als genesen. Die Sieben-Tages-Inzidenz sinkt um mehr als 15 Zähler auf 44,1.

Krisenstab meldet 28 neue Corona-Fälle 

Die Zahl der Covid-19-Patienten, die in den Krankenhäusern behandelt werden, geht weiter zurück. Zehn Covid-Patienten in den vier Kliniken meldete der Krisenstab des Kreises am Donnerstag, ein Patient wird noch auf einer Intensivstation behandelt, allerdings nicht an einem Beatmungsplatz.

28 weitere bestätigte Corona-Fälle im gesamten Kreisgebiet meldete der Krisenstab des Kreises am Donnerstag, das waren wieder elf mehr als am Vortag. Gleichwohl sank die Sieben-Tages-Inzidenz laut Robert Koch-Institut (RKI) weiter leicht: um 0,7 Zähler auf 49,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis beträgt die Sieben-Tages-Inzidenz laut RKI 104,5, in Köln 91,6, in Leverkusen 149,5 und im Rhein-Sieg-Kreis 75,5.

592 Rhein-Berger sind laut Krisenstab aktuell in Quarantäne, das sind 43 weniger als am Vortag.

3020 Corona-Antigentests sind laut Krisenstab am Mittwoch in den Schnellteststellen im Rheinisch-Bergischen Kreis durchgeführt worden. Drei der Testergebnisse waren positiv. Das entspricht einer Quote von 0,1 Prozent. Sämtliche positiven Testergebnisse sollen laut Krisenstab grundsätzlich mit einem nachfolgenden PCR-Test auf das Vorliegen einer Corona-Infektion überprüft werden. In der Regel ist in der Vergangenheit im ganz überwiegenden Teil der Tests das Ergebnis bestätigt worden.

Sieben-Tages-Inzidenz geht im Kreis weiter zurück

Corona-Schutzimpfungen schützen zwar zu einem sehr großen Anteil vor schweren Verläufen von Covid-19, eine Ansteckung gänzlich ausschließen können sie aber nicht. Das zeigt auch ein Corona-Ausbruch in einer Senioren- und Pflegeeinrichtung.

So sind neun Bewohner und zwei Mitarbeitende des Alten- und Pflegeheims in Rösrath laut Krisenstab des Kreises per PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dabei sind neun der elf Betroffenen geimpft, bei den beiden anderen Personen ist der Impfstatus derzeit laut Krisenstab noch unbekannt. Ein Haus des betroffenen Alten- und Pflegeheims ist vom Kreisgesundheitsamt vollständig unter Quarantäne gestellt worden.

Einen weiteren Corona-Ausbruch meldet der Krisenstab des Kreises aus einer Wohneinrichtung für Jugendliche in Bergisch Gladbach. Dort seien sechs von acht Schülerinnen im Rahmen der Schnelltestungen in der Schule positiv auf das Coronavirus getestet worden, so eine Krisenstabssprecherin. Eine der betroffenen Schülerinnen sei vollständig geimpft. Eine Testaktion in der Einrichtung sei geplant.

Insgesamt meldete der Krisenstab des Kreises am Mittwoch 17 weitere bestätigte Corona-Fälle im Kreisgebiet. Die Sieben-Tages-Inzidenz geht damit weiter zurück und liegt laut Robert Koch-Institut nun bei 50,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Zum Vergleich: Im Oberbergischen Kreis beträgt die Sieben-Tages-Inzidenz 109,7, in Köln 96,0, in Leverkusen 158,0 und im Rhein-Sieg-Kreis 82,3.

Elf Covid-19-Patienten werden laut Krisenstab in Krankenhäusern in Rhein-Berg behandelt, davon einer auf einer Intensivstation.

Noch 13 Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Kliniken

Die Zahl der täglichen Fallmeldungen gehen wieder zurück: Noch 24 weitere Corona-Fälle hat der Krisenstab des Kreises am Dienstag für Sonntag und Montag gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank damit laut Robert Koch-Institut weiter auf nun 57,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Auch die Zahl der Covid-19-Patienten, die in Rhein-Bergs Krankenhäusern behandelt werden, sank. 13 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, meldet der Krisenstab am Dienstag noch aus den vier rheinisch-bergischen Klinikstandorten. Zwei der Patienten werden auf Intensivstationen behandelt.

446 Rhein-Berger sind laut Kreisgesundheitsamt nachgewiesenermaßen aktuell infiziert. 689 Personen befinden sich in Quarantäne, das sind 14 weniger als am Montag.

70,5 Prozent der Menschen in Rhein-Berg haben bereits mindestens eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten, 63 Prozent der Bevölkerung hat einen kompletten Impfschutz. Das geht aus den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein hervor.

Kreis war bei Werbung für Corona-Schutzimpfung Vorreiter

Während anderenorts erst in der aktuellen Impfwoche verstärkt mit Sonderaktionen für die Corona-Schutzimpfung geworben wird, ist der Rheinisch-Bergische Kreis diesbezüglich wie berichtet bereits seit Wochen intensiv unterwegs, um die Impfbereitschaft in der Bevölkerung noch weiter zu steigern.

Neben den mobilen Impfterminen in den Kommunen erhalten am Samstag, 18. September, wie berichtet Karnevalistinnen, Karnevalisten und alle anderen Interessierten im Foyer des Bergischen Löwen in Gladbach bei einer Impfaktion von 10 bis 16 Uhr die Gelegenheit zur Immunisierung. Auch aufsuchende Angebote, etwa für Menschen ohne festen Wohnsitz gab es, dazu Angebote am Stadion, beim Konzert der Band „Kasalla“, an Schulen, Berufskollegs und im Gladbacher Bürgerhaus Bergischer Löwe sowie am Sonntag einen Impf-Drive-In in Overath.

Auch die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) bewerbe die Schutzimpfung bei den Unternehmen, so Kreissprecherin Julia Kaiser. 70,4 Prozent der Kreisbevölkerung haben bereits mindestens eine Erstimpfung erhalten. 59 weitere Corona-Fälle meldete der Kreis am Montag von Freitag und Samstag. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank erneut um 1,1 Zähler auf 59 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. 15 Covid-19-Patienten werden in Rhein-Bergs Kliniken behandelt, drei auf Intensivstationen.

Bereits 6800 Impfdosen am Autofenster verimpft

Bereits seit April bietet die Feuerwehr Bergisch Gladbach im Auftrag des Kreises an unterschiedlichen Standorten im Kreisgebiet mit zwei mobilen Teams Covid-Impfungen an. Mit dem Impf-Drive-In für die Angehörigen der Feuerwehren sowie der Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kreisgebiet wurden bislang rund 6800 Impfdosen gemeinsam mit den Impfärzten des Kreises verabreicht.

Am kommenden Sonntag, 12. September, können sich Interessierte von 10 bis 18 Uhr direkt an der Autobahnabfahrt Overath der A4 durchs Autofenster impfen lassen.

Den Impf-Drive-In biete die Gladbacher Feuerwehr im Auftrag des Kreises und in Zusammenarbeit mit der Stadt Overath am Overather Testzentrums von Fred Atallah, Klef 8, an, so Projektleiter Christian Fischer. Angeboten werden Erst- oder Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von Biontech ab dem zwölften Lebensjahr. Die entsprechenden Merkblätter sollen vorab im Internet heruntergeladen werden.

Bis zu Dreiviertel weniger in Quarantäne

Die von der NRW-Landesregierung diese Woche angekündigte neue Quarantäneregelung für Schulen und Kitas würde auch in Rhein-Berg zur Folge haben, dass deutlich weniger Kinder und Jugendliche in Quarantäne müssen. Wie berichtet will die Landesregierung ausschließlich noch nachgewiesenermaßen infizierte Kita-Kinder sowie Schülerinnen und Schüler unter Quarantäne setzen, nicht mehr aber enge Kontaktpersonen eines Infizierten (Indexfall), sofern die Kontaktpersonen nicht selbst positiv auf das Coronavirus getestet werden.

Pro infiziertem Schüler bislang drei bis vier in Quarantäne
„Pro »Indexfall« gehen aktuell pro Schulklasse meist drei bis vier Kinder in Quarantäne – sofern die Kontaktsituation vorab überschaubar war“, erläutert Kreissprecherin Julia Kaiser auf Anfrage.

In Kitas und Schulen befinden sich laut Kreisgesundheitsamt zurzeit kreisweit etwa 90 bis 100 Kinder, Lehrkräfte und Mitarbeitende in Quarantäne – einzeln oder im Gruppen-/ Klassenverband. Sobald die neue NRW-Quarantäneregelung für Kitas und Schule umgesetzt ist, würde die Zahl der Quarantäne-Fälle in Schulen und Kitas also gleich um Dreiviertel sinken.

Die notwendigen Erlasse und Verordnungen zum Inkrafttreten der neuen Quarantäneregeln für Schulen und Kitas sollen bis Ende dieser Woche ausgearbeitet sein, hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Dienstag angekündigt.

Als Kriterien für die Einschätzung der jeweiligen Situation und auch der Frage, wer getestet, isoliert beziehungsweise als Kontaktperson in Quarantäne geschickt wird, dienen zurzeit laut Gesundheitsamt insbesondere der Impfstatus der Beteiligten und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln in der Kita-Gruppe beziehungsweise Schulklasse.

Wie sich die neue NRW-Quarantäneregelung für Kitas und Schulen auf das Infektionsgeschehen auswirken wird, lässt sich laut Kreisgesundheitsamt „kaum prognostizieren“. „Die wichtigen Aspekte wie die Anzahl Geimpfter, die Infektiosität der Delta-Variante, die kühlere Witterung im Herbst und anderes mehr sind hochdynamisch“, so Sprecherin Julia Kaiser. Das Gesundheitsamt beobachte und bewerte das örtliche Infektionsgeschehen in den Schulen sehr genau und täglich aufs Neue.

Insgesamt sind kreisweit laut Meldung vom Donnerstag 906 Menschen in Quarantäne – 43 weniger als noch am Mittwoch.

Impfung durchs Autofenster an  der A4 – Inzidenz sinkt auf 69,9

39 weitere Corona-Fälle meldete der Krisenstab des Kreises am Mittwoch. 69,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen beträgt laut Robert Koch-Institut die Sieben-Tages-Inzidenz in Rhein-Berg. 21 Covid-19-Patienten werden in Rhein-Bergs Krankenhäusern behandelt (+2).

Direkt an der Autobahnabfahrt Overath der A4 können sich Interessierte am  Sonntag, 12. September, von 10 bis 18 Uhr am Autofenster impfen lassen. Den Impf-Drive-In bietet die Gladbacher Feuerwehr  im Auftrag des Kreises und in Zusammenarbeit mit der Stadt Overath auf dem Gelände des Overather Testzentrums von Fred Atallah, Klef 8, an.

Die Feuerwehr bietet laut Projektleiter Christian Fischer seit April 2021 an unterschiedlichen Standorten im  Kreisgebiet mit zwei mobilen Teams Covid-Impfungen an. Mit dem Impf-Drive-In für die Angehörigen der Feuerwehren sowie der Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kreisgebiet wurden bislang rund 6800 Impfdosen gemeinsam mit den Impfärzten des  Kreises verabreicht.
Am kommenden Sonntag können Erst- oder Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von BioNTech ab dem zwölften Lebensjahr durchgeführt werden. Die entsprechenden Merkblätter  sollen vorab hier im Internet heruntergeladen werden.

Inzidenz steigt auf 75,9 – Drittimpfungen vor allem bei Hausärzten

24 weitere Corona-Fälle von Sonntag und Montag hat der Krisenstab des Kreises am heutigen Dienstag gemeldet. 75,9 (+1,4) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen meldet das Robert Koch-Institut für Rhein-Berg. 19 (-3) Covid-19-Patienten werden in Rhein-Bergs Kliniken behandelt.

Die derzeit anlaufenden dritten Corona-Schutzimpfungen  vor allem  für  besonders gefährdete Personengruppen, bei denen die zweite Impfung bereits mehr als ein halbes Jahr zurückliegt, sollen durch die hausärztlichen Praxen angeboten werden. Darauf weist der Krisenstab des Kreises auf Nachfrage dieser Zeitung hin. 

„Sollte es Betroffenen nicht möglich sein, die Immunisierung in ihrer jeweiligen Hausarztpraxis zu erhalten oder sollten sie keine Hausarztpraxis haben, hält das Impfzentrum Listen zur Information und Hilfe bereit“, sagt Krisenstabssprecherin Julia Kaiser. Auf diesen Listen seien  entsprechende Praxen verzeichnet, die impfen und kontaktiert werden könnten, so Kaiser. Zudem würden im  Kreis bis zum 30. September mobile Impfangebote gemacht, die hierfür wahrgenommen werden können.

Impfangebote: Montags, 12-20 Uhr:    Am Markt,  Burscheid; Dienstags,  12-20 Uhr: Edeka Hetzenegger, Wipperfürther Straße 165, Kürten; Mittwochs, 12-20 Uhr: Innenhof Rathaus, Telegrafenstraße 29-33, Wermelskirchen; Donnerstags, 12-20 Uhr: Penny Markt, In der Hofer Aue, Odenthal; Freitags, 12-20 Uhr: Edeka Breidohr, Hauptstraße 104, Rösrath; Samstags, 12 -20 Uhr: Hagebaumarkt Quintus, Propsteistraße 18, Overath; Sonntags, 12-18 Uhr: Taxistand Montanusstraße, Leichlingen. Montags bis freitags, jeweils 8.30 Uhr bis 13 Uhr sind Impfungen für ab 16-Jährige im Impfzentrum in der Gladbacher Rhein-Berg-Galerie möglich, montags und mittwochs auch für Zwölf- bis 15-Jährige. Infos zu Impfunterlagen gibt es hier.

Inzidenz sinkt auf 74,5 – Weiterhin 22 Covid-19-Patienten in Kliniken

59 neue bestätigte Corona-Fälle hat der Krisenstab des Kreises am Montag gemeldet, aber nicht – wie in den vergangenen Wochen häufig in dieser Größenordnung – für einen Tag, sondern für zwei Tage (Freitag und Samstag). Entsprechend sank die Sieben-Tages-Inzidenz gegenüber den am Freitag vom Kreis gemeldeten Wert von 96,0 deutlich auf 74,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Konstant ist laut Krisenstab die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern. Wie am Freitag werden dort laut Krisenstab 22 Covid-Patienten behandelt, davon vier (Freitag: fünf) auf Intensivstationen und zwei (Freitag: drei) an Beatmungsplätzen.

107 weitere Personen gelten laut Krisenstab als genesen. 1033 Rhein-Berger befinden sich in Quarantäne, das sind 84 weniger als am Freitag. 12 384 Corona-Antigentests wurden von Freitag bis Sonntag im Kreis durchgeführt, 40 Testergebnisse waren positiv. 70,1 Prozent der Rhein-Berger haben mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten, 62,2 Prozent haben den vollen Impfschutz.

Inzidenz ist tatsächlich höher als jeweils aktuell gemeldet

Erneut hat das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) die  Sieben-Tages-Inzidenz für Rhein-Berg  nachträglich nach oben korrigiert: Gegenüber dem Vortag um 8,8 Zähler. Hatte der Krisenstab des Kreises den Inzidenz-Wert von Mittwoch am Donnerstag noch mit 96,0 angegeben, so lag der korrigierte Wert für den Mittwoch laut LZG am Freitag bereits bei 104,8. Auch die Tage zuvor hatte das LZG nachträglich korrigieren müssen, so dass der tatsächliche Inzidenz-Wert für Rhein-Berg bereits seit dem 28 August über der 100er-Marke liegt und nicht – wie vom Krisenstab des Kreises jeweils am Folgetag gemeldet – darunter.

„Mögliche Verzögerungen können entstehen, wenn etwa ein schneller Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen ist und aufgrund dessen die bearbeitenden Labore bei Bearbeitung und Meldung an Kapazitätsgrenzen stoßen beziehungsweise rückwirkend melden“, erläutert Julia Kaiser von der Kreispressestelle auf Nachfrage. Der Kreis pflege die Eingaben jedenfalls tagesaktuell ein.

Am Freitag meldete der Kreis neben 45 weiteren bestätigten Corona-Fällen erneut eine sinkenden  Inzidenzwert, der mit 93,9 tagesaktuell 2,1 Zähler unter dem am Vortag gemeldeten lag. Zum Vergleich: In Oberberg liegt der Wert bei 155,7, in Köln bei 137,1, in Leverkusen bei 228,8 und in Rhein-Sieg bei 107,9.

66 weitere Rhein-Berger galten am Freitag laut Kreisgesundheitsamt. 1117 Rhein-Berger befinden sich laut Krisenstab in Quarantäne, das sind 71 weniger als bei der Meldung vom Donnerstag. Konstant ist die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern.  Sie gab der Krisenstab auch am Freitag mit 22 an. Fünf der Patienten werden auf Intensivstationen behandelt, drei davon an Beatmungsplätzen.

Weiterhin 22 Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern

69 weitere bestätigte Corona-Fälle hat der Krisenstab des Kreises gemeldet. Damit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz laut Robert Koch-Institut (RKI) um 3,9 Zähler auf 96 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

Im Vergleich mit dem Umland ist der Inzidenz-Wert dabei trotzdem noch vergleichsweise niedrig: Im benachbarten Oberbergischen Kreis liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 147,6, in Köln bei 149,0, in Leverkusen bei 236,1 und im Rhein-Sieg-Kreis bei 11,3.

29 weitere Personen in Rhein-Berg galten am Donnerstag laut Krisenstab des Kreises neu als genesen.

Konstant geblieben ist gegenüber dem Vortag die Zahl von 22 Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern. Sechs der Patienten werden laut Krisenstab auf Intensivstationen behandelt, zwei von ihnen an Beatmungsplätzen.

Landeszentrum korrigiert Inzidenz nach Nachmeldungen

44 weitere bestätigte Corona-Fälle hat der Krisenstab des Kreises am Mittwoch gemeldet. Die Inzidenz geht damit um 2,1 auf 92,1 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen zurück. Laut Landeszentrum für Gesundheit (LZG) wurden vom Kreis für die vergangenen Tage aber auch Neuinfektionen nachgemeldet, so dass – vom LZG rückwirkend berechnet – die Sieben-Tages-Inzidenz vom 28. bis zum 30.

August doch knapp über der 100er-Marke lag (zwischen 100,6 und 102,4).
59 weitere Rhein-Berger gelten laut Krisenstabsmeldung vom Mittwoch als genesen, 549 Kreisbewohner sind aktuell infiziert. 1133 Personen befinden sich in Quarantäne, weil sie selbst infiziert sind oder direkten Kontakt mit Infizierten hatten.

Stabil geblieben ist gegenüber dem Vortag die Zahl der an Covid-19 erkrankten Patienten die in den vier Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt werden. Ihre Zahl gab der Krisenstab am Mittwoch weiterhin mit 22 an, von denen mittlerweile aber sechs (Dienstag: fünf) auf Intensivstationen behandelt werden. Zwei von ihnen liegen an Beatmungsplätzen.

Für Personen ab 16 Jahren besteht weiterhin die Möglichkeit, sich ohne Termin im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie impfen zu lassen. Zusätzlich werden im Impfzentrum bis auf Weiteres Impfungen für 12- bis 15-Jährige immer montags und mittwochs von 8.30 bis 13 Uhr angeboten. 

Nur noch mit 3-G-Nachweis ins Schwimmbad im Kreis

Corona-Schutzimpfungen gab es am Autobahn-Rasthof Aggertal Süd – vom Impfmobil des Oberbergischen Kreises. Zwar liegt die Raststätte ein paar Kilometer außerhalb von Oberberg auf Overather Gebiet, wird aber von vielen Oberbergern passiert.

Ein Brummi-Fahrer war schon zum Impfstart um kurz nach 14 Uhr da. „Ich habe schon seit längerer Zeit versucht, einen Impftermin zu bekommen“, sagte der 66-Jährige: „Jetzt hatte ich gesehen, dass der Kreis hier impft.“ Eine Impfmöglichkeit an der Autobahn hätte er sich auf seinen weiten Touren schon viel früher gewünscht.

Von einem Bekannten war ein 41-Jähriger aus dem benachbarten Much im Rhein-Sieg-Kreis auf den Impftermin hingewiesen worden: „Ich bin hierhin gekommen, weil es das Vakzin von Johnson & Johnson gibt, das nur einmal verimpft werden muss.“

Die jüngsten Veränderungen bei der Coronaschutzverordnung haben unterdessen ab heute auch Auswirkungen auf den Besuch des Kombibads Paffrath und des Freibads Milchborntal: Nur nachweislich Genesene, Geimpfte und Besucher mit einem negativen Coronatest dürfen schwimmen (3-G-Regel).

Onlinetickets mit bestimmten Zeitfenstern sind nicht mehr erforderlich. Im Kombibad Paffrath wird ab Mittwoch zudem die Trennung zwischen Hallen - und Freibadbereich aufgehoben. (cbt, ag)
www.baeder-gl.de 

Mehr Patienten mit Covid in Kliniken

40 weitere bestätigte Corona-Fälle, die dem Kreisgesundheitsamt am Sonntag und Montag bekannt wurden, hat der Krisenstab des Kreises am Dienstag gemeldet.

Damit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz laut Robert Koch-Institut in Rhein-Berg um 6,8 Zähler auf 94,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Die Zahl der Patienten, die wegen einer Corona-Erkrankung in einem der vier Krankenhäuser im Kreisgebiet behandelt werden müssen stieg erneut an, von 19 auf 22. Fünf der Patienten (am Montag: vier) werden laut Krisenstab auf Intensivstationen behandelt, unverändert liegen zwei davon an Beatmungsplätzen.

4474 Corona-Antigentests wurden laut Krisenstab am Montag in den Schnellteststellen im Kreisgebiet durchgeführt, 27 Testergebnisse waren positiv, das entspricht einer Quote von 0,6 Prozent.

30 weitere Personen gelten laut Krisenstabsmeldung vom Dienstag als genesen. 1143 Rhein-Berger befinden sich laut Kreisgesundheitsamt in Quarantäne, das sind 49 mehr als bei der vorherigen Meldung am Montag.

Inzidenz sinkt leicht, Impfquote steigt

97 neue Corona-Fälle hat der Krisenstab des Kreises am Freitag und Samstag gezählt. Für Dienstag kündigt er die Meldung der folgenden Neuinfektionen bis zum Montag an. Die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern ist gegenüber der Krisenstabsmeldung vom Freitag stabil.

19 Covid-Patienten werden laut Krisenstab in Rhein-Bergs Krankenhäusern behandelt, vier von ihnen auf Intensivstationen, zwei davon an Beatmungsplätzen.

Die Sieben-Tages-Inzidenz ist laut Robert Koch-Institut im Vergleich zur Meldung vom Sonntag leicht um 6,4 Zähler gesunken.

87,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage weist das Robert Koch-Institut am Montag für den Rheinisch-Bergischen Kreis aus.

11 735 Corona-Antigentests sind in den Schnellteststellen im Kreisgebiet von Freitag bis Sonntag durchgeführt worden, von denen 35 zu einem positiven Testergebnis führten, das entspricht einer Quote von 0,3 Prozent.

69,3 Prozent der Menschen in Rhein-Berg haben mittlerweile mindestens eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten, 61,5 Prozent haben bereits den vollen Impfschutz. Das geht aus den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung hervor.

Ab dieser Woche ist das Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie in Bergisch Gladbach montags bis freitags von 8.30 bis 13 Uhr geöffnet. Impfungen für Zwölf- bis 15-Jährige werden montags und mittwochs von 8.30 bis 13 Uhr angeboten. 

Inzidenz steigt auf 93,9 – Reduzierte Öffnungszeiten im Impfzentrum – Mehr mobile Angebote

Die Sieben-Tages-Inzidenz ist übers Wochenende im Kreis weiter leicht gestiegen: Am Samstag  laut  Landeszentrum Gesundheit nach 49 neuen Fällen um 1,1 Zähler auf 91,8 gestiegen, am Sonntag  (+ 49 Fälle) um weitere 2,1  auf 93,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.
Ab dem heutigen Montag gelten ist  das Impfzentrum in der Gladbacher Rhein-Berg-Galerie  nur noch montags bis freitags und von 8.30 bis 13 Uhr für  Personen ab 16 Jahren geöffnet. Für Zwölf- bis 15-Jährige werden weiter montags und mittwochs von 8.30 bis 13 Uhr Impfungen angeboten, bitte Dokumente und ein Elternteil mitbringen.

Überdies gibt es mobile Angebote   der  Gladbacher Feuerwehr,  jeweils von 12 bis 20 Uhr, am Dienstag  in Kürten  (Edeka Hetzenegger, Wipperfürther Str. 165),  am Donnerstag in Odenthal (Penny Markt, In der Hofer Aue), am Freitag in Rösrath  (Edeka Breidohr, Hauptstr. 104) und am Samstag in Overath (Hagebaumarkt, Propsteistr. 18).

Mobile Impfteams  sind zudem an Schulen im Einsatz – im Südkreis: Montag, 30.8., 9-13 Uhr Otto-Hahn-Gymnasium, Bensberg; Donnerstag, 2.9., 8-10.30 Uhr Städtische Realschule Im Kleefeld,  Gladbach; 10.30 - 13 Uhr Städtische Hauptschule Im Kleefeld; Freitag, 3.9., 8-14 Uhr Nelson-Mandela-Gesamtschule, Gladbach; Montag, 6.9., 8-10.30 Uhr Gymnasium Rösrath, 10.30 - 13 Uhr Realschule Rösrath; Dienstag, 7.9., 8-11.30 Uhr Berufskolleg Bergisch Gladbach; 11.30 - 14 Uhr Berufskolleg Kaufmännische Schulen,  Gladbach.

Stadt Bergisch Gladbach schafft 150 Luftfilter für Schulen an

Per Dringlichkeitsbeschluss haben Bürgermeister Frank Stein, die Ampelfraktionen Grüne, SPD und FDP sowie CDU, Freie Wähler und Bürgerpartei den Kauf von Luftfilteranlagen beschlossen. Die Geräte sollen Corona-Infektionen in 20 Grundschulen und zwölf weiterführenden Schulen minimieren. In einem ersten Schritt sollen 150 Geräte angeschafft werden. Die hohen Kosten gehen allein zu Lasten des städtischen Haushalts. Das Land NRW beteiligt sich nicht.

Bürgermeister Frank Stein begrüßt die Strategie trotzdem: „Die von der Landesregierung als ausreichend und daher nur als förderfähig bewerteten Maßnahmen für die Schulen reichen nicht aus.“ In der Regel koste ein Gerät zwischen 4500 und 6000 Euro, konkrete Zahlen lägen aber noch nicht vor, teilt die Verwaltung mit. Hinzu kämen noch weitere Kosten für Installation und Wartung sowie Strom.

Wann die Schulen damit rechnen können, dass die Geräte bei ihnen ankommen, ist derzeit nicht abzusehen. „Nach der Ausschreibung muss es erst ein Angebot geben, und die Geräte müssen dann auch verfügbar sein“, erklärt Stadtsprecherin Marion Linnenbrink das Prozedere. Zudem müssten die Gebäude untersucht werden, wie viel Stromlast möglich sei. Vorab stehe aber schon fest, dass nicht alle 700 Räume, in denen Schüler unter zwölf Jahren unterrichtet werden, mit den Raumluftfiltern bestückt werden könnten.

In dem Beschluss wird die Dringlichkeit damit begründet, dass das Schuljahr bereits begonnen habe und so keine rechtzeitige Einberufung des Rates für eine außerplanmäßige Sitzung möglich gewesen sei, sagt Linnenbrink.

Den Dringlichkeitsbeschluss haben die Vertreter aller Fraktionen unterzeichnet – mit Ausnahme der AfD. Fraktionsgeschäftsführer Carlo Clemens kritisiert das Projekt als „zu kostspielig, überstürzt und unverhältnismäßig.“ 

Impfzentrum nur noch halbtags geöffnet

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind 50 weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. Wie die Kreisverwaltung am Freitag weiter mitteilte liegt die Sieben_Tages-Inzidenz im Kreis laut Robert-Koch-Institut bei 90,7 – ein leichter Rückgang gegenüber dem Vortag (94,7).

Das Impfenzentrum in der Rhein-Berg-Galerie in Bergisch Gladbach reduziert seine Öffnungszeiten. Ab der kommenden Woche ist es nur noch montags bis freitags und nur von 8.30 bis 13 Uhr geöffnet. An diesem Wochenende, 28. und 29. August, ist das Impfzentrum aber am Samstag und Sonntag noch einmal von 8.30 bis 13 Uhr geöffnet. An diesen beiden Tagen findet dort eine Sonder-Impfaktion für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ohne Termin statt.

Für Personen ab 16 Jahren besteht weiterhin die Möglichkeit, sich ohne Termin im Impfzentrum immunisieren zu lassen. Zusätzlich werden im Impfzentrum bis auf weiteres Impfungen für 12- bis 15-Jährige immer montags und mittwochs von 8.30 bis 13 Uhr angeboten, bitte Dokumente und ein Elternteil mitbringen.

Überdies gibt es erneut mobile Angebote der Gladbacher Feuerwehr. Sie kommt, jeweils von 12 bis 20 Uhr, am Dienstag nach Kürten (Edeka Hetzenegger, Wipperfürther Straße 165), am Donnerstag nach Odenthal (Penny Markt, In der Hofer Aue), am Freitag nach Rösrath (Edeka Breidohr, Hauptstraße 104) und am Samstag nach Overath (Hagebaumarkt Quintus, Probsteistraße 18).

545 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 1083 Personen in Quarantäne, das sind 150 mehr als bei der letzten Meldung. 19 Personen, die an Covid-19 erkrankt ist, befinden sich aktuell in einem Krankenhaus im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon vier in intensivmedizinischer Betreuung und davon zwei an Beatmungsplätzen.

In den Schnellteststellen im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden gestern 4.384 Corona-Antigentests durchgeführt, wovon 35 Testergebnisse positiv waren.

Karneval nur mit der 3-G-plus-Regel

Karneval in Gladbach wird es in der nächsten Session nur mit 3-G-plus-Regel geben: Unter anderem wird Zutritt zu Innen-Veranstaltungen der Großen Gladbacher nur gewährt, wer geimpft und genesen ist. Personen, die nicht darunter fallen, müssen einen negativen PCR-Test vorweisen. „Dies ist die einzige Möglichkeit, unsere Veranstaltungen wie früher durchzuführen“, sagt Alexander Pfister, Präsident der Gesellschaft.

Gemeinsam mit Festkomitee Bensberg und Brauchtumsverein appelliert Pfister, sich impfen zu lassen. Zwei Sonderimpftermine sind mit dem Impfteam der Feuerwehr vereinbart: am 18. September und 9. Oktober, von 10 bis 16 Uhr im Foyer des Bergischen Löwen. Die Karnevalszüge sollen 2022 wieder stattfinden: Ein Schutzkonzept werde gerade erstellt.

Auch Zahl der Patienten in Kliniken nimmt zu

Die Zahl der Coronainfektionen steigt weiter. Die Kreisverwaltung meldete gestern 54 neue Fälle. Am Vortag waren es 52 und am Donnerstag vor einer Woche waren es 57. Die tagesaktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut nun bei 94,6 – vor einer Woche lag sie bei 77,6.

18 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich laut Kreis aktuell in einem Krankenhaus im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon vier in intensivmedizinischer Betreuung und davon wiederum eine Person an einem Beatmungsplatz. Vor einer Woche waren sieben Covid-Patienten im Krankenhaus, niemand lag auf der Intensivstation.

In den Schnellteststellen im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden am Mittwoch 3.392 Corona-Antigentests durchgeführt, wovon zehn Testergebnisse positiv waren. Die positiven Testergebnisse werden mit einem nachfolgenden PCR-Test überprüft.

In Rhein-Berg wurden nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung bis Mittwoch insgesamt 369.149 Impfungen durchgeführt, dabei handelt es sich um 195 840 Erstimpfungen und um 173.309 Zweitimpfungen. Die Zahl der Erstimpfungen entspricht 69,1 Prozent. Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 61,2 Prozent der Bevölkerung.

Gesundheitsamt schickt Kinder und Erzieher in Quarantäne

52 weitere bestätigte Corona-Fälle hat die Kreisverwaltung am Mittwoch bekannt gegeben. Die tagesaktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) nun bei 88,6 im Kreisgebiet. Aktuell lagen laut Kreisverwaltung 15 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, fünf weniger als einen Tag zuvor. Nicht geändert hat sich die Zahl der Patienten auf Intensivstationen, nämlich drei, von denen aber nur noch einer statt zwei auf einem Beatmungsplatz liegt.

Zur Situationen an den Schulen teilte die Kreisverwaltung mit, dass sie bereits seit Beginn der Pandemie auf „einzelfallbezogene Quarantänemaßnahmen“ setze. „Momentan sind es im Rheinisch-Bergischen Kreis einzelne Schüler und Schülerinnen, die als enge Kontaktpersonen in Quarantäne gesetzt werden“, teilte eine Sprecherin auf Anfrage dieser Redaktion mit.

Anders ist die Situation in den Kitas. Hier erlässt das Gesundheitsamt immer wieder Allgemeinverfügungen, in denen Kinder und ihre Betreuerinnen unter Quarantäne gestellt werden. Am Mittwoch waren davon alle Kinder und Erzieherinnen und Erzieher der Kita „Glückspilz“ in der Reuterstraße in Gladbach betroffen, die am vergangenen Freitag, 20. August, in der Kita waren. Sie müssen bis einschließlich Freitag nächster Woche, 3. September, in Quarantäne bleiben, dürfen ihre Wohnung nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Ordnungsamtes verlassen.

Von der Quarantäneanordnung ausgenommen sind Personen ohne Krankheitssymptome, die zudem vollständig geimpft oder genesen und danach einmal geimpft oder innerhalb der letzten sechs Monate genesen sind, schreibt Gesundheitsamtschefin Dr. Sabine Kieth in ihrer Allgemeinverfügung sinngemäß weiter mit. 

In den Schnellteststellen im Kreis wurden am Dienstag 4103 Corona-Antigentests durchgeführt, wovon 17 positiv waren. Für Personen ab 16 Jahren besteht täglich, in dieser Woche auch noch am Wochenende, in der Zeit von 8.30 bis 13 Uhr die Möglichkeit, sich ohne Termin im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie impfen zu lassen. Am Wochenende vom 28. und 29. August können Menschen ab zwölf Jahren von 8.30 bis 13 Uhr im Impfzentrum ohne Termin geimpft werden, wenn sie die nötigen Dokumente und ein Elternteil mitbringen.

Geänderte Kontaktdaten-Erfassung

Wieder einmal ziehen die Corona-Zahlen im Kreisgebiet an – und wieder muss ein Teil der Erkrankten ins Krankenhaus. Aktuell liegen laut Kreisverwaltung 20 Personen, die an Covid-19 erkrankt ist, im Kreisgebiet in Kliniken, davon drei in intensivmedizinischer Betreuung und davon zwei an Beatmungsplätzen. 46 neue Corona-Fälle sind bekannt geworden, 825 Menschen sind in Qurantäne, 88 mehr als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut (RKI) liegt bei 87,9.

Unterdessen sind die Gesundheitsbehörden jetzt mehr auf den guten Willen Infizierter angewiesen. Von den Auskünften, die diese im Rahmen der Kontaktnachverfolgung geben, hängt die Arbeit des Amtes verstärkt ab. Die aktuelle Corona-Schutzverordnung für NRW sieht laut Bergisch Gladbacher Kreisverwaltung nämlich nicht mehr vor, dass in Lokalen oder bei Veranstaltungen Kontaktdaten erfasst werden. „Die Verantwortung zur Rückverfolgbarkeit geht damit mehr in die Hände jedes und jeder Einzelnen über“, sagt Dr. Sabine Kieth, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Das Gesundheitsamt erfragt von den „Indexpersonen“ – das sind die jeweils ersten nachweislich Infizierten in einer Serie von Ansteckungen – die Daten ihrer Kontaktpersonen. Kontaktiert werden künftig jedoch ausschließlich diejenigen, die sich in Quarantäne begeben müssen. Wer vollständig gegen Corona geimpft ist, muss nicht in Quarantäne, „ebenso wie Genesene, welche mit einer Impfstoffdosis geimpft sind“, so Kieth.

Vollständig immunisierte Kontaktpersonen oder Genesene mit einer Impfung müssen aber durch die Indexpersonen informiert werden. Für die Kontaktpersonen gelten folgende Regeln: Sie sollten bis zum 14. Tag nach Kontakt zu dem Covid-Fall relevante Daten wie Körpertemperatur und Symptome notieren und sich Selbst- oder Schnelltests unterziehen. Bei Auftreten von Symptomen oder positiver Testung müssen sie in Quarantäne begeben, eine PCR-Testung veranlassen und sollten sich beim Gesundheitsamt melden.

Die Zahl der Erstimpfungen ist von Freitag bis einschließlich Montag lediglich von 193.910 auf 194.880 gestiegen, also auf 68,8 Prozent, die Zahl der Zweitimpfungen ist auf 172.346 (60,8 Prozent) gestiegen. In den Schnellteststellen wurden am Montag 3568 Corona-Antigentests durchgeführt, wovon 15 Testergebnisse positiv waren

Inzidenzwert am Sonntag bei 90,4

Die Corona-Zahlen sind auch über das Wochenende wieder angestiegen. Zwar veröffentlicht die Bergisch Gladbacher Kreisverwaltung erst am Montag wieder neue Daten, doch das Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Angaben für das Bundesgebiet zuletzt um 3.14 Uhr in der Nacht zum Sonntag aktualisiert.

Danach liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Rheinisch-Bergischen Kreis aktuell bei 90,4, und in den westlich, nördlich und östlich angrenzenden Gebieten sogar zum Teil noch erheblich noch höher. Insgesamt waren oder sind nach den Zahlen des RKI in unserem Kreis bisher 11 946 Personen mit Covid-19 infiziert worden.

Auf einer grafischen Darstellung der Region durch das RKI wirkt Rhein-Berg mit einer Inzidenz unter 100 wie eine hellrote Halbinsel in einem dunkelroten Meer von Inzidenzen über 100, das fast alle Nachbarkreise und kreisfreien Städte umfasst: Köln im Westen liegt bei 127,9, Leverkusen als NRW-Spitzenreiter bei 189,3, Mettmann bei 120,1, Solingen bei 168,3, Remscheid bei 120,4 und Oberberg bei 112,5. Lediglich der im Süden anschließende Rhein-Sieg-Kreis liegt ebenfalls noch unter 100, nämlich bei 69,9.

Unter diesen Umständen wirbt die Kreisverwaltung immer wieder neu fürs Impfen, und die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) bewirbt die Corona-Schutzimpfung bei den Unternehmen im Kreis. „Jeder Mensch, der sich impfen lässt, leistet einen aktiven Beitrag zu einer Normalisierung des wirtschaftlichen und des privaten Lebens. Deshalb bitten wir die Unternehmen im Kreis, den Impffortschritt aktiv zu unterstützen und für die Impfung in ihren Betrieben zu werben“, sagt Volker Suermann, Geschäftsführer der RBW.

Das mobile Impfen ohne Termin zieht wie angekündigt ab heute über die sieben kleineren kreisangehörigen Kommunen. Die Termine im Verbreitungsgebiet dieser Ausgabe sind:

  • Dienstag, 24. August, 12 bis 20 Uhr: Kürten, Edeka Hetzenegger, Wipperfürther Str. 165;
  • Donnerstag, 26. August, 12 bis 20 Uhr: Odenthal, Penny Markt, In der Hofer Aue;
  • Freitag, 27. August, 12 bis 20 Uhr: Rösrath, Edeka Breidohr, Hauptstr. 104;
  • Samstag, 28. August, 12 bis 20 Uhr: Overath, Hagebaumarkt Quintus, Propsteistr. 18.

Das Angebot richtet sich an Menschen ab 12, Menschen unter 16 sollten Bescheinigung und Ausweis eines Elternteils sowie Vater oder Mutter mitbringen. Im Gladbacher Impfzentrum geht Impfen ohne Termin täglich von 8.30 bis 13 Uhr.

Zahlen steigen weiter – Neue Immunisierungsaktionen in Kommunen 

Mit immer neuen Initiativen versuchen Kreishaus und Rathäuser im Rheinisch-Bergischen, die Zahl der Geimpften weiter zu erhöhen. Das scheint auch bitternötig, denn die Covid-Zahlen steigen wieder rapide an: 50 neue bestätigte Fälle und eine Sieben-Tage-Inzidenz von jetzt 84,0 vermeldete am Freitag die Kreisverwaltung.

„Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam“: So lautete im 20. Jahrhundert der Slogan der Gesundheitsbehörden für Polio-Schutzimpfungen. Zwar gibt es den Covid-Impfstoff nicht als Zückerchen, sondern nur als Pieks, doch auch auf diese minimale Wohlbefindensbeeinträchtigung könnten sich vernunftbegabte Wesen eigentlich einlassen. Gelegenheit haben die Rhein-Berger reichlich.

Zu den an dieser Stelle bereits mehrfach erwähnten Impfangeboten kommen neue Events hinzu: Am 24. August findet an der Integrierten Gesamtschule Paffrath (IGP) von 9 bis 13 Uhr eine Impfaktion für Lernende und Lehrende statt. Am 3. September macht das Impfmobil am Stadion in Bergisch Gladbach Halt. Dort haben Bürgerinnen und Bürger ab 17.30 Uhr vor dem Konzert der Kölner Band „Kasalla“ (eine Stunde vor Einlass) die Möglichkeit, sich gegen das Corona-Virus impfen zu lassen. Am 18.

September erhalten Karnevalistinnen, Karnevalisten und alle anderen Interessierten im Foyer des Bergischen Löwen in Bergisch Gladbach im Rahmen einer Impfaktion von 10 bis 16 Uhr die Gelegenheit zur Immunisierung. Über weitere Gelegenheiten werden wir hier berichten, ab Montag gibt es, beginnend in Burscheid täglich wechselnde Ad-hoc-Angebote in Burscheid, Kürten, Wermelskirchen, Odenthal, Rösrath, Overath und Leichlingen.

Zu den aktuellen Covid-Zahlen teilte die Kreisverwaltung weiter mit, dass es nun 11854 bestätigte Corona-Fälle im Kreis gibt. Von ihnen sind 397 Personen aktuell infiziert; 693 befinden sich in Quarantäne

Inzidenz steigt innerhalb von einem Tag um mehr als 15

77,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen hat das Robert Koch-Institut am Donnerstag für Rhein-Berg gemeldet. Damit stieg der Wert im Vergleich zum Vortag um 15,5 Zähler. Zum Vergleich: In Oberberg betrug die Inzidenz am Donnerstag laut RKI 87,1, in Köln 99,4, in Leverkusen 124,6 und in Rhein-Sieg 59,4. (wg)

Kreis plant Impfaktion in Schulen

Die Corona-Zahlen steigen wieder deutlich an: 43 weitere bestätigte Corona-Fälle hat die Kreisverwaltung am Mittwoch bekannt gegeben. Am Dienstag hatte die Zahl der Neuinfektionen noch bei 31 gelegen. Die tagesaktuelle Sieben-Tage-Inzidenz stieg laut Robert-Koch-Institut am Mittwoch, dem ersten Schultag in NRW nach sechs Wochen Sommerferien, auf 62,1 (gegenüber 54,0 am Vortag). Zwölf weitere Personen gelten als genesen, 306 sind aktuell infiziert. Zudem befinden sich 609 Menschen in Quarantäne, 72 mehr als bei der letzten Meldung. Sieben Covid-Patienten liegen aktuell in einem Krankenhaus im Kreis in stationärer Behandlung, davon eine auf der Intensivstation.

Ab Freitag gelten wie berichtet in ganz NRW neue Corona-Regeln. Für alle Kommunen, in denen die Inzidenz über 35 liegt, gelten verschärfte Regeln für die Bereiche Veranstaltungen in Innenräumen (zusätzlich Hygienekonzept), Sport in Innenräumen, Innengastronomie, körpernahe Dienstleistungen, Beherbergung, Veranstaltungen im Freien (ab 2500 Personen).

An den Wochenenden vom 21. und 22. August sowie vom 28. und 29. August können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren jeweils von 8.30 bis 13 Uhr im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie in Gladbach ohne Termin geimpft werden. Zusätzlich werden im Impfzentrum ab der kommenden Woche Impfungen für 12- bis 15-Jährige immer montags und mittwochs von 8.30 bis 13 Uhr angeboten. Die Termine in der kommenden Woche sind demnach Montag, der 23., und Mittwoch, der 25. August.

Kinder und Jugendliche von 12 bis 15 Jahren müssen – und das ist neu – eine Bescheinigung von einem Elternteil ausgefüllt und unterschrieben mitbringen. Außerdem muss der Personalausweis von Vater oder Mutter vorgelegt werden. Auch müssen Impflinge U-16 mindestens durch ein Elternteil ins Impfzentrum begleitet werden. Die Kreisverwaltung: „Die Unterschrift auf Aufklärungsmerkblatt und Anamnesebogen kann dann durch den begleitenden Elternteil erfolgen“. Die Unterlagen können auf der Homepage des Kreises heruntergeladen werden.

Jugendliche Ü-16 und Erwachsene können sich laut Kreis täglich, auch an den Wochenenden, zwischen 8.30 und 13 Uhr ohne Termin in der Rhein-Berg-Galerie impfen lassen. Erwachsene müssen ihren Personalausweis mitbringen, Jugendliche U-18 sollten zudem eine Einverständniserklärung eines Elternteils haben.

Impfaktionen an Schulen – Neue Drei-G-Regeln ab Freitag

Gestern Morgen noch sah alles nach einer neuen Inzidenzstufe in Rhein-Berg ab dem Wochenende aus, seit Dienstagnachmittag ist klar: Bereits am Freitag wird es landesweit eine neue Drei-G-Regel anstelle des bisherigen Stufenmodells geben. Das hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bei einer Pressekonferenz angekündigt.

Derweil setzen die Verantwortlichen in Rhein-Berg bei einer Inzidenz von über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage alles daran, den mittlerweile ausreichend vorhandenen Impfstoff an die Frau und den Mann und zwischenzeitlich auch an Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zu bringen. 

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bietet zu Beginn des neuen Schuljahres in enger Abstimmung mit dem Kreis und in Kooperation mit den Impfärzten der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KV) Impfungen an Schulen an. 

„Am kommenden Dienstag, 24. August, folgt eine Impfaktion an der IGP im Stadtteil Paffrath“, kündigte Feuerwehrsprecher Elmar Schneiders am Dienstagabend an. Weitere Schulen könnten sich bei Bedarf per E-Mail an die Feuerwehr Bergisch Gladbach wenden, so Schneiders: „Gerne werden entsprechend Impfteams zur Verfügung gestellt.“ Die Adresse lautet [email protected]

Für die Impfung von Kindern und Jugendlichen sind bestimmte Einverständniserklärungen beider Elternteile mitzubringen. In Elternbriefen seien die Unterlagen den Eltern bereits übermittelt worden, so Feuerwehrsprecher Elmar Schneiders. Die entsprechenden Formulare und Voraussetzungen können auch hier heruntergeladen beziehungsweise eingesehen werden.

Im Vergleich zur vergangenen Woche gesunken ist die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern. Ihre Zahl sank seit Freitag von elf auf sieben Patienten, von denen einer auf einer Intensivstation an einem Beatmungsplatz behandelt wird.

In den Schnellteststellen im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden laut Krisenstab am Montag  4370 Corona-Antigentests durchgeführt, wovon 15 Testergebnisse (0,34 Prozent) positiv waren.  Alle Teststellen im Kreisgebiet sind hier aufgelistet.

Inzidenz überschreitet die 50er-Marke

Seit vergangenen Freitag hat die Neuinfektionsrate in Rhein-Berg erneut die 50er-Marke überschritten. Wird dieser Wert an acht Tagen in Folge überschritten, könnte das Kreisgebiet vom Land am kommenden Wochenende von der Inzidenzstufe 1 auf die Stufe 2 hochgestuft werden. Gemäß der Corona-Schutzverordnung des Landes würden dann weitere Schutzmaßnahmen in Kraft treten:

Strengere Kontaktbeschränkungen: Kontakte ohne Personenbeschränkungen im öffentlichen Raum wären dann nur noch für Personen aus bis zu drei Haushalten (zuzüglich immunisierter Personen aus weiteren Hausständen) erlaubt.

Ohne Begrenzung der Haushalte mit Negativtestnachweis dürfen noch zehn Personen (plus immunisierte Personen) zusammenkommen. Bei einem Zusammentreffen ausschließlich immunisierter Personen wäre die Zahl der Personen oder Hausstände nicht begrenzt.

3-G-Nachweis: Für die Innengastronomie und die Nutzung vieler Freizeiteinrichtungen ist wieder ein 3G-Nachweis (entweder geimpft, genesen oder getestet) notwendig. Dazu zählen Bäder, Saunen, Indoorspielplätze, Minigolfanlagen, Hochseilgärten. Der Betrieb von Clubs und Diskotheken sowie Bordellen ist nicht mehr zulässig.

Sport und Kultur: Kontaktsport außen ist nur noch mit bis zu 25 Personen zulässig, innen mit bis zu zwölf Personen. Immunisierte Personen werden nicht mitgezählt. Kontaktfreier Sport ist außen weiter ohne Personenbegrenzung möglich, innen mit Mindestabstand und Personenbegrenzung.

Auch im Sport ist ein Negativtest-Nachweis notwendig, zudem die Rückverfolgbarkeit. Für kulturelle Veranstaltungen gilt: Veranstaltungen außen und innen sowie Vorstellungen in Theatern, Opern und Kinos sind mit bis zu 500 Personen, negativem Test, festem Sitzplatz nach dem Schachbrettmuster möglich. Auch hier werden immunisierte Personen nicht mitgezählt.

Martinsmarkt fällt wegen Pandemie aus

Die nächste Festabsage wegen Corona: Die IG Stadtmitte Bergisch Gladbach hat ihren Martinsmarkt auf dem Konrad-Adenauer-Platz abgesagt. Anfang November hätten Gaukler und fahrende Händler Mittelalter-Flair auf den Platz bringen sollen. „Die Entwicklungen der nächsten Wochen sind nicht absehbar. Wir haben keine Planungssicherheit“, bedauert der IG-Vorsitzende Mark Peters (Potyka Brillen+Hörakustik) die Absage.

Organisatorisch und wirtschaftlich wären mögliche Auflagen nicht umsetzbar, ergänzt Vorstandsmitglied Uwe Knebel (VR-Bank). Trotz einiger Gespräche mit Organisator Knut Schulz (History & Event UG) bleibe nur die Absage. Die IG könne nicht an jedem Eingang einen Sicherheitsdienst für Kontrollen für Geimpfte, Getestete oder Genesene einrichten, sagt Peters. Auch das Frühlingsfest und das Stadt- und Kulturfest hatte die IG in diesem Jahr bereits absagen müssen.

Für den Weihnachtsmarkt hofft der Vorsitzende aber auf eine Ausrichtung. „Die IG tut alles, damit die Veranstaltung zustande kommt.“ Es habe dazu auch schon Gespräche mit dem Ausrichter, der Familie Stümper, gegeben.

Impfungen für Jugendliche

Kinder und Jugendliche von zwölf bis 15 Jahren können an diesem Wochenende noch ohne Termin im Impfzentrum eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Das Impfangebot im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie gilt diesen Samstag, 14. August, und Sonntag, 15. August, jeweils von 12 Uhr bis 18 Uhr. Weitere Impfzeiten für Zwölf- bis 15-Jährige sind am Wochenende, 21./22. August, dann jeweils von 8 bis 13 Uhr.

Voraussetzung für eine solche Impfung, die von Kinder- und Jugendärzten durchgeführt wird, sind folgende ausgefüllte Unterlagen:

Alle Formulare gibt’s auf der Internetseite des Kreises:

Wichtig: Die Bescheinigung zur Impfung muss von beiden Elternteilen unterschrieben mitgebracht werden. Zudem bedarf es der Vorlage der Personalausweise bzw. einer Kopie der Personalausweise beider Eltern.Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre müssen mindestens durch ein Elternteil begleitet werden. Die Unterschrift auf Aufklärungsmerkblatt und Anamnesebogen kann durch den begleitenden Elternteil erfolgen. (wg)

38 neue Corona-Fälle im Kreis

Die Fallzahlen steigen weiter stark: Am Freitag meldete der Kreis 38 neue Corona-Fälle – die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf nun 43,1. Am Vortag lag sie bei 37,4 und Freitag vor einer Woche wurde 16,6 gemeldet. Aktuell sind 196 Personen im Kreis infiziert, 494 befinden sich in Quarantäne. Eine Person wird in einem Krankenhaus im Kreisgebiet auf der Intensivstation beatmet. (red)

Impfungen für Jugendliche noch dieses und nächstes Wochenende

„Ich will nicht mehr immer zum Testen müssen, wenn die anderen nur ihren Impfausweis zeigen“, sagt Jonas. Der 15 -Jährige war diese Woche einer der Kinder und Jugendlichen zwischen zwölf und 15 Jahren, die vom neuen Angebot des Impfzentrums Gebrauch gemacht haben. Ohne Termin gab’s dort und gibt es noch an diesem und am nächsten Wochenende Impfungen für Zwölf- bis 15-Jährige.

Der organisatorische Leiter des Impfzentrums und der für die Kassenärztliche Vereinigung tätige leitende Impfarzt Dr. Hans-Christian Meyer haben dafür eigens Kinder- und Jugendärzte hinzugezogen. Sie informierten auch Jonas und seine Eltern über die Impfung und führten diese danach auch durch. Etwas unsicher sei er geworden, als die Kinderärztin im Vorgespräch von möglichen Langzeitfolgen einer Corona-Schutzimpfung gesprochen haben, bekennt Jonas: „Aber das soll ja extrem unwahrscheinlich sein. Und eine Corona-Infektion könnte ja auch Langzeitfolgen haben.“

Weil sich nach Ende der Sommerferien in der kommenden Woche noch weitere Eltern mit Nachwuchs zwischen zwölf und 15 Jahren für eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff von Biontech und Moderna entscheiden könnten, wird es das Angebot zu anderen Zeiten auch am nächsten Wochenende geben.

Auch bei Erwachsenen würden Weber und Mayer die Impfbereitschaft gerne nochmal ankurbeln. Für ab 16-Jährige gibt es Impfungen ohne Termin im Impfzentrum bis Sonntag, 15. August, täglich von 8.30 bis 18 Uhr, ab Montag, 16. August, dann täglich von 8.30 bis 13 Uhr.

21 neue Fälle am Donnerstag gemeldet

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen geht im Rheinisch-Bergischen Kreis – wie überall in Deutschland – weiter nach oben. Am Donnerstag meldete die Kreisverwaltung 21 neue Fälle, davon zwölf in Bergisch Gladbach. Sieben Personen seien genesen. Damit sind aktuell 166 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Auch die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, steigt weiter kontinuierlich. 437 sind es aktuell, 49 mehr als in der vorherigen Meldung des Kreises. Zu den Patienten, die in stationärer Krankenhaus-Behandlung sind, konnte der Kreis am Donnerstag keine Auskunft geben. Laut Kreis gab es am Mittwoch 3669 Corona-Tests, 15 Testergebnisse waren positiv (0,41 Prozent). 162.521 Rhein-Berger haben ihre Erst- und Zweitimpfung gegen das Virus erhalten, das sind 57,4 Prozent der Bevölkerung. Die Zahl der Erstimpfungen liegt bei 190 466 (67,2 Prozent).

Die anziehende Zahl der Coronafälle lässt, wie berichtet, das Lagezentrum des Kreises jetzt auch an den Samstagen wieder arbeiten. Die Hotline des Gesundheitsamtes (02202) 13 14 15 ist samstags von 10 bis 14 Uhr erreichbar, montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr. Auch an den Samstagen meldet der Kreis ab sofort wieder Zahlen an das Landeszentrum für Gesundheit.

Bis einschließlich Sonntag, 15. August, sind im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie in Bergisch Gladbach (Fußgängerzone, Hauptstraße 131) Impfungen ohne Termin für Personen ab 16 Jahren täglich von 8.30 Uhr bis 18 Uhr möglich.

Nur noch bis Sonntag können Jugendliche von zwölf bis 15 Jahren im Impfzentrum geimpft werden, täglich von 12 bis 18 Uhr. Eine von beiden Elternteilen ausgefüllte und unterschriebene Bescheinigung und die Personalausweise beider Eltern (oder Kopien) sind erforderlich. Zum Impfen muss mindestens ein Elternteil das Kind begleiten. Mitzubringende Dokumente können auf der Internet-Seite des Kreises heruntergeladen werden.

Ab Montag, 16. August, gelten verkürzte Öffnungszeiten im Impfzentrum: Terminfreies Impfen für alle ab 16 Jahren ist dann an allen Tagen, auch am Wochenende, nur noch von 8.30 Uhr bis 13 Uhr möglich. Verwendet werden die Impfstoffe von Biontech und Moderna.

Steigende Inzidenz und ein Todesfall im Kreis

Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion und einen großen Sprung nach oben bei der Sieben-Tage-Inzidenz vermeldet der Kreis: Sie liegt nun bei 28,6. Am Vortag lag sie bei 19,8. Allerdings hat dieser Sprung auch mit der Meldesysthematik zu tun.

So meldet der Kreis am Montag die Neuinfizierten vom vergangenen Freitag. Am Dienstag dann die Neuinfizierten von Samstag, Sonntag und Montag. So wurden gestern 36 neue Coronafälle gemeldet. 14 weitere Personen gelten als genesen. Im Kreis gibt es aktuell 139 Infizierte – gestern waren es 118. Sechs Erkrankte befinden sich in Krankenhäusern in stationärer Behandlung, eine Person liegt auf der Intensivstation an einem Beatmungsplatz.

Die verstorbenen Person war laut Kreisverwaltung 60 Jahre alt und hatte keine bekannten Vorerkrankungen.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden bislang 349 269 Menschen geimpft. Die Zahl der Erstimpfungen beträgt 67 Prozent, die der Zweitimpfungen 56,3 Prozent. Am Montag betrug die Zahl der Erstimpfungen 66,7 Prozent, Zweitimpfungen 55,5 Prozent.

Der Kreis weist daraufhin, dass sich alle Personen ab 16 Jahren täglich – auch an den Wochenenden – im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie zwischen 8.30 Uhr und 18 Uhr ohne Terminabsprache impfen lassen können. Ein Impfangebot ohne Termin für 12- bis 15-Jährige gibt es dort ebenfalls täglich durch einen Kinderarzt von 12 bis 18 Uhr. Hinzu kommen die mobilen Impfstationen.

Inzidenz sinkt im kreis nach Meldepause leicht  – Impfzeiten für Zwölf bis 15-Jährige

Nachdem der Kreis wie seit einigen Wochen praktiziert am Wochenende keine aktuellen Neuinfektionszahlen ans Land gemeldet hat, ist die Sieben-Tages-Inzidenz am Montag laut Robert Koch-Institut (RKI) leicht um 0,4 Zähler auf 19,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage gesunken.

16 weitere bestätigte Corona-Fälle meldete der Krisenstab des Kreises am Montag von den Freitagswerten nach. Die neuen Corona-Fälle vom Wochenende  und vom Montag veröffentlicht der Kreis am Dienstag.
Am  Freitag, Samstag und Sonntag  wurden laut Krisenstab 12 907 Bürgertests in den Teststellen im Kreisgebiet durchgeführt,  38 Test führten zu einem positiven Ergebnis, das entspricht einer Quote von 0,29 Prozent.

66,7 Prozent der Bevölkerung in Rhein-Berg hat mindestens eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten, 55,5 Prozent der Kreisbevölkerung   haben bereits den vollen Impfschutz. Das geht aus den Zahlen der  Kassenärztlichen Vereinigung hervor.

Personen ab 16 Jahren können sich aktuell täglich (auch am Wochenende von 8.30 Uhr bis 18 Uhr ohne Termin im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie Bergisch Gladbach impfen lassen.

Zwölf bis 15-Jährige können im Impfzentrum  vorerst bis zum 15. August täglich in der Zeit von 12 bis 18 Uhr im Impfzentrum ohne Termin geimpft werden.

Inzidenz im Kreis minimal gesunken

Obwohl der Kreis wie berichtet seit einigen Wochen am Wochenende keine neuen Corona-Fälle ans Land übermittelt, blieb der Inzidenz-Wert am Sonntag über der 20er-Marke (20,1). Das geht aus den am Wochenende veröffentlichten Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis ist der Inzidenz-Wert am Wochenende sogar wieder über die 50er-Marke auf 53,7 gestiegen, in Köln lag er am Sonntag bei 47,1, im Rhein-Sieg-Kreis bei 26,3 und in Leverkusen bei 47,0.

Knapp die Hälfte (27 Personen) der in den zurückliegenden sieben Tagen neu gemeldeten 58 Infizierten in Rhein-Berg sind zwischen 20 und 39 Jahren alt, ein knappes Drittel (17) sind Kinder und Jugendliche.

Lediglich zwölf der laut Krisenstab in der zurückliegenden Woche positiv auf das Coronavirus getesteten Rhein-Berger sind zwischen 40 und 59 Jahren alt, zwei zwischen 60 und 79. Rhein-Berger, die 80 Jahre oder älter sind, befinden sich nicht unter den in der vergangenen Woche neu gemeldeten Fällen. Das geht aus den Zahlen des Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) hervor.

Inzidenz-Wert steigt über 20 – Meiste Neuinfizierten sind jünger als 40

Nachdem der Rheinisch-Bergische Kreis am Freitag 16 neue bestätigte Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet hat, ist die Sieben-Tages-Inzidenz um 3,9 Zähler auf 20,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gestiegen. Das geht aus den am Samstag veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor.

Im benachbarten Oberbergischen Kreis ist der Inzidenz-Wert am Wochenende sogar wieder über die 50er-Marke auf 52,6 gestiegen, in Köln liegt er bei 43,8, im Rhein-Sieg-Kreis bei 23,1 und in Leverkusen bei 47,6.

Knapp die Hälfte (27 Personen) der in den zurückliegenden sieben Tagen 58 neu gemeldeten Infizierten sind zwischen 20 und 39 Jahren alt, ein knappes Drittel (17) sind Kinder und Jugendliche. Lediglich zwölf sind zwischen 40 und 59 Jahren alt, zwei zwischen 60 und 79. Rhein-Berger, die 80 Jahre oder älter sind, befinden sich nicht unter den in der vergangenen Woche neu gemeldeten Fällen. Das geht aus den Zahlen des Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) hervor. (wg)

Impfung für Kinder zu bestimmten Zeiten im Zentrum

Ab dem kommenden Montag, 9. August, können auch Zwölf- bis 15-Jährige im Bergisch Gladbacher Impfzentrum im Untergeschoss der Rhein-Berg-Galerie geimpft werden. Das hat der Krisenstab des Kreises am Freitagnachmittag mitgeteilt.

Die Verantwortlichen des Impfzentrums haben für dieses Angebot eigens Kinder- und Jugendärzte hinzugezogen. Sie würden nun die Impfungen der Kinder und Jugendlichen vorerst bis zum 15. August täglich in der Zeit von 12 bis 18 Uhr durchführen, so eine Sprecherin des Kreises. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig.

Abweichende Öffnungszeiten

Für alle Personen ab 16 Jahren ist das Impfzentrum bis zum 15. August montags bis sonntags von 8.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, ab dem 16. August montags bis sonntags von 8.30 Uhr bis 13 Uhr sowie vom 30. August bis zum 30. September montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 13 Uhr. Ende September schließen die Impfzentren wie berichtet landesweit.

Zusätzlich zum Angebot im Bergisch Gladbacher Impfzentrum gibt es mobile Impfangebote in den Städten und Gemeinden des Kreises. „Dieses dezentrale Impfangebot wird in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach durchgeführt, die ihre Feuerwehr mit der Organisation betraut hat“, so der Kreis in einer Mitteilung.

Sowohl im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie als auch in den mobilen Impfzentren werden die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna verimpft. Der Kreis bittet Bürgerinnen und Bürger, ihren Personalausweis mitzubringen, Jugendliche unter 18 Jahren sollten zudem eine Einverständniserklärung der Eltern vorlegen können. Darüber hinaus kann ein vorhandener Impfausweis mitgebracht werden.

Weitere Informationen finden Interessierte auf der Internetseite des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Inzidenz steigt auf über 15 im Kreisgebiet

15 weitere bestätigte Corona-Fälle im Kreisgebiet, lediglich sieben weitere genesene Rhein-Berger und 246 Kreisbewohner, die sich in Quarantäne befinden, weil sie selbst oder eine Kontaktperson mit dem Coronavirus infiziert sind. Auch im Rheinisch-Bergischen Kreis steigen die Infektionswerte.

16,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage hat das Robert Koch-Institut am Freitag für Rhein-Berg gemeldet.

3679 Bürgertests wurden laut Krisenstab des Kreises am Donnerstag im Kreisgebiet, davon führten 14 zu einem positiven Ergebnis. Das entspricht einer Quote von 0,38 Prozent. Die positiven Testergebnisse sollen grundsätzlich mit einem nachfolgenden PCR-Test auf das Vorliegen einer Corona-Infektion überprüft werden.

2 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich nach Angaben des Krisenstabs aktuell in einem Krankenhaus im Kreisgebiet in stationärer Behandlung.

Inzidenz im Rheinisch-Bergischen Kreis liegt bei 13,8

Getestet – geimpft – genesen. Einen solchen Nachweis brauchen seit gestern auch wieder Besucher im Hallenbad des Kombibades Paffrath. Der Grund: Auch Rhein-Berg hat wie berichtet die Inzidenzstufe 0 wieder verlassen. Ausgenommen von der Testpflicht sind die Freibäder des Kombibades und im Milchborntal.

13,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen meldete das Robert Koch-Institut am Donnerstag für Rhein-Berg. Damit stieg der Wert gegenüber dem Vortag um 0,8 Zähler. Neun neue Corona-Fälle hatte der Kreis gemeldet. Zwei Covid-19-Patienten liegen in Rhein-Bergs Kliniken. 

Impfzentrum in Bergisch Gladbach wird reduziert

Dass auch Impfungen für Zwölf- bis 15-Jährige in Impfzentren angeboten werden sollen, darauf hatten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Montagabend geeinigt. Wie damit konkret im Impfzentrum Bergisch Gladbach verfahren werden soll, darauf hofft der Kreis bis Freitag eine endgültige Regelung treffen zu können. Noch stehe eine detaillierte Regelung aus Düsseldorf aus, hieß es am Donnerstag auf Nachfrage dieser Zeitung. Konkret geht es vor allem darum, ob für die entsprechende Beratung im Impfzentrum eigens Kinderärzte hinzugezogen werden müssten oder ob dies auch die bereits dort tätigen Mediziner übernehmen können.

Bislang können sich bereits Personen ab 16 Jahren täglich, also auch an Wochenenden, zwischen 8.30 Uhr und 18 Uhr ohne Termin im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) impfen lassen.

Reduziert werden die Öffnungszeiten ab dem 16. August auf dann montags bis sonntags 8.30 Uhr bis 13 Uhr. Im September gibt es dann keine Wochenend-Öffnungszeiten mehr. Ende September schließen landesweit die Impfzentren.

Hohe Inzidenz führt zu strengeren Regeln

Zwölf weitere Menschen haben sich im Rheinisch-Bergischen Kreis mit dem Coronavirus infiziert. Aufgrund des erhöhten Inzidenzwertes gilt ab Donnerstag die Inzidenzstufe 1, teilte die Kreisverwaltung am Mittwoch mit. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) liegt die tagesaktuelle Inzidenz nun bei 13,1.

Da die Inzidenz in den vergangenen Tagen kontinuierlich über 10 lag, hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) gestern festgestellt, dass für den Rheinisch-Bergischen Kreis ab morgen von Stufe 0 auf 1 erhöht wird. Dies hat zur Folge, dass unter anderem bei der Maskenpflicht in Einzelhandel und Gastronomie sowie weiteren Bereichen strengere Regeln gelten als bisher.

Bei Versammlungen und Veranstaltungen in Innenräumen sowie gastronomischen Einrichtungen muss wieder die einfache Rückverfolgbarkeit der Teilnehmenden gewährleistet werden.

Die neuen Infektionen verteilen sich auf die Kommunen wie folgt: Drei Personen in Bergisch Gladbach, drei Personen in Burscheid, zwei Menschen in Odenthal, jeweils eine Person in Overath und in Rösrath sowie zwei Menschen in Wermelskirchen. Acht weitere Personen gelten als genesen. 100 Personen sind aktuell infiziert. 206 Menschen halten sich in Quarantäne auf, das ist eine Person mehr als bei der letzten Meldung, teilt der Kreis mit. Zwei an Covid-19 Erkrankte werden zurzeit stationär in einem Krankenhaus behandelt. 

Genesenenzertifikate ab sofort im Impfzentrum erhältlich

Ab sofort können im Impfzentrum  in der Rhein-Berg-Galerie in Bergisch Gladbach auch Genesenen-Zertifikate ausgestellt werden. Das hat der Krisenstab des Kreises am Montag mitgeteilt. Das Angebot gilt für von einer Covid-19 Erkrankung genesene Bürgerinnen und Bürger und für Personen, die nach der Genesung eine erste Impfung erhalten haben.

Wer sich eine Genesenenbescheinigung im Impfzentrum ausstellen lassen möchte, muss laut Krisenstab ein positives PCR-Testergebnis, das mindestens 28 und höchstens 180 Tage alt ist, sowie den Personalausweis vorlegen, da hierüber der Abgleich mit dem Testergebnis erfolgt. „Es ist auch möglich, mehrere Genesungen auf einem Zertifikat zu erfassen, wenn eine Person mehrfach an Covid-19 erkrankt war“, so eine Sprecherin. Zwischen zwei erfassten PCR-Tests muss ein Mindestabstand von 28 Tagen liegen.

Das Impfzentrum in der Rhein-Berg Galerie hat täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Neuinfektionsrate in Rhein-Berg weiterhin vergleichsweise niedrig

Trotz zehn weiterer bestätigter Corona-Fälle, die der Krisenstab des Kreises vom Wochenende und dem darauf folgenden Montag ans Land gemeldet hat, bleibt die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet vergleichsweise niedrig. 13,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag für den Rheinisch-Bergischen Kreis.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis liegt der Inzidenz-Wert bei 39,0, in Köln bei 39,8, in Leverkusen bei 30,5 und im Rhein-Sieg-Kreis bei 17,3.

Zwölf weitere Personen gelten in Rhein-Berg übers Wochenende als genesen, 205 Rhein-Berger befinden sich laut Krisenstab in Quarantäne. Das sind 18 weniger als bei der Meldung des Krisenstabs vom Freitag. Weiterhin entspannt ist auch die Lage in den vier Krankenhäusern im  Kreisgebiet: Lediglich ein Covid-19-Patient wird laut Krisenstab derzeit im Kreisgebiet stationär behandelt.

Von den 4562 Corona-Bürgertests, die laut Krisenstab am Montag an den Teststellen im Kreisgebiet durchgeführt wurden, führten sieben zu einem positiven Ergebnis. Das entspricht einer Quote von 0,15 Prozent.

Für Personen  ab 16 Jahren besteht nach wie vor täglich von 9 bis 12.30 Uhr die Möglichkeit, sich  im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) impfen zu lassen.

Inzidenz im Kreis minimal gesunken

Zwei Drittel der Bevölkerung im Kreisgebiet hat bereits mindestens eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten. Das geht aus den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein hervor. Demnach sind 66,1 Prozent der Kreisbevölkerung mindestens ein erstes Mal geimpft, 53,3 Prozent der Kreisbevölkerung hat bereits den vollen Impfschutz.

Die Zahl neuer Infektionen war zum Ende der vergangenen Woche zurückgegangen. Zwei weitere bestätigte Corona-Fälle hatte der Kreis am Freitag ans Land gemeldet. Das hat der Krisenstab des Kreises am Montag mitgeteilt, die Veröffentlichung der Nachmeldungen vom Wochenende, an dem der Kreis wie berichtet seit einigen Wochen nicht mehr aktuell meldet, ist für Dienstag angekündigt.

Aktuell liegt die Sieben-Tages-Inzidenz in Rhein-Berg laut Robert Koch-Institut bei 13,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Lediglich ein Covid-19-Patient wird laut Krisenstab in Rhein-Berg in einer Klinik behandelt.

Sieben-Tages-Inzidenz in Rhein-Berg liegt aktuell bei 13,8

13,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage weist das Robert Koch-Institut (RKI) heute für den Rheinisch-Bergischen Kreis aus. Da der Kreis allerdings wie berichtet seit einigen Wochen am Wochenende keine neuen Fälle mehr ans Land übermittelt und dies dann jeweils erst am folgenden Montag nachholt, dürfte die tatsächliche Inzidenz im Kreisgebiet höher liegen.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis liegt die Sieben-Tages-Inzidenz laut RKI aktuell bei 33,4, in Rhein-Sieg bei 15,8, in Köln bei 35,4 und in Leverkusen bei 29,9. (wg)

Elf weitere bestätigte Corona-Fälle im Rheinisch-Bergischen Kreis

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind elf weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. Vier weitere Personen gelten als genesen. 101 Personen sind aktuell infiziert. Es befinden sich 208 Personen in Quarantäne, das sind 19 mehr als bei der letzten Meldung. Eine Person, die an Covid-19 erkrankt ist, befindet sich aktuell in einem Krankenhaus im Kreisgebiet in stationärer Behandlung.

Es gab einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) nun bei 19,8.

Neun Neuinfektionen – Fehler bei Datenübertragung behoben

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind laut Kreisangaben neun weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. 95 Personen sind aktuell infiziert und 189 Personen befinden sich in Quarantäne. Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell bei 17,7. Die am Mittwoch gemeldete technische Störung bei der Datenübertragung an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) wurde behoben.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein bis Mittwoch insgesamt 334.906 Impfungen durchgeführt, dabei handelt es sich um 186.525 Erstimpfungen und um 148.381 Zweitimpfungen. Die Zahl der Erstimpfungen entspricht 65,8 Prozent. Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 52,4 Prozent der Bevölkerung. Diese Zahlen werden unter Vorbehalt kommuniziert.

Bei der Anzahl der Impfungen gab es einen technischen Fehler bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein. Dieser hat dazu geführt, dass dort die Daten mehrfach gezählt und so erhöhte Zahlen gemeldet wurden. Der Fehler ist mittlerweile behoben

14 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden

12.20 Uhr: Am Dienstag meldete der Krisenstab des Kreises noch 20 Neuinfektionen fürs gesamte Wochenende und den Montag, am Mittwoch kam bereits eine zweistellige Zahl neuer Fälle in lediglich 24 Stunden hinzu.
Überraschenderweise sank jedoch die vom Robert Koch-Institut für Rhein-Berg gemeldete Sieben-Tages-Inzidenz, obwohl sie nach den 14 Neumeldungen eigentlich hätte steigen müssen.

Der Rückgang des Inzidenzwerts  von 14,1 auf 11,6  sei auf ein „technisches Problem zurückzuführen, wodurch die aktuellen Zahlen nicht an das Landeszentrum Gesundheit NRW übermittelt worden sind“, erläuterte Krisenstabssprecherin Birgit Bär. Das Problem sei allerdings bekannt und werde „zeitnah behoben“.

Sieben weitere Personen gelten seit Mittwoch als genesen. Die Lage in den vier Krankenhäusern im Kreisgebiet ist unterdessen weiterhin entspannt. Lediglich ein Covid-19-Patient befindet sich laut Krisenstab derzeit in stationärer Behandlung in einer der Kliniken.

Wieder zweistellige Neuinfektionen

13.05 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen zieht auch in Rhein-Berg wieder an: 20 neue Corona-Fälle registrierte das Kreisgesundheitsamt am Wochenende und am gestrigen Montag. Vergangene Woche hat der Kreis noch 17 Neuinfektionen fürs Wochenende und den folgenden Montag gemeldet.

Die Sieben-Tages-Inzidenz, die am Montag nochmals unter die 10er-Marke gesunken war, schnellt damit wieder nach oben: 14,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage meldete das Robert Koch-Institut am Dienstag für Rhein-Berg. Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis beträgt die Sieben-Tages-Inzidenz 12,1, im Rhein-Sieg-Kreis 14,3, in Köln 29,3 und in Leverkusen 23,2.

Sechs weitere Personen gelten seit Montag als genesen, 88 Kreisbewohner sind aktuell infiziert, 173 befinden sich in Quarantäne, das sind zwölf mehr als bei der vergangenen Meldung des Krisenstabs am Montag.

Weiterhin entspannt ist unterdessen die Situation in Rhein-Bergs Krankenhäusern. Lediglich ein Covid-19-Patient wird darin laut Krisenstab derzeit behandelt.

Kreis meldet sieben neue Corona-Fälle

18.45 Uhr: Zwar sind im Rheinisch-Bergischen Kreis weitere Corona-Fälle bestätigt worden, doch ist der Inzidenzwert vergangenen Freitag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) auf 9,5 gesunken. Die Kreisverwaltung hat gestern die Fallzahlen vom vergangenen Freitag gemeldet. Am heutigen Dienstag soll die Meldung der bis einschließlich gestern und gegebenenfalls vom Wochenende eingegangenen Fallzahlen folgen. Sieben weitere Personen im Kreisgebiet haben sich mit dem Coronavirus infiziert.

Vier Personen sind es in der Stadt Bergisch Gladbach und jeweils eine Person in Kürten, in Overath und in Rösrath. Eine weitere Person gilt als genesen. 75 Personen sind nach Angaben der Kreisverwaltung aktuell infiziert.

Damit steigt die Zahl der gesamten bestätigten Corona-Fälle in Rhein-Berg auf 11.372. Davon sind 11.119 Menschen inzwischen genesen. In Quarantäne leben zurzeit 161 Frauen und Männer. Das sind 23 Personen mehr als bei der Meldung vom vergangenen Donnerstag. Eine an Covid-19 erkrankte Person wird zurzeit stationär in einem Krankenhaus behandelt.

338.563 Impfungen sind nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung bis Freitag durchgeführt worden. Davon waren 192.731 Erst- und 145.832 Zweitimpfungen. Die Zahl der Erstimpfungen entspricht 68 Prozent. 51,5 Prozent der Bevölkerung im Kreis haben die zweite Impfung erhalten. Menschen ab 16 Jahren können sich täglich von 9 bis 12.30 Uhr ohne Termin im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie mit einem mRNA-Impfstoff impfen zu lassen.

Rhein-Berg bleibt vorerst in Inzidenzstufe 0

16.56 Uhr: Die Nachbarn in Oberberg haben ihn bereits gehen müssen, den Rückschritt aus der Inzidenzstufe 0 in die Stufe 1 mit den damit verbundenen verschärften Hygienevorschriften, und auch bei uns fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger, wann es hier wieder so weit ist. Die Antwort weiß Kreissprecherin Birgit Bär: „Frühestens Ende nächster Woche.“
Denn die Rechtslage in Sachen Corona wird zwar einerseits immer komplizierter.

So hat die aktuelle Verordnung von Minister Karl-Josef Laumann 37 Seiten. Sie ist aber gleichwohl eindeutig: Von Stufe 0 nach Stufe 1 geht es erst, wenn der bei 10 liegende Grenzwert der Sieben-Tage-Inzidenz an „acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird“, wie es in Paragraf 1 Absatz 4 Satz 3 der Verordnung hießt. Die entsprechenden Werte der vergangenen Tage wiederum kann man beim Robert-Koch-Institut in einer Excel-Tabelle nachschlagen, die von Aachen bis Zwickau alphabetisch alle 412 Landkreise und kreisfreien Städte auflistet.

Rhein-Berg hat da erst seit Montag, 20. Juli, Werte um 12, die beiden Wochenende-Tage davor lagen aber unter zehn. Erst wenn nun in Folge Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag in Rhein-Berg in der (dank Rückrechnung vom Wochenend-Meldewesen des lokalen Behörden unabhängigen) Zählung von Bund und Land wieder über zehn kämen, würde mit Wirkung für den übernächsten Tag Rhein-Berg wieder hochgestuft. Sprecherin Bär: „Wir würden vorher darüber informieren.“

Sollte im Kreisgebiet tatsächlich wieder Stufe 1 gelten, hätten dies Auswirkungen etwa auf die Besucherzahlen im Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist, oder auf Beschäftigte in der Gastronomie.
Unterdessen wurden am Freitag für Rhein-Berg sechs neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet (siehe Tabelle); zwei weitere Personen gelten als genesen. Die Zahl der Toten hat sich um zwei erhöht.

Sprecherin Bär: „Es handelt sich um eine über 70-jährige Person aus Rösrath ohne bekannte Vorerkrankungen und eine über 70-jährige Person aus Bergisch Gladbach ohne bekannte Vorerkrankungen, welche an den Folgen einer Covid-19 Infektion verstorben sind.“ 143 Personen sind in Quarantäne, fünf weniger als bei der letzten Meldung. Zwei Covid-Kranke befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, aber nicht auf Intensivstationen.

Corona-Teststation Hoffnungsthal: Ehrenamtler beenden Einsatz

15.33 Uhr: Die ehrenamtlich betriebene Corona-Teststation Hoffnungsthal hat nach drei Monaten ihre Arbeit vorerst beendet. 25 ehrenamtlich Aktive haben insgesamt 1400 Tests durchgeführt – an sechs Tagen pro Woche. Den dabei erzielten Erlös von 8000 Euro spendet die Ehrenamtler-Initiative nun an drei Rösrather Projekte. Einer der Empfänger ist der Ökumenische Hospizdienst, außerdem soll ein Projekt für Jugendliche und eines für die Umwelt ausgewählt werden.

Die Vorgeschichte der Teststation reicht schon länger als drei Monate zurück. „Wir müssen doch auch etwas in Hoffnungsthal anbieten“, war damals der Gedanke von Brian Müschenborn, der das Angebot initiierte. Nach einem Aufruf in den sozialen Medien meldeten sich sehr viele Freiwillige. „Das hat mich unglaublich beeindruckt“, sagt Müschenborn.

Danach stellte er bei der Kreisverwaltung den Antrag auf Genehmigung der Teststation. Die Zeit, bis er grünes Licht erhielt, empfand er als sehr lang – „die Mühlen mahlten unglaublich langsam“, stellt er rückblickend fest – „nicht zuletzt, weil zig Stellen in den Prozess involviert waren“.

Bis es schließlich losgehen konnte, waren daher einige Freiwillige aus unterschiedlichen Gründen wieder abgesprungen – ein Kreis von 25 Aktiven legte aber los. „Bald kennen wir jede Nase von Hoffnungsthal“, sagte Marion Heinemann, die sich für das Testen eigens hatte schulen lassen.

Die Rückmeldungen der Getesteten seien „durchweg positiv“ gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung zum Abschluss der dreimonatigen Arbeit. Über ihre Bilanz seien sich die ehrenamtlich Aktiven einig: „Die Arbeit hat unglaublich viel Spaß bereitet.“ Die Beteiligten „würden sie wiederholen, wenn es nötig werden sollte.“

Inzidenz in Rhein-Berg wieder über Zehner-Marke

16.28 Uhr: Die tagesaktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 12,4. Gestern veröffentlichte die Kreisverwaltung die Zahlen der Neuinfektionen von Freitag bis Sonntag und meldete 17 neue Fälle. Sie verteilen sich wie folgt: Bergisch Gladbach (4), Burscheid (1), Kürten (1), Overath (2), Rösrath (7) und Wermelskirchen (2). Acht Menschen gelten als genesen.

Aktuell sind 62 Menschen infiziert, am Montag waren es 54. Sie verteilen sich aufs Kreisgebiet: Bergisch Gladbach (19), Burscheid (6), Kürten (5), Leichlingen (6), Overath (12), Rösrath (20) und Wermelskirchen (21). Es befinden sich laut Kreisverwaltung 119 Menschen in Quarantäne – 19 weniger als in der letzten Meldung.

Die Zahl der Geimpften steigt weiter. Laut Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein wurden in Rhein-Berg insgesamt 326 264 Impfungen durchgeführt. 184 708 Erstimpfungen und 141 556 Zweitimpfungen. Die Zahl der Erstimpfungen entspricht 65,2 Prozent. Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 50 Prozent der Bevölkerung. Allerdings wird das Impftempo durch das schleppend angenommene Impfangebot im Impfzentrum und in den Impfmobilen gedrosselt. (nie)

Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 8,8 – Fünf Neuinfektionen

14.52 Uhr: Die Kreisverwaltung meldet fünf weitere Corona-Fälle. Die Meldungen von Montag beziehen sich auf den vergangenen Freitag – Zahlen vom Wochenende und den Montag werden jeweils Dienstags veröffentlicht. Die neuen Fälle verteilen sich aufs Kreisgebiet wie folgt: Bergisch Gladbach (2), Overath (1), und Rösrath (2).

Eine Person gilt als genesen, 54 Personen sind aktuell infiziert: In Bergisch Gladbach sind aktuell 21 Menschen infiziert, in Burscheid sieben, in Kürten vier, in Leichlingen drei, in Odenthal zwei, in Overath drei, in Rösrath sieben und in Wermelskirchen sieben. Von Freitag bis Sonntag wurden 10.895 Bürgertests durchgeführt, davon waren sechs positiv.

138 Personen befinden sich in Quarantäne – drei mehr als zuletzt. Aktuell befindet sich niemand wegen einer Corona-Erkrankung in einem der Krankenhäuser im Kreisgebiet. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut bei 8,8.

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass nach wie vor die Möglichkeit besteht, sich im Impfzentrum ohne Voranmeldung impfen zu lassen. Ein Angebot für alle ab 16 Jahre. Geimpft wird mit den mRNA-Impfstoffen Biontech oder Moderna. Aktuell sind nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein insgesamt 332 965 Impfungen in Rhein-Berg durchgeführt worden. 182 418 Erstimpfungen und 139 547 Zweitimpfungen. Die Zahl der Erstimpfungen liegt bei 64,8 Prozent, die Zahl der Zweitimpfungen bei 49,3 Prozent.

Impftermine der Impfaktion der Feuerwehr Bergisch Gladbach

09.06 Uhr: In Bergisch Gladbach können sich kommende Woche Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren an den folgenden Orten und Zeiten gegen COVID-19 impfen lassen:

  • 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Bürgerhaus Bergischer Löwe, Bergisch-Gladbach-Stadtmitte, Konrad-Adenauer-Platz, 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Burscheid, Marktplatz vor der Bücherei, Am Markt
  • 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Edeka Hetzenegger, Bergisch Gladbach-Sand, Herkenrather Str. 70, 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr EdekaHetzenegger, Kürten-Dürscheid, Wipperfürther Str.165
  • 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Herz-Jesu-Kirche, Bergisch Gladbach-Schildgen, Altenberger-Dom-Str., 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Rathaus Wermelskirchen, Innenhof, Telegrafenstraße 29-33
  • 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Busbahnhof Bergisch Gladbach-Bensberg, Steinstraße, 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Penny Markt, Odenthal, In der Hofer Aue
  • 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Feuerwehrhaus Refrath, Steinbreche 2, 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Edeka Breidohr, Rösrath, Hauptstraße 104
  • 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr Kaufland Bergisch Gladbach-Stadtmitte, Refrather Weg 1, 12:00 Uhr bis 20:00 Uhr Hagebaumarkt Quintus, Overath, Probsteistraße 18

Bei der Aktion werden die mRNA-Impfstoffe von BioNTech und Moderna verimpft. Die Impfwilligen werden gebeten ihren Personalausweis mitzubringen, Jugendliche unter 18 Jahren sollten zudem eine Einverständniserklärung der Eltern vorlegen. Darüber hinaus kann ein vorhandener Impfausweis mitgebracht werden.

Drei Neuinfektionen in Rhein-Berg

16 Uhr: Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind drei weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden, einer davon in Overath und zwei in Wermelskirchen, so die Kreisverwaltung am Freitag. Eine weitere Person gelte als genesen, 50 Personen seien aktuell infiziert. Es befinden sich 135 Personen in Quarantäne, das seien neun weniger als bei der letzten Meldung. Die tagesaktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liege laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 10,2. Am Donnerstag habe es 3201 Bürgertests gegeben, davon drei positive.

Die Zahl der Impfungen habe sich laut Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein bis gestern auf 321.444 Impfungen erhöht, darunter 183.113 Erst- und 138.331 Zweitimpfungen. Die Zahl der Erstimpfungen entspricht 64,6 Prozent der Bevölkerung, die der Zweitimpfungen 48,8 Prozent.
Insgesamt hat es nach Angaben der Kreisverwaltung bislang 11.329 bestätigte Corona-Fälle in Rhein-Berg gegeben. 176 Todesfälle im Rheinisch-Bergischen Kreis standen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Inzidenz steigt im Kreis auf 11,3

15 Uhr: Rhein-Berg im NRW-Trend: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach Angaben des Kreises am Donnerstag auf 11,3 gestiegen, am Vortag lag sie bei 9,5. Aktuell greifen noch die Regeln der Inzidenzstufe 0, sollte die Inzidenz in Rhein-Berg weiterhin über 10 bleiben, drohen Regelverschärfungen mit den Maßnahmen der von der Landesregierung festgelegten Inzidenzstufe 1.

Aktuell sind im Kreis 48 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 144 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne, am Mittwoch waren es noch 127. 64,5 Prozent der Menschen in Rhein-Berg haben mindestens eine Impfung erhalten.

Luft nach oben bei mobilem Impfangebot

12.19 Uhr: Seit Montag läuft die „Woche des Impfens “ auch im Rheinisch Bergischen Kreis. Täglich macht ein Team aus Ärzten in Kooperation mit der Gladbacher Feuerwehr an unterschiedlichen Standorten im Gladbacher Stadtgebiet Halt, um Menschen ein Impfangebot zu machen. Geimpft wird ausschließlich mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech.

Wegen des Wetters wurde das Angebot am Donnerstag kurzfristig in einen Linienbis verlegt, der am Busbahnhof in Bensberg stand. Am Freitag steht der Bus von 9 bis 14 Uhr auf dem Parkplatz der Feuerwehr in Refrath an der Steinbreche.

Die Nachfrage ist bisher jedoch eher gering. Lediglich drei Personen suchten am Donnerstagvormittag den Impfbus am Bensberger Busbahnhof auf. Das Team vor Ort hofft nun auf Mundpropaganda und auf den Nachmittag. Auch am Vortag war die Nachfrage alles andere als groß. Innerhalb von sechs Stunden hatten in Schildgen nur sechs Perosnen das mobile Impfangebot wahrgenommen.

Noch bis Ende der Woche ist das mobile Impfteam unterwegs. Zusätzlich dazu können sich alle Impfwilligen ab 16 Jahren weiterhin im Gladbacher Impfzentrum ohne vorherige Terminvereinbarung impfen lassen. 

Inzidenzwert erhöht sich auf 9,5 

19.13 Uhr: Sieben weitere Personen im Rheinisch-Bergischen Kreis sind mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigte gestern die Kreisverwaltung. Aktuelle seien 42 Menschen infiziert. Damit steigt der Inzidenzwert laut Robert Koch-Institut (RKI) in Rhein-Berg nun auf 9,5.

Von den bestätigten Fällen sei jeweils einer in Kürten, in Leichlingen, in Odenthal, in Overath und in Wermelskirchen bekannt geworden. Zwei Fälle seien es in Rösrath. Laut Mitteilung der Kreisverwaltung sind zwei Personen von der Erkrankung genesen. 127 Menschen sind aktuell in Quarantäne, das sind zwei Personen weniger als bei der letzten Meldung.

Drei Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, werden zurzeit noch in Krankenhäusern stationär behandelt. Von ihnen ist ein Patient auf intensivmedizinische Betreuung angewiesen. Insgesamt verzeichnet die Verwaltung 11 318 bestätigte Corona-Fälle im Kreis.

3641 Bürgertests liegen dem Kreis von gestern vor. Davon sind laut Mitteilung sieben Tests positiv. Die positiven Testergebnisse sollen mit einem nachfolgenden PCR-Test auf das Vorliegen einer Corona-Infektion überprüft werden. Laut Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein wurden bis gestern insgesamt 316 813 Impfungen durchgeführt. Davon waren 182 063 Erstimpfungen und 134 750 Menschen haben die zweite Impfung erhalten. Die Zahl der Erstimpfungen entspricht 64,3 Prozent. Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 47,6 Prozent der Bevölkerung. (dr)

Mobile Impfangebote in Bergisch Gladbach

16.11 Uhr: Nachdem der Kreis bereits Impfen ohne Termin in seinem Impfzentrum anbietet, hat auch die Bergisch Gladbacher Feuerwehr ihr mobiles Testzentrum zu einem mobilen Impfzentrum aufgerüstet. Wie Gladbacher Verwaltung mitteilt, wird an folgenden Stationen neben den Covid-Tests eine Impfung mit Biontech oder Moderna angeboten:

  • Mittwoch 9 bis 14 Uhr: Schildgen, Auguste-und-Fritz-Fuchs-Platz.
  • Donnerstag 9 bis 14 Uhr: Sand, Edeka Hetzenegger, Herkenrather Str. 70.
  • Freitag 9 bis 10.30 Uhr: Herrenstrunden, Parkplatz an der Kirche, Herrenstrunden 32
  • Freitag 11 bis 12 Uhr: Bärbroich, Parkplatz an der Kirche, Bärbroich 13-15
  • Freitag 12.30 bis 14 Uhr: Moitzfeld, vor der Kirche, Moitzfeld 65
  • Samstag 9 bis 14 Uhr: Stadtmitte, Parkplatz Kaufland, Refrather Weg 1.

60-Jähriger stirbt nach Infektion – Acht neue Fälle

12.51 Uhr: Einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-Infektion meldet der Kreis. Es handelt sich um eine über 60-jährige Person aus Overath mit Vorerkrankungen. Die gemeldete Person ist bereits in den vergangenen Tagen verstorben. Sie fließt jedoch erst in die Statistik ein, wenn der Totenschein vorliegt und damit die Todesursache geklärt ist.

Acht neue Corona-Fälle wurden gemeldet. Fünf in in Bergisch Gladbach, einer in Burscheid, einer in Rösrath und einer in Wermelskirchen. 37 Personen sind aktuell infiziert, 129 befinden sich in Quarantäne – acht weniger als gestern. Vier Covid-Erkrankte befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 7,8.

Für den Montag liegen 4 145 Bürgertests vor, davon waren fünf positiv. Die positiven Testergebnisse sollen grundsätzlich mit einem nachfolgenden PCR-Test auf das Vorliegen einer Corona-Infektion überprüft werden.
Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein wurden bis gestern insgesamt 315 315 Impfungen durchgeführt, dabei handelt es sich um 181 591 Erstimpfungen und um 133 724 Zweitimpfungen. Die Zahl der Erstimpfungen entspricht 64,1 Prozent. Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 47,2 Prozent der Bevölkerung.

In Odenthal wurde ein Corona-Fall zu viel gezählt. Dies wurde korrigiert. Insgesamt gibt es nun 11 311 bestätigte Corona-Fälle im Kreis. 

Impfen ohne Voranmeldung bis Sonntag

18.15 Uhr: Im Impfzentrum in der Rhein-Berg-Galerie wird ab sofort ohne Terminvergabe gearbeitet: Alle über 16-Jahre alten Personen können sich bis bis einschließlich Sonntag, 18. Juli, täglich von 9 bis 18 Uhr impfen lassen.

Es werden ausschließlich die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna eingesetzt . Die Impflinge erhalten im Impfzentrum auch ihren zweiten Termin. In den kommenden Tagen werden zusätzlich mobile Impfteams unterwegs sein und Impfen ohne Termin in sozialen Brennpunkten und auf Marktplätzen anbieten. Dieses dezentrale Impfangebot wird in Kooperation mit der Feuerwehr Bergisch Gladbach organisiert und befindet sich derzeit in der Planung.

In Rhein-Berg wurden nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein bis Freitag insgesamt 309 650 Impfungen durchgeführt, dabei handelt es sich um 180 155 Erstimpfungen und um 129 495 Zweitimpfungen. Die Zahl der Erstimpfungen entspricht 63,6 Prozent. Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 45,7 Prozent der Bevölkerung.

Vier neue Fälle im Kreisgebiet gemeldet

16.30 Uhr: Gestern wurden vom Kreis vier neue Coronafälle gemeldet. Aber diese Zahl muss eingeordnet werden, denn die Kreisverwaltung meldet montags die Fallzahlen vom vergangenen Freitag. Am Dienstag werden die Zahlen von Samstag mit Montag gemeldet. Am Freitag gab es drei neue Fälle in Bergisch Gladbach und einen in Leichlingen. Aktuell sind laut Kreis 40 Personen infiziert, 137 befinden sich in Quarantäne.

Vier Covid-Erkrankte befinden sich in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon einer in intensivmedizinischer Betreuung. Niemand muss beatmet werden. Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) nun bei 5,6. Für Freitag, Samstag und Sonntag liegen 15.867 Bürgertests vor, davon waren 14 positiv. Die positiven Testergebnisse sollen grundsätzlich mit einem nachfolgenden PCR-Test auf das Vorliegen einer Corona-Infektion überprüft werden.

19.27 Uhr: Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis aktuell bei 6,0. Die Gesamtzahl der Coronafälle in Rhein-Berg liegt bei11.304.

Gladbacher Pilotprojekt: Lola-Pass vorerst ausgesetzt

16.23 Uhr: Der Lola-Corona-Pass macht Pause in der Kreisstadt. Weil zahlreiche Einschränkungen aufgehoben und Test- und Impfnachweise nur noch selten erforderlich seien, setze das Angebot mit dem Armband aus, berichtet die Stadt. Das Lola-Armband hatte den Gladbacherinnen und Gladbachern den Zutritt zu Geschäften, Dienstleistern und der Gastronomie stark erleichtert.

Die Bilanz, die Dezernent Thore Eggert als Leiter des Stabs für Außergewöhnliche Ereignisse zieht, ist positiv: 6206 Mal hätten sich getestete, genese oder fertig geimpfte Mitbürger das fälschungssichere Bändchen angelegen lassen. Auf dem Lola-Armband gespeichert waren überwiegend Testergebnisse. Aber auch 663 geimpfte Personen hätten sich das Armband geholt. Am 22. Mai seien an den Ausgabestellen insgesamt 519 Bändel verteilt worden, der Tagesrekord. Die Abfrage der Testergebnisse erfolgte über 25.000 Mal.

Die meisten Testzentren im Stadtgebiet hatten sich der Lola-Idee angeschlossen und das Armband mit ausgegeben. Auch Einzelhandel und Gastronomie unterstützten die Aktion. Eggerts Fazit: „Es war unsere Absicht, den Bürgerinnen und Bürgern Erleichterungen zu schaffen, aber auch der Wirtschaft eine wirksame Hilfestellung zu geben.“ Zu vielen Angeboten sei mit dem Lola-Pass der Zutritt einfacher geworden.

Dem IT-Dienstleister Lorent als Partner der Stadt und den Betreibern der Teststellen gelte der besondere Dank. Lorent-Geschäftsführer Maximilian Lorent hofft, dass die Lola-Idee nach dem Pilotversuch in Gladbach auch andernorts nachgefragt wird. An der Fachhochschule der Wirtschaft FHDW werde schon nach dem Zusatznutzen (Anreiz) geforscht. Bei einer neuen Corona-Welle könnte die Stadt den Lola-Pass wieder reaktivieren. 

Inzidenz in Rhein-Berg steigt um zwei Punkte 

16.18 Uhr: Seit dem Vortag sind im Rheinisch-Bergischen Kreis sieben neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Wie der Kreis mitteilt steigt die Sieben-Tage-Inzidenz damit auf 6,4. Die Neuinfektion pro Tag hat sich damit seit der letzten Meldung fast verdoppelt – am Donnerstag waren nur drei Neuinfektionen bekannt geworden. Zwei Infektionen meldeten Bergisch Gladbach, Kürten und Rösrath, außerdem erkrankte eine Person in Burscheid.

Die Gesamtzahl der Coronafälle in Rhein-Berg liegt damit jetzt bei genau 11.300. 132 Menschen im Kreis befinden sich in Quarantäne. Drei Erkrankte müssen weiterhin stationär in Krankenhäusern des Kreises behandelt werden, glücklicherweise nur eine davon auf der Intensivstation.

Für die Bürgerinnen und Bürger, die bereits ihre Schutzimpfung erhalten haben, können die bis einschließlich Freitag, den 16. Juli in ihren gelben Impfpass eintragen lassen. Das Gesundheitsamt stellt hierfür einen kostenlosen Service im Impfzentrum Bergisch Gladbach zur Verfügung. Montags bis Freitags zwischen 14 und 17 Uhr, Interessierte brauchen keinen Impftermin.  

Neue Lockerungen für den Kreis – Drei Neuinfektionen

21.15 Uhr: Nachdem Gesundheitsminister Laumann am 7. Juli die Einführung einer „Inzidenzstufe 0“ bekannt gab, hat das Gesundheitsministerium die Coronaschutzmaßnahmen angepasst. Die Kreisverwaltung bestätigte den neuen Lockerungskatalog bis Redaktionsschluss nicht – allerdings ist der Rheinisch-Bergische Kreis bereits seit dem 21. Juni unter der ausschlaggebenden Inzidenzmarke von 10.

Bei der „Inzidenzstufe 0“ fallen Kontaktbegrenzungen komplett weg. In diversen Branchen entfällt die Testpflicht: Theater, Kinos und Konzertveranstalter etwa haben die Wahl, entweder Tests von Besucherinnen und Besuchern zu fordern oder Sitzpläne im Schachbrettmuster durchzusetzen. Messen und Märkte sind ohne Einschränkungen erlaubt und der Einzelhandel muss keine Rücksicht mehr auf Flächenbegrenzungen nehmen.

Seit dem Vortag sind drei neue Corona-Infektionen im Kreisgebiet gemeldet worden, die Zahl der aktuellen Erkrankungen steigt auf 37. Die Inzidenz in Rhein-Berg liegt bei 4,2. Drei Menschen werden in Krankenhäusern wegen Covid-19 behandelt. Genauere Informationen zu den Lockerungen gibt es im Internet. 

Die Luftfilter bleiben weiter Thema

17.18 Uhr: Die Anschaffung von Luftfiltern zur Reinigung der Luft in den Kürtener Schulklassen und Turnhallen kommt nach dem Sommer erneut in die Politik: Die Verwaltung klärt bis dahin, ob es eine Förderung vom Land gibt. Im Gemeinderat hatten sich die Fraktionen nach längerer Debatte auf diesen Weg geeinigt. Die Luftfilter-Anschaffung hatte die SPD-Fraktion beantragt. Bürgermeister Willi Heider (parteilos) will auch abwarten, wie eine Ende September zu erwartende Aussage auf Verbandsebene ausfällt.

Im Rat warb der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Schmidt energisch für die Anschaffung. Die Filter schützten die Kinder vor dem Coronavirus, die Gemeinde müsse schauen, dass es so lange wie möglich Präsenzunterricht gebe. „Wir werden das Virus nicht mehr los“, warnte er. Es werde in den nächsten Wochen auch eine neue Welle mit dem Virus geben. Gerade die Schüler, die meisten ungeimpft, seien gefährdet, zu erkranken. Thema wird in den Beratungen auch die Wartung der Luftfiltergeräte.

Bei den Schulleitungen ist die Stimmung überwiegend positiv, was die Filter angeht. In Biesfeld, Kürten/Olpe und Bechen meinten die Rektorinnen, die Filter sollten ausprobiert werden. Im Winter werde es sonst durch offene Fenster kalt in den Räumen. Die Dürscheider Grundschule bat um Expertenrat, und die Gesamtschule betonte, alle Räume ausreichend belüften zu können.

Erneut drei Corona-Tote im Kreis

15.38 Uhr: Trotz der gegenwärtig niedrigen Zahl an Neuerkrankungen hat sich die offizielle Zahl der Corona-Toten im Kreisgebiet erneut um drei erhöht. Dabei handelt es sich nach Angaben der Kreisverwaltung von Mittwoch um „zwei über 70-jährige Personen aus Bergisch Gladbach mit Vorerkrankungen und eine über 70-jährige Person aus Overath mit Vorerkrankungen“.

Sie seien bereits in den vergangenen Tagen verstorben. Ihr Tod fließe aber erst in die Statistik ein, wenn die Totenscheine vorlägen und damit die Todesursache geklärt sei. Dies sei jetzt der Fall. Die Zahl der Corona-Todesopfer im Kreis liegt damit jetzt bei 175.

Die Zahl der Impfungen habe sich laut Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein bis Dienstag auf 298 727 erhöht, so der Kreis weiter. Dabei handele es sich um 177 837 Erstimpfungen und um 120 890 Zweitimpfungen. Die Zahl der Erstimpfungen entspreche 62,8 Prozent, die der Zweitimpfungen 42,7 Prozent der Bevölkerung.

146 Personen sind laut Kreis in Quarantäne, 36 aktuell infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 4,9. Am Dienstag gab es zudem 4281 Bürgertests im Kreisgebiet. Von ihnen waren vier positiv. 

Neue Corona-Fälle in Gladbach und Burscheid 

17.55 Uhr: Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind am Dienstag zwei weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden,der eine in Bergisch Gladbach, der andere in Burscheid. Die Zahl der Genesenen hat sich nach weiteren Angaben der Kreisverwaltung nicht geändert.

38 Personen seien aktuell infiziert, 150 Personen in Quarantäne, also 25 mehr als bei der letzten Meldung. Drei Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon eine auf einer Intensivstation, aber nicht an einem Beatmungsplatz.

Die tagesaktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut (RKI) nun bei 4,6. Für den Montag lagen 8729 Bürgertests vor, davon waren 18 positiv. Von den 150 Personen in Quarantäne leben in Bergisch Gladbach 70, in Burscheid 13, in Kürten 20, in Leichlingen zehn, in Odenthal fünf, in Overath und Rösrath je 14 und in Wermelskirchen vier.

Unter Berufung auf die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein berichtete der Kreis „unter Vorbehalt“ zudem, dass bis Montag insgesamt 295 628 Impfungen durchgeführt wurden, 177 001 Erst- und 118 627 Zweitimpfungen. Der Kreis: „Die Zahl der Erstimpfungen entspricht 62,5 Prozent. Die Zahl der Zweitimpfungen beträgt 41,9 Prozent der Bevölkerung.“ Hinsichtlich der Gesamtzahl korrigierte sich der Kreis um einen zu viel gezählten Fall in Gladbach, hinsichtlich der Zahl der Genesenen um einen in Wermelskirchen.

Inzidenz nach meldefreiem Wochenende bei 3,9

3,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen weist das Robert Koch-Institut für Rhein-Berg aus. Vier weitere bestätigte Corona-Fälle hat der Kreis am Montag vom vergangenen Freitag gemeldet. Die Zahlen fürs Wochenende und den Montag folgen erst am Dienstag.

Bei dem Pflegedienst im Nordkreis, in dessen Reihen vergangene Woche eine Infektion mit der Delta-Variante des Coronavirus festgestellt wurde, ergaben weitere Tests auch bei zu Pflegenden der betroffenen Person laut Krisenstab keine weiteren positiven Testergebnisse.

61,6 Prozent der Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis haben bereits mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten, 39,8 Prozent haben bereits den vollen Impfschutz. Das geht aus den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein hervor.

Wocheninzidenz sinkt leicht auf 5,6 – Keine Meldung am Wochenende

8.30 Uhr: Eine gleichbleibende Zahl von Corona-Fällen meldet das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) für den Rheinisch-Bergischen Kreis.

Das mag allerdings ebenso dadurch zustande kommen, dass es keinerlei neu bekanntgewordene Corona-Infektionen gab, es können sich aber auch die Neumeldungen mit den Korrekturen die Waage halten. Wie berichtet hatte der Kreis in den vergangenen Tagen sämtliche Bestandsfälle noch einmal durchgearbeitet und versehentlich aufgrund unterschiedlicher Schreibweisen doppelt gezählte Fälle aus der Statistik herausgenommen.

Die Sieben-Tages-Inzidenz in Rhein-Berg jedenfalls sinkt laut Robert Koch-Institut leicht um 1,1 Zähler auf 5,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. Damit liegt der Inzidenz-Wert in Rhein-Berg exakt auf dem landesweiten Durchschnittswert von 5,6.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis beträgt der Inzidenz-Wert 8,1, in rhein-Sieg 3,0, in Köln 9,2 und in Leverkusen 9,2.

7.30 Uhr: Aufgrund der aktuell niedrigen Fallzahlen wird das Lagezentrum des Gesundheitsamtes und ebenso die Bevölkerungsinformation und Medienarbeit (Buma) des Krisenstabes laut Kreis ab dem heutigen Ferienbeginn den „regelmäßigen Dienstbetrieb auf einen Regelbetrieb und damit eine Fünf-Tage-Woche zurückführen“.

Das bedeute, dass die Fallzahlberichterstattung an den Wochenenden vorerst bis auf weiteres eingestellt werden, so Krisenstabssprecherin Birgit Bär. Dasselbe gelte auch für die Meldungen an das Landeszentrum Gesundheit (LZG).

Ein Bereitschaftsdienst für besondere Fälle ist an Wochenenden laut Kreis allerdings sowohl im Gesundheitsamt als auch im Krisenstab weiterhin gegeben. „Nur bei besonderen Ereignissen erfolgt künftig eine Information der Medien und der Bevölkerung an Wochenenden“, so Krisenstabssprecherin Bär. Sollte sich das Infektionsgeschehen und die Informationslage wieder verstärken, könnten die Meldungen am Wochenende „jederzeit und auch kurzfristig wieder aufgenommen“ werden, so Bär.

Weiterer Corona-Fall mit Delta-Variante des Virus

Eine Mitarbeitende eines ambulanten Pflegedienstes in Wermelskirchen ist positiv auf die Delta-Variante des Coronavirus getestet worden. Das hat der Krisenstab des Kreises am Freitag mitgeteilt. „ Die Person hatte Kontakt zu fünf zu pflegenden Menschen mit Wohnort im Rheinisch-Bergischen Kreis“, so Krisenstabssprecherin Birgit Bär.  „Quarantäne wurde bereits angeordnet.“
Der Arbeitseinsatz der Pflegekraft habe unter Einhaltung der vorgeschriebenen Corona-Schutzmaßnahmen stattgefunden, und das Hygienekonzept sei eingehalten worden, so Krisenstabssprecherin Bär. Nun werde eine Testaktion vorbereitet.

Insgesamt meldete der Kreis heute vier weitere bestätigte Corona-Fälle. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank damit leicht. 6,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen hat das Robert Koch-Institut für den Rheinisch-Bergischen Kreis gemeldet. Der Inzidenz-Wert sank damit um 0,7 Zähler. In Oberberg lag die Sieben-Tages-Inzidenz am Freitag bei 8,1, in Rhein-Sieg bei 3,0, in Köln bei 9,2 und in Leverkusen bei 3,7.

Fünf weitere Personen gelten laut Kreisgesundheitsamt als genesen. In Rhein-Bergs Krankenhäusern werden laut Krisenstab aktuell vier Corona-Patienten behandelt, zwei davon an Beatmungsplätzen auf Intensivstationen.
61 Prozent der Menschen im  Kreis haben mindestens eine erste Corona-Impfung, 39,1 Prozent den vollen Impfschutz.

Zwei neue Corona-Fälle – Inzidenz bei 7,4

7 Uhr: Zwei neue bestätigte Corona-Fälle hat der Rheinisch-Bergische Kreis laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Damit steigt die Inzidenz leicht um 0,3 Zähler auf 7,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

Zum Vergleich: Im Oberbergischen Wert liegt die Inzidenz aktuell bei 8,5, in Rhein-Sieg bei 3,2, in Köln bei 8,7 und in Leverkusen bei 1,8.

Inzidenz steigt nach Korrekturen – Weiterer Todesfall

18 Uhr: Vier weitere bestätigte Corona-Fälle hat der Krisenstab am Mittwoch gemeldet. Eine weitere Person gilt laut Kreisgesundheitsamt als genesen.

Im Zusammenhang mit dem Nachweis einer Delta-Variante des Coronavirus bei einem Grundschulkind in Bergisch Gladbach gab es am Mittwoch laut Krisenstab noch keine neuen Informationen. Die Ergebnisse von Variantenbestimmungen bei den ebenfalls erkrankten Geschwisterkindern lägen noch nicht vor, hieß es aus dem Kreishaus.

17 Uhr: Das weitere Corona-Todesopfer, das der Krisenstab des Kreises am Mittwoch gemeldet hat, kommt aus Overath. „Es handelt sich dabei um eine über 80-jährige Person mit diversen Vorerkrankungen“, so Krisenstabssprecherin Birgit Bär. Nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit NRW (LZG) ist die Person aus Overath bereits am 2. Juni gestorben. In die Statistik aufgenommen werden Todesfälle allerdings erst, wenn den zuständigen Behörden der Totenschein vorliegt und damit die Todesursache feststeht.

7.20 Uhr: Nachdem der Rheinisch-Bergische Kreis gestern wie berichtet den Fehler in der Datenübermittlung an das Land gefunden und behoben hat, ist die Sieben-Tages-Inzidenz aufgrund der Nachmeldungen deutlich gestiegen: um 5,3 auf nun 7,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor.

Laut Landesamt für Gesundheit NRW (LZG) hat der Kreis neun neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet sowie einen weiteren Todesfall. Der detaillierte Bericht des Krisenstabs des Kreises steht derzeit noch aus.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 10,3, in Rhein-Sieg bei 2,8, in Köln bei 8,5 und in Leverkusen bei 6,1.

Sieben-Tages-Inzidenz am vierten Tag bei 1,8

11.40 Uhr: Der Grund für die seit vier Tagen stagnierende Sieben-Tages-Inzidenz ist offenbar gefunden. „Es gab eine technische Störung bei uns im Haus“, sagt Krisenstabssprecherin Birgit Bär auf Anfrage, „deshalb sind unsere Meldungen nicht beim Landeszentrum für Gesundheit NRW angekommen.“ Der Fehler sei nun aber gefunden und das Problem werde behoben. Sie gehe davon aus, dass sich die Sieben-Tages-Inzidenz aufgrund der Meldungen der vergangenen Tage allerdings nur geringfügig ändern werde, so Bär.

8.20 Uhr: Den vierten Tag in Folge liegt die Sieben-Tages-Inzidenz nach Angaben des Robert Koch-Instituts in Rhein-Berg bei 1,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden Tage. Laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) wurden keine neuen Fälle aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis gemeldet. Dr Krisenstab des Kreises hatte unterdessen wegen der stagnierenden Inzidenz-Zahl bereits am Sonntag ein technisches Problem beim LZG vermutet. Auch am Montag hatte sich die Frage laut Krisenstab nicht klären lassen. Eine für Dienstag angekündigte Mitteilung des Kreises steht noch aus.

Sieben-Tages-Inzidenz unverändert bei 1,8

16.10 Uhr: Keine neuen Erkenntnisse gibt es laut Krisenstab zu den bei Schülern in Bergisch Gladbach aufgetretenen Infektion mit der Delta-Variante des Coronavirus. Weitere Testergebnisse stünden diesbezüglich noch aus, so Krisenstabssprecherin Birgit Bär auf Nachfrage.

Wie berichtet war am Freitagabend das positive Delta-Varitanten-Testergebnis eines Schüler an einer Gladbacher Grundschule  dem Kreisgesundheitsamt bekannt geworden und danach sowohl die Grundschulklasse des betroffenen Schülers als auch drei Klassen, die Geschwisterkinder an einer Förderschule besuchen, in Absprache mit den Schulen vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden. Am Dienstag hofft der Krisenstab weitere Erkenntnisse nennen zu können.

Aktueller Vergleich der Sieben-Tages-Inzidenz: Im  Oberbergischen Kreis liegt der Wert laut RKI aktuell bei 13,2, im Rhein-Sieg-Kreis bei 2,2, in Köln bei 7,6 und in Leverkusen bei 7,9.

7.50 Uhr: Den dritten Tag in Folge liegt die Sieben-Tages-Inzidenz, die das Robert Kopch-Institut für Rhein-Berg (RKI) meldet, bei 1,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. Am Sonntag hatte der Krisenstab selbst bereits vermutet, dass es technische Probleme auf Seiten des Landes bei der Verarbeitung der gemeldeten Daten gebe, am Sonntag selbst dann meldete der Kreis, wie in den vergangenen Wochen an Sonn- und Feiertagen, keine aktuellen Zahlen ans Land.

Eventuelle neue Corona-Infektionen, die gegebenenfalls am Sonntag dem Kreisgesundheitsamt bekanntgegeben wurden, werden in der Regel am Montag mit nachgemeldet. Die nächsten aktuellen Daten veröffentlicht der Krisenstab daher erst am Dienstag. Bis dahin gilt offiziell der Inzidenz -Wert, seit August 2020 in Rhein-Berg nicht mehr so niedrig gewesen ist.

Aktueller Vergleich: In Oberberg liegt die Inzidenz laut RKI aktuell bei 13,2, in Rhein-Sieg bei 2,2, in Köln bei 7,6 und in Leverkusen bei 7,9.

Zusammenfassung am Wochenende: Vier Klassen wegen Delta-Variante in Bergisch Gladbach wieder auf Distanz

Trotz stark rückläufiger Fallzahlen haben neue Coronafälle in Bergisch Gladbach wieder für Einschränkungen an zwei Schulen gesorgt. Wie der Rheinisch-Bergische Kreis am Samstag mitteilte, wurde bei einem vergangene Woche bekannt gewordenen Fall in einer Grundschule jetzt die Delta-Variante des Virus nachgewiesen.

Die Kontaktpersonen des betroffenen Kindes seien bereits ermittelt und unter Quarantäne gesetzt worden, darunter seien auch die unmittelbaren Sitznachbarn des Kindes. „Im Einvernehmen mit Schulleitung und Elternschaft wurde für die gesamte Klasse Distanzunterricht vereinbart.“

Drei Geschwisterkinder wurden ebenfalls positiv getestet. Davon betroffen sind drei Schulklassen einer Förderschule in Bergisch Gladbach. Die letzte Schulwoche vor den Sommerferien verbringen diese Klassen jetzt ebenfalls im Distanzunterricht. Von welcher Coronavariante die drei Kinder betroffen sind, wird noch ermittelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Rheinisch-Bergischen Kreis am Samstag und Sonntag laut Robert Koch-Institut bei 1,8 und wies damit den viertniedrigsten Wert aller 53 Kommunen in NRW auf.

Landeszentrum meldet vier neue Fälle für Rhein-Berg – Inzidenz sinkt weiter auf 2,8

Vier neue Corona-Fälle sind laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) im Rheinisch-Bergischen Kreis bekannt geworden. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank dennoch weiter und beträgt laut Robert Koch-Institut aktuell 2,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. So niedrig war der Wert im Kreisgebiet seit Ende August 2020 nicht mehr.

Inzidenz sinkt auf 3,5 – So niedrig wie seit August 2020 nicht mehr

Nachdem im Rheinisch-Bergische Kreis nach Angaben des Krisenstabs am zweiten Tag in Folge keine neuen Corona-Fälle gemeldet worden sind, ist die Sieben-Tages-Inzidenz weiter gesunken. 3,5 Neuinfektionen meldet das Robert Koch-Institut am Donnerstag für Rhein-Berg und damit einen Wert, der 1,8 Zähler unter dem des Vortages liegt.  So niedrig ist die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet zuletzt Ende August 2020 gewesen.

Sieben-Tages-Inzidenz sinkt weiter auf 5,3 – Bislang keine Delta-Variante im Kreisgebiet nachgewiesen

7.50 Uhr: Die ansteckendere indische Virusmutante mit der Bezeichnung „Delta“, die sich derzeit rasant in Großbritannien ausbreitet, ist bisher im Rheinisch-Bergischen Kreis nicht nachgewiesen worden. Das sagte Krisenstabssprecherin Birgit Bär auf Nachfrage der Redaktion.

Wie seit Monaten praktiziert, lässt das Kreisgesundheitsamt jeden PCR-Test, der zu einem positiven Ergebnis geführt hat, auf mögliche Varianten hin analysieren. Ergebnis: Zu 90 Prozent beherrsche die britische Variante das Infektionsgeschehen, so  Krisenstabssprecherin Birgit Bär.  Das entspreche dem Bundesdurchschnitt. Die britische Virus-Variation wird von der Weltgesundheitsorganisation nun mit „Alpha“ bezeichnet.

Im benachbarten Oberbergischen Kreis war jüngst eine Ansteckung mit der „Delta“-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. In den Schnelltestzentren im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden am Montag laut Krisenstab 4958 Bürgertests durchgeführt, vier davon führten zu einem positiven Ergebnis (0,08 Prozent). Die positiven Testergebnisse von Bürgertests (Schnelltests) sollen laut Krisenstab grundsätzlich mit einem nachfolgenden PCR-Test auf das Vorliegen einer Corona-Infektion überprüft werden.

7.05 Uhr: Die Wochen-Inzidenz im Rheinisch-Bergischen Kreis sinkt weiter. Nachdem der Kreis offenbar weitere, bislang zu doppelt gezählte Fälle korrigiert hat, sinkt die Zahl der seit Anfang März aus Rhein-Berg gemeldeten Fälle um zwei Zähler.

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt danach laut Robert Kpch-Institut im Kreisgebiet bei 5,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage und damit 2,1 Zähler unter dem gestern gemeldeten Wert.

Sieben-Tages-Inzidenz sinkt auf 7,4

Trotz der Nachmeldungen vom Wochenende ist die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet weiter gesunken. 7,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage meldete das Robert Koch-Institut am Dienstagmorgen für Rhein-Berg – einen Wert, der 1,1 Zähler unter der am Montag veröffentlichten Sieben-Tages-Inzidenz lag. Zuletzt war der Wert in Rhein-Berg Anfang September 2020 so niedrig gewesen.

Laut Krisenstab des Kreises wurde seit Samstag allein am Montag ein weiterer bestätigter Corona-Fall im Kreisgebiet bekannt. Nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) hatte der Kreis am Montag vier weitere bestätigte Corona-Fälle an das Land gemeldet. Laut Krisenstab dürfte es sich dabei allerdings um Korrekturen handeln, die im Datenbestand angesichts der aktuell niedrigen Infektionslage durch intensive Überprüfungen sämtlicher Fälle auffielen. Zum Beispiel seien in Einzelfällen durch unterschiedliche Namensschreibweisen oder ungenaue Adressangaben Fälle doppelt eingetragen worden, so Krisenstabssprecherin Birgit Bär. Dies werde nun korrigiert. Auf die Bearbeitung und die Einschätzung der Fälle habe die doppelte Eintragung keine Auswirkung,  so die Krisenstabssprecherin.

Nach meldefreiem Sonntag sinkt Sieben-Tages-Inzidenz auf 8,5

Nachdem der Rheinisch-Bergische Kreis wie bereits an den vergangenen Wochenenden am Sonntag keine neuen Corona-Fälle an das Land übermittelt hat, sank die Sieben-Tages-Inzidenz am Montag erstmals seit Mitte September wieder unter die Marke von zehn Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

Am Montag meldete das Robert Koch-Institut einen Inzidenz-Wert von 8,5 für Rhein-Berg – 2,1 Zähler unter dem Wert des Vortages.

Acht weitere bestätigte Corona-Fälle hatte der Krisenstab des Kreises am Wochenende gemeldet – sieben Fälle am Samstag und einen am Sonntag. Die Sieben-Tages-Inzidenz stieg am Samstag leicht auf 11,6 und sank am Sonntag wieder auf den Wert vom Freitag, auf 10,6.

Landeszentrum meldet zwei weitere Todesfälle in Rhein-Berg – Inzidenz weiter bei 10,6

7 Uhr: Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) für den Rheinisch-Bergischen Kreis. Nach Angaben des LZG starben die beiden Personen zwischen dem 30. Mai und dem 2. Juni.

Dass Todesfälle in der Regel erst einige Zeit nach dem jeweiligen Sterbedatum gemeldet werden, liegt daran, dass zunächst die Totenscheine bei den Behörden vorliegen müssen, bevor die festgestellte Todesursache in die Statistik aufgenommen werden kann.

Seit Anfang März 2020 sind damit im Rheinisch-Bergischen Kreis 171 Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Laut LZG hat der Kreis zudem drei Neuinfektionen gemeldet. Damit stagniert die Sieben-Tages-Inzidenz bei 10,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Sieben-Tages-Inzidenz steuert auf die 10 zu – So niedrig wie seit September nicht mehr

7.20 Uhr: Acht neue bestätigte Fälle meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) für den Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Sieben-Tages-Inzidenz geht damit weiter zurück: um 1,8 Zähler auf 10,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. Der Inzidenz-Wert ist damit so niedrig wie seit neun Monaten nicht mehr. Zuletzt war am 24. September ein Wert von 10,6 gemeldet worden.

Sieben-Tages-Inzidenz sinkt weiter auf 12,4 – Elf Neuinfektionen aus Rhein-Berg

6.55 Uhr: Elf neue bestätigte Corona-Fälle hat das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) am Mittwoch aus Rhein-Berg gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz sinkt damit weiter um 1,8 Zähler auf laut Robert Koch-Institut (RKI) nun 12,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. So niedrig war der Inzidenz-Wert im Rheinisch-Bergischen Kreis seit dem 26. September nicht mehr.

Allerdings hatte es zu Beginn der jetzigen Woche laut Kreis möglicherweise technische Probleme beim LZG gegeben, weil weder die vom Kreis nachgemeldeten Fälle vom Sonntag noch die vom Montag erfasst worden waren.

Laut RKI liegt die Sieben-Tages-Inzidenz in Oberberg aktuell bei 21,0, in Rhein-Sieg bei 15,8, in Köln bei 21,3 und in Leverkusen bei 28,1.

Technische Probleme beim Landeszentrum, Impfnachweis und sinkende Inzidenz

16.30 Uhr: Wer bereits einen Termin im Impfzentrum hatte, erhält laut Kreis einen digitalen Impfnachweis in Form eines QR-Codes bis Ende Juni automatisch von der Kassenärztlichen Vereinigung per Post zugeschickt. Der Kreis bittet daher, dies abzuwarten und derzeit von Rückfragen am Bürgertelefon oder im Impfzentrum abzusehen. Personen, die  aufgrund einer geplanten Auslandsreise auf den Postversand nicht warten können, haben  die Möglichkeit, eine digitale Impfbescheinigung in Form eines QR-Codes auch über die Apotheke zu beziehen. Über ein Onlineportal des Deutsche Apothekerverbands kann die nächste  teilnehmende Apotheke ermittelt werden.

14.30 Uhr: Die Zahl der Covid-19-Patienten, die in Rhein-Bergs Krankenhäusern behandelt werden müssen, steigt wieder leicht an. Das geht aus den vom Krisenstab des Kreises veröffentlichten Zahlen hervor. Demnach werden aktuell 19 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, in den vier Krankenhäusern in Bergisch Gladbach und Wermelskirchen behandelt, davon sechs auf Intensivstationen und drei an Beatmungsplätzen. Ende vergangener Woche waren diese Zahlen   noch um einen bis zwei Zähler niedriger.

14 Uhr: Sieben weitere bestätigte Fälle hatte der Kreis am Montag gemeldet, in die Berechnungen des Landeszentrums für Gesundheit  NRW (LZG) sowie in der Folge auch des Robert-Koch-Instituts flossen sie aber noch nicht ein. Die Ursache sei noch unklar, so Rhein-Bergs Krisenstabssprecherin Birgit Bär. „Eventuell liegt ein technisches Problem beim LZG vor.“

Die Sieben-Tages-Inzidenz in Rhein-Berg lag ohne die Meldungen von Sonntag, an dem der Kreis seit zwei Wochenenden wie berichtet keine Zahlen mehr ans Land   übermittelt, bei 14,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden Woche. Der Wert dürfte allerdings aus genannten Gründen unter dem der tatsächlichen Infektionslage liegen.

Im  Oberbergischen Kreis liegt die Sieben-Tages-Inzidenz laut Robert Koch-Institut bei 19,8, in Rhein-Sieg bei 14,0,  in Köln bei 20,9 und in Leverkusen bei 26,9 .

14 weitere Personen gelten laut Kreisgesundheitsamt als genesen. 356 Rhein-Berger befinden sich in Quarantäne, weil sie selbst infiziert sind oder direkten Kontakt mit Infizierten hatten. Damit stieg die Zahl der Rhein-Berger in Quarantäne im Vergleich zum Samstag um 24 Personen.

Erfreulicher: Der weitere Anstieg der Impfquote. 154.427 Rhein-Berger haben bereits mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten, das sind 54,5 Prozent.

Inzidenz bei 15,5 nach meldefreiem Sonntag

Nachdem der Kreis wie bereits vor zehn Tagen angekündigt und auch vergangenes Wochenende praktiziert, diesen Sonntag keine Zahlen ans Land übermittelt hat, ist die Sieben-Tages-Inzidenz wieder leicht gesunken: um 1,1 Zähler auf 15,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner  innerhalb der zurückliegenden Woche.

Wie berichtet werden die neuen Corona-Fälle vom Sonntag mit denen vom Montag heute nachgemeldet.

Im benachbarten Oberbergischen Kreis liegt die Sieben-Tages-Inzidenz laut Robert Koch-Institut heute bei 21,0, in Rhein-Sieg bei 15,8, in Köln bei 21,3 und in Leverkusen bei 28,1.

Vier weitere Corona-Fälle – Inzidenz sinkt auf 16,6

Vier weitere bestätigte Corona-Fälle hat der Krisenstab des Kreises am Sonntag gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet sinkt damit im Vergleich zu Samstag leicht um 2,1 Zähler: 16,6 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage meldete das Robert Koch-Institut am Sonntag für Rhein-Berg.

Zum Vergleich: Im  Oberbergischen Kreis lag die Sieben-Tages-Inzidenz am Sonntag laut RKI bei 21,3, in Rhein-Sieg bei 19,6, in Köln bei 21,4 und in Leverkusen bei 28,7.

48 weitere Personen gelten laut Kreisgesundheitsamt seit dem Wochenende als genesen. 332 Rhein-Berger befinden sich laut Meldung des Krisenstabs vom Sonntag in Quarantäne, das sind 145 weniger als bei der vergangenen Meldung vom Freitag.

Die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern war zuletzt weiter gestiegen. 18 Patienten  meldete der Krisenstab am Samstag, zwei mehr als am Freitag. Weiterhin wurden davon vier Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt, zwei davon an Beatmungsplätzen. Am Sonntag wurden keine aktuellen Zahlen übermittelt.

Fünf weitere Corona-Fälle – Inzidenz bei 18,7

Fünf weitere bestätigte Corona-Fälle hat der Krisenstab des Kreises gemeldet.

damit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz leicht um 0,3 Zähler. Laut Robert Koch-Institut (RKI) liegt sie nun bei 18,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis liegt die Sieben-Tages-Inzidenz laut RKI aktuell bei 20,6, in Rhein-Sieg bei 16,6, in Köln bei 22,6 und in Leverkusen bei 30,5.

15 weitere Personen gelten laut Kreisgesundheitsamt als genesen. 148 Rhein-Berger sind aktuell infiziert. Es befinden sich 396 Kreisbewohner in Quarantäne, das sind 81 weniger als am Vortag.

18 Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, befinden sich aktuell in Krankenhäusern im Kreisgebiet in stationärer Behandlung, davon vier in intensivmedizinischer Betreuung und davon zwei an Beatmungsplätzen.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein bis gestern insgesamt 221.711 Impfungen durchgeführt, dabei handelt es sich um 152.480 Erstimpfungen und um 69.231 Zweitimpfungen. 53,8 Prozent der Rhein-Berger haben damit mindestens eine erste Impfung erhalten, 24,4 Prozent der Bevölkerung auch eine zweite.

Sieben weitere Todes-Fälle – Inzidenz steigt wieder leicht – Ab heute ohne Test ins Restaurant und zum Sport in Studio oder Halle

8 Uhr: Sieben weitere Todesfälle hat das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) für den Rheinisch-Bergischen Kreis gemeldet. Damit steigt die Zahl der Menschen, die seit März 2020 in Rhein-Berg an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestiegen sind, auf 169 Personen an.

Leicht gestiegen ist die Sieben-Tages-Inzidenz in Rhein-Berg nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zum Ende der Woche. 18,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage meldete das RKI am Freitag – damit stieg der Wert um 1,8 Zähler gegenüber dem Vortag.

Neun neue bestätigte Corona-Fälle hatte der Kreis laut LZG gemeldet.

In jedem Fall treten heute eine Reihe von Lockerungen in Kraft, weil die landesweite Inzidenz nun stabil unter der 35er-Marke liegt. So braucht man nun keinen negativen Corona-Test mehr vorzuweisen, um ein Restaurant zu besuchen oder Sport in Innenräumen zu betreiben (siehe Einträge vom Donnerstag, 10. Juni).

Inzidenz aktuell bei 1,6 – Bald ohne Test ins Restaurant

8.10 Uhr: Wieder ohne negativen Test auch in die Innengastronomie – am Freitag könnte eine weitere Lockerung in Rhein-Berg in Kraft treten. Nötig war dazu, dass auch die landesweite (Durchschnitts-)Sieben-Tages-Inzidenz an fünf Werktagen in Folge unter die 35er-Marke sank. Das war am Mittwoch der Fall. Auf Basis der aktuellen Corona-Schutzverordnung  kann die NRW-Landesregierung den Wegfall der Testpflicht auch in der Innengastronomie ab Freitag verfügen.

Der Dehoga-Vorsitzende für den Rheinisch-Bergischen Kreis, Udo Güldenberg, freut sich, wenn damit die Innengastronomie mit der Außengastronomie gleichgestellt wird, in der bereits seit Mittwoch vergangener Woche kein negativer Testnachweis  mehr nötig war. „Das Problem war ja bei manchen Kollegen auch, wenn es anfing zu regnen: Dann durften nur die aus dem Biergarten ins Restaurant rein, die einen negativen Test hatten.“

Udo Güldenberg selbst hat im Gronauer Wirtshaus daher die Innengastronomie bis gestern noch nicht wieder eröffnet. Heute will er erstmals wieder die Innenräume seines Gasthauses öffnen, hofft, dass dann auch die Verordnung des Landes kommt, dass die Testpflicht für die Innengastronomie ab dem morgigen Freitag entfällt.

„Dann können wir auch den Empfang wieder angenehmer gestalten“, sagt der Gastwirt. Die Dokumentation der Gäste, die Abstände und die Desinfektion blieben natürlich auch nach Wegfall der Testpflicht. „Aber das kennen wir ja schon gut aus dem vergangenen Sommer“, sagt er und freut sich auf ein weiteres Stück mehr Normalität im Umgang mit seinen Gästen.

7.43 Uhr: Nachdem die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet in den vergangenen Tagen erneut leicht gestiegen war, ist sie jetzt wieder rückläufig. Seit Dienstag ist der Wert um knapp 3 Zähler auf 16,6 gesunken.

Zwölf weitere Corona-Fälle hat der Krisenstab des Kreises am Donnerstag gemeldet, drei in den vergangenen Tagen zu viel gezählte zog er nach eigenen Angaben wieder ab. 21 weitere Personen gelten als genesen, 486 Rhein-Berger befinden sich in Quarantäne – elf  weniger als am Vortag.

486 Rhein-Berger befinden sich in Quarantäne – elf  weniger als am Vortag.
Die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern sank um vier  auf 15. Fünf der Patienten (Vortag: vier) liegen auf Intensivstationen.

Sieben-Tages-Inzidenz sinkt auf 17,7

17,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen hat das Robert Koch Institut (RKI) am Mittwoch für den Rheinisch-Bergischen  gemeldet. Damit sank der Wert gegenüber den vom RKI am Vortag errechneten um 2,1 Zähler.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis lag die Sieben-Tages-Inzidenz am Mittwoch bei 26,5, in Rhein-Sieg bei 23,0, in Köln bei 18,3 und in Leverkusen bei 40,3.

7937 Corona-Antigentests sind laut Krisenstab des Kreises am Dienstag im Kreisgebiet durchgeführt worden. 26 Testergebnisse seien positiv gewesen. Das entspricht einer Quote von  0,33 Prozent.

Sieben-Tages-Inzidenz steigt wieder an auf 19,8

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet ist wieder gestiegen, um fünf Zähler auf 19,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. Das geht aus den Zahlen hervor, die der Krisenstab des Kreises am Dienstag veröffentlicht hat. Wie berichtet, werden seit vergangener Woche an Sonn- und Feiertagen keine Zahlen mehr vom Lagezentrum des Kreises ans Land übertragen.

Insofern umfassten die am Dienstag vom Kreis veröffentlichten 16 neuen bestätigten Corona-Fälle in Rhein-Berg sowohl die Neuinfektionen, die am Sonntag bekannt wurden als auch die Fälle vom Montag. Lediglich drei weitere Rhein-Berger gelten seit der vergangenen Meldung  als genesen. Auch die Zahl der Kreisbewohner in Quarantäne stieg wieder an – um 25 Personen auf 465.

Mehr Covid-Fälle in Kliniken

Auch die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern ist wieder leicht gestiegen. Von 15 Patienten, die der Krisenstab des Kreises am Samstag gemeldet hatte auf, 18 Covid-19-Patienten, die der Krisenstab am Dienstag für Rhein-Bergs Kliniken meldete. Vier (+1) der Patienten werden auf Intensivstationen behandelt, zwei davon liegen an Beatmungsplätzen. Bereits vergangene Woche  hatten die Leiterin des Kreisgesundheitsamts und der Krisenstabsleiter des Kreises wie berichtet dazu aufgerufen, die durch die Lockerungen der Corona-Regelungen zurückgewonnenen Freiheiten „achtsam zu genießen“. Bei aller Freude darüber dürfe nicht in Vergessenheit geraten, dass noch immer ein Risiko für eine Infektion mit Covid-19 bestehe.

Inzidenz sinkt unter 15 nach meldefreiem Sonntag

14,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Montag für Rhein-Berg gemeldet. Wie berichtet hatte der Kreis am Sonntag – wie vergangene Woche vom Krisenstab für Feier- und Sonntage angekündigt – keine aktuellen Zahlen ans Land übermittelt. Sie werden mit den Montagszahlen nachgemeldet. Durch die Melde-Pause am Sonntag sank die Sieben-Tages-Inzidenz erneut um 0,7 Zähler.

Drei weitere Fälle – Inzidenz sinkt weiter auf 15,5

Lediglich drei weitere bestätigte Corona-Fälle hat der Rheinisch-Bergische Kreis nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit NRW (LZG) gemeldet, vier waren es nach seinen eigenen Angaben. Damit sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz laut robert Koch-Institut weiter um 4,2 Zähler auf 15,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. So niedrig war dieser Wert seit dem 30. September vergangenen Jahres nicht mehr.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis liegt der Inzidenz-Wert aktuell bei 36,0, in Rhein-Sieg bei 33,6, in Köln bei 27,6 und in Leverkusen bei 45,8.

Sechs weitere Fälle – Inzidenz stabil bei 19,8

Fünf neue bestätigte Corona-Fälle hat der Rheinisch-Bergische Kreis laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) gemeldet, sechs waren es nach seinen eigenen Angaben. Die Sieben-Tages-Inzidenz bleibt damit laut Robert Koch-Institut (RKI) stabil bei 19,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Wie berichtet hatte der Kreis allerdings an Fronleichnam keine Zahlen ans Land übermittelt, daher kann es gegebenenfalls noch Nachmeldungen geben, da auch die aktualisierten Daten des Robert Koch-Instituts noch ausstehen.

15 Covid-19-Patienten werden nach Angaben von Rhein-Bergs Krisenstab in den vier Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt, drei davon liegen auf Intensivstationen, zwei davon an Beatmungsplätzen.

Kreis meldet am Feiertag erstmals keine Zahlen – Inzidenz bei 19,8

Nachdem der Kreis wie angekündigt am Feiertag keine neuen Infektionen ans Land gemeldet hat, weil er sein Lagezentrum an Sonn- und Feiertagen wegen der aktuell niedrigen Inzidenz etwas heruntergerfahren hat, sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz für den Rheinisch-Bergischen Kreis auf 19,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. Zuletzt hatte die Inzidenz im Kreisgebiet am 2. Oktober unter der 20er-Marke gelegen.

Am heutigen Brückentag werden die Fälle vom Feiertag Fronleichnahm nachgemeldet, die Werte entsprechend korrigiert. In die offizielle Inzidenz fließen sie allerdings damit nicht mehr ein.

Zum Vergleich der rheinisch-bergischen Corona-Lage: Im benachbarten Oberbergischen Kreis liegt die Inzidenz aktuell bei 43,0, im Rhein-Sieg-Kreis bei 34,5, in Köln bei 32,8 und in Leverkusen bei 44,0.

25 neue Fälle – Inzidenz bei 26,8

25 neue bestätigte Corona-Fälle hat das Kreisgesundheitsamt ans LAnd gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank trotzdem leicht auf 26,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Da am heutigen Feiertag keine neuen Fälle vom Kreis ans Land gemeldet werden, gibt es morgen keine Aktualisierung der Corona-Lage.

Die aktuellen Corona-Regeln, die seit Mittwoch in Rhein-Berg gelten, finden Sie hier.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis liegt die Sieben-Tages-Inzidenz derzeit bei 48,9, allerdings ist im dortigen Kreisgebiet die 50er-Marke noch nicht wieder seit fünf Tagen unterschritten, so dass noch die verschärften Einschränkungen für Gebiete mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 gelten. In Rhein-Sieg liegt die Inzidenz aktuell bei 34,0, in Köln bei 38,8 und in Leverkusen bei 49,5.

Zwölf neue Corona-Fälle – Inzidenz steigt wieder leicht

14.38 Uhr: Wegen der aktuell niedrigen Fallzahlen hat das Lagezentrum des Rheinisch-Bergischen Kreises angekündigt, "nach vielen Monaten intsiever Einsätze an sieben Tagen in der Woche seinen Regelbetrieb zu reduzieren". An Sonn- und Feiertagen sollen deshalb zurzeit keine Meldungen mehr erfolgen. Das hat der Krisenstab des Kreises am Nachmittag mitgeteilt.

Die Nichtmeldung der Zahlen an den Schließungstagen des Lagezentrums führten in der aktuellen Lage zu "geringfügigen rückwirkenden Änderungen der Inzidenz auf Landesebene, nicht aber bei den relevanten Zahlen des RKI, da diese nicht rückwirkend geändert werden", so eine Mitteilung des rheinisch-bergischen Krisenstabs.

7.20 Uhr: Nach zwölf neuen bestätigten Corona-Fällen, die der Kreis laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) gemeldet hat steigt die Sieben-Tages-Inzidenz in Rhein-Berg wieder leicht um 2,8 Zähler auf 27,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Noch allerdings liegt er damit deutlich unter der 35er-Marke. Nachdem diese am Montag fünf Werktage hintereinander unterschritten war, treten ab dem heutigen Mittwoch, weitere Lockerungen in Kraft. Einen Überblickt gibt's hier.

Neue Regeln ab Mittwoch – Krisenstab meldet vier weitere Todesfälle – und warnt

14.30 Uhr: Treffen mit Familie oder Freunden, ein spontaner Einkaufsbummel oder ein Stück Kuchen im Lieblingscafé. „Bei aller Freude darüber darf jedoch nicht in Vergessenheit geraten, dass noch immer ein Risiko für eine Infektion mit Covid-19 besteht“, ruft der Leiter des Krisenstabs des Kreises, Kreisdirektor Dr. Erik Werdel, in Erinnerung: „Wir alle sind froh, bei dem schönen Wetter etwas unternehmen zu können. Wenn wir auch weiterhin aufeinander aufpassen, verantwortungsvoll miteinander umgehen und die Gefahr des Virus nicht unterschätzen, bin ich zuversichtlich dass sich die Situation auch in den kommenden Wochen weiter positiv entwickeln wird.“

Eine Botschaft, die auch Kreisgesundheitsamtsleiterin Dr. Sabine Kieth unterstützt:   „Seien Sie weiterhin achtsam und vorsichtig – denn auch vollständig geimpfte Personen können Überträger für das Virus sein. Das stellt beispielsweise eine Gefahr für unsere Kinder dar, die noch nicht geimpft werden können“, rät die Medizinerin, die Mitglied im Krisenstab des Kreises ist. „Daher sollten Personen, die Symptome zeigen, nicht einfach so in Schule, Kita oder zum Arbeitsplatz gehen, sondern diese ernst nehmen und sich einem Test bei ihrem Haus- oder Kinderarzt unterziehen.“

11 Uhr: Ohne negativen Test ins Freibad, unter Auflagen wieder eine private Party veranstalten oder eine Kulturveranstaltung besuchen. Nachdem die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis an  fünf Werktagen unter der 35er-Marke lag, treten  ab heute weitere Lockerungen in Kraft. Doch der Krisenstab des Kreises warnt: Die Ansteckungsgefahr sei noch nicht vorbei.

Neben lediglich vier Neuinfektionen  meldete der Krisenstab des Kreises  auch vier weitere Covid-19-Todesfälle. Verstorben sind die vier Personen bereits zwischen dem 7. und dem 14. Mai. In die Statistik aufgenommen werden Todesfälle  erst, wenn die Totenscheine vorliegen und damit die Todesursache zweifellos feststeht. Dies sei jetzt der Fall gewesen, so der Kreis am Dienstag.

Bei den Verstorbenen  handelt es sich um eine über 70-jährige und eine über 80-jährige Person aus Overath sowie zwei über 60-jährige Personen aus Bergisch Gladbach und Wermelskirchen.

24,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen hat das Robert Koch-Institut am Dienstag für Rhein-Berg gemeldet. Damit sank der Sieben-Tages-Inzidenzwert um 1,4 Zähler.

Einen Überbblick über die ab Mottwoch, 2. Juni, 0 Uhr, in Rhein-Berg geltenden Corona-Regeln gibt's hier.

Neue Regeln ab heute – Weitere Lockerungen ab Mittwoch in Sicht

26,1 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen hat das Robert Koch-Institut am Montag für Rhein-Berg gemeldet. Damit sank der Sieben-Tages-Inzidenzwert um 0,4 Zähler und liegt den fünften Werktag in Folge unter der 35er-Marke (der Sonntag, an dem die Inzidenz ebenfalls unter 35 lag, unterbricht die Zählung der relevanten Tage laut Landesverordnung nicht). Vier neue bestätigte Corona-Fälle hatte der Kreis zum Wochenbeginn gemeldet.

Seit Montag, 0 Uhr, gelten gelockerte Corona-Regeln in Rhein-Berg, weil die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet fünf Werktage in Folge die 50er-Marke unterschritten hat. Alle Regeln im Überblick gibt es hier.

Inzidenz sinkt weiter auf 26,5

17 weitere Corona-Infektionen hat der Krisenstab des Kreises nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Damit sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet laut der verbindlichen Zahlen des Robert Koch-Instituts weiter auf 26,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat zwischenzeitlich das Unterschreiten der 50er-Marke an fünf Werktagen in Folge für Rhein-Berg auch offiziell festgestellt. Somit treten am Montag, 0 Uhr, weitere Lockerungen in Kraft. Einen Überblick finden Sie hier.

Mit zehn neuen gemeldeten Corona-Fällen bleibt die Inzidenz auch am fünften Werktag in Folge unter 50

Zehn weitere bestätigte Corona-Fälle hat der Krisenstab des Kreises ans Land gemeldet. das Robert Koch-Institut wies in der Folge einen Sieben-Tages-Inzidenz-Wert von 27,5 für das Kreisgebiet aus. Damit liegt der Wert den fünften Werktag in Folge unter der 50er-Marke. Sofern das Land dies heute auch offiziell feststellt, treten am Montag weitere Lockerungen in Kraft.

Die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern ist weiter gesunken. Der Krisenstab des Kreises meldet aktuell 19 Covid-19-Patienten in den vier Kliniken im Kreisgebiet, davon werden drei auf Intensivstationen behandelt und alle drei beatmet.

Die Quote der Rhein-Berger, die bereits mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben steuert auf die 50 zu. Laut Kassenärztlicher Vereinigung betrug die Erstimpfquote der rheinisch-bergischen Bevölkerung am Freitag 48,1 Prozent, 14,5 Prozent der Rhein-Berger haben auch bereits die Zweitimpfung erhalten.

Inzidenz steigt wieder leicht an, bleibt aber unter 35

30,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage hat das Robert Koch-Institut für Rhein-Berg am Freitag, 20. Mai, gemeldet. Damit stieg der Inzidenz-Wert wieder leicht, lag aber am vierten Werktag in Folge (seit Dienstag) unter 50. In Oberberg beträgt die Inzidenz am Freitag 45,2, in Rhein-Sieg 32,0, in Köln 51,8 und in Leverkusen 51,3.

Durch die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW gelten heute auch in Rhein-Berg zumeist gelockerte Vorschriften. Eine weitere Lockerungsstufe könnte nach Unterschreiten der 50er-Marke an fünf Werktagen in Folge frühestens am Montag, 31. Mai, 0 Uhr, in Kraft treten. Was aktuell gilt und was schon bald gelockert werden könnte, finden Sie im Überblick hier.

Inzidenz sinkt weiter – Dritter Werktag unter 50

26,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tage hat das Robert Koch-Institut (RKI) für Rhein-Berg gemeldet. Damit sank der Inzidenz-Wert um 2,8 Zähler und lag am dritten Werktag in Folge (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag) unter der 50er-Marke. Nach fünf Werktagen unter 50 können weitere Lockerungen wie die Öffnung der Innengastronomie unter Auflagen erfolgen.

Der fünfte Werktag unter dem Inzidenz-Wert von 50 könnte dann am Samstag erreicht sein. Dann müsste das Land dies noch per Allgemeinverfügung feststellen. Lockerungen träten dann frühestens am Montag um 0 Uhr in Kraft, sagt Rhein-Bergs Kirsenstabssprecherin Birgit Bär auf Nachfrage.

Zum Vergleich: Im benachbarten  Oberbergischen Kreis beträgt die Inzidenz nach den aktuellen Meldungen des RKI 45,9, in Rhein-Sieg 35,5, in Köln 52,4 und in Leverkusen 61,1.

Inzidenz-Wert sinkt unter 30 – Sechs weitere Todesfälle

14 Uhr: Unter den sechs im Zusammenhang mit Covid-19 verstorbenen Rhein-Bergern, die der Kreis heute gemeldet hat, sind laut Krisenstab zwei über 80-jährige  Personen aus Rösrath, eine davon mit diversen Vorerkrankungenr. Eine weitere verstorbene Person aus Rösrath sei noch keine 60 Jahre alt gewesen, habe aber ebenfalls diverse Vorerkrankungen gehabt, so Krisenstabssprecherin Birgit Bär. Eine vierte verstorbene Person aus Rösrath sei über 70 Jahre alt gewesen. Außerdem zählten zu den am Mittwoch gemeldeten Todesfällen eine über 90-jährige  Person aus Bergisch Gladbach sowie eine über 80-jährige aus Wermelskirchen.

In den Schnellteststellen im Kreisgebiet wurden am Dienstag 13 059 Corona-Antigentests durchgeführt, wovon 21 Testergebnisse (0,16 Prozent) positiv waren.

8 Uhr: Lediglich fünf neue bestätigte Corona-Fälle meldet das Robert Koch-Institut am Morgen für den Rheinisch-Bergischen Kreis. Damit sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz erstmals seit dem 9. Oktober wieder unter die Marke von 30 auf aktuell 29,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

Allerdings hat der Kreis offenbar auch sechs weitere Todesfälle an das Land gemeldet. Gestorben sind sie laut Rückdatierung des Landeszentrums für Gesundheit NRW (LZG) zwischen dem 28. April und 10. Mai. Genauere Angaben zum Alter der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion Verstorben werden vom Krisenstab des Kreises im Laufe des Vormittags erwartet.

Zwei neue Corona-Fälle gemeldet – Inzidenz sinkt unter 40

Mit  zwei neuen gemeldeten Corona-Fällen fürs gesamte Kreisgebiet sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz am Dienstag erstmals seit dem 14. Oktober wieder unter 40 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. das geht aus den am Morgen von Robert Koch-Institut und Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) veröffentlichten Zahlen hervor. Demnach beträgt der Inzidenz-Wert aktuell 37,1 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

Zwar sind die Zahlen nach Sonn- und Feiertagen in der Regel niedriger, weil an diesen Tagen nicht so viel getestet wird, die Nachmeldungen und Korrekturen waren aber in den vergangenen zwei Wochen bereits sehr niedrig.

Den zweiten Werktag in Folge liegt Rhein-Berg nun bereits unter dem Schwellenwert von 50. Wenn dieser Wert fünf Werktage in Folge unterschritten wird – wobei Sonn- und Feiertage die Zählung der dafür nötigen Tage nicht unterbrechen – können nach Feststellung des Landes weitere Lockerungen wie die Öffnung der Gastronomie in Innenräumen für Gäste, die vollständig geimpft, genesen oder einen negativen, maximal 48 Stunden alten Corona-Test vorweisen können, in Kraft treten. Im Rheinisch-Bergischen Kreis könnte dies Ende der Woche der Fall sein, wenn die Infektionslage weiterhin so niedrig bleibt.

Neun neue Fälle gemeldet – Inzidenz weiter unter 50

Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt im Rhein-Berg-Kreis nach wie vor unter der Marke von 50. Sie ist laut Robert Koch-Institut (RKI) leicht  angestiegen: Von 41,3 am Sonntag auf 43,9 am Montag. Der Kreis meldete neun neue Fälle.

Inzidenz-Wert sinkt zum Sonntag

Die 7-Tage-Inzidenz im Rheinisch-Bergischen Kreis ist im Vergleich zum Vortag gesunken. Das RKI gibt den Wert von 41,3 an.

Inzidenz steigt zum Wochenende leicht

Die 7-Tage-Inzidenz im Rheinisch-Bergischen Kreis ist im Vergleich zum Vortag am Samstag ein wenig gestiegen. Das RKI gab am Vormittag den Wert von 54.7 an.

Inzidenz-Wert steuert nächste Marke von 50 an

11.15 Uhr: Lediglich zehn Neuansteckungen binnen 24 Stunden hat der Kreis laut Mitteilung vom Freitag zuletzt gemeldet. Demgegenüber galten 74 weitere Personen laut Kreisgesundheitsamt als genesen.
1261 Rhein-Berger befanden sich am Freitag in Quarantäne, das waren 156 weniger als noch am Vortag.

Auch die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern ging zurück. 37 (–6) meldete der Krisenstab des Kreises am Freitag noch, acht davon werden auf Intensivstationen behandelt.

42,6 Prozent der Bewohner des Rheinisch-Bergischen Kreises haben laut  Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein mindestens eine  Impfung erhalten, 10,8 Prozent sind  bereits zum zweiten Mal geimpft.

977 Corona-Antigentests sind am Donnerstag in den Schnellteststellen im Kreisgebiet durchgeführt worden. 13 Testergebnisse der am Donnerstag genommenen Schnelltests im Kreisgebiet waren positiv. Damit führten 0,13 Prozent der Tests zu einem positiven Ergebnis. Bei Einführung der Bürgertests lag diese Quote noch bei rund 0,7 Prozent.

8 Uhr: Die Sieben-Tages-Inzidenz im Rheinisch-Bergischen sinkt weiter und steuert die 50er-Marke an, nach deren stabilen Unterschreiten weitere Lockerungen möglich wären. Am Freitagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) einen Inzidenz-Wert von lediglich noch 52,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage für Rhein-Berg. Damit sank der Wert gegenüber dem Vortag nochmals um knapp neun Zähler.

Lediglich neun Neuansteckungen hat der Kreis laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Die ausführlichere Meldung des rheinisch-bergischen Krisenstabs zu den Zahlen steht noch aus.

Alle Lockerungen, die mit der Lockerung der Bundesnotbremse ab heute in Rhein-Berg gelten, finden Sie hier.

Ab morgen gelten einige Lockerungen

61,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen hat das Robert Koch-Institut am Donnerstag für Rhein-Berg gemeldet. Damit sank der Inzidenz-Wert erneut um sechs Zähler.

Bereits am Mittwoch hat das NRW-Gesundheitsministerium auch offiziell festgestellt, dass ab Freitag, 21. Mai, in Rhein-Berg die Bundesnotbremse gelockert wird. Was ab morgen erlaubt ist und welche Einschränkungen weiterhin bleiben, finden Sie hier.

28 neue Corona-Fälle hat der Kreis heute gemeldet, 27 weitere Personen gelten als genesen, 1417 in Quarantäne. 42,1 Prozent der Rhein-Berger sind  mittlerweile mindestens einmal geimpft.

Corona-Notbremse wird am freitag gelockert – Inzidenz bei 67,4

35 weitere bestätigte Corona-Fälle hat der Kreis am Mittwoch gemeldet. Damit sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz weiter auf 67,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Weil damit am fünften Werktag in Folge der Wert von 100 unterschritten wurde, stellte das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwochnachmittag auch offiziell fest, dass die Bundesnotbremse am Freitag im Rheinisch-Bergischen KReis gelockert wird. Was das in Einzelnen bedeutet, finden Sie hier.

Zwölf Infektionen bei Folienhersteller – Inzidenz bei 76,3

Insgesamt zwölf Personen aus der Mitarbeiterschaft des Unternehmens joke Folienschweißtechnik in Bergisch Gladbach-Herkenrath sind bei innerbetrieblichen Testungen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat der Krisenstab des Kreises mitgeteilt. Das Unternehmen habe selbst auf die Infektionen der nur zum Teil im Kreisgebiet wohnenden Mitarbeitenden hingewiesen,  so Krisenstabssprecherin Birgit Bär. Das Unternehmen habe in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt den Betrieb für zwei Wochen auf Notbesetzung heruntergefahren.
Insgesamt meldete der Krisenstab am Dienstag zehn neue  Corona-Fälle im Kreisgebiet, die Sieben-Tages-Inzidenz sank  um 2,1 Zähler auf 76,3. 49 Covid-19-Patienten werden in Rhein-Bergs Krankenhäusern behandelt, 1523 Rhein-Berger sind in Quarantäne.

Bundesnotbremse könnte am Freitag gelöst werden – Inzidenz bei 78,4

Mit einem Wert  von 78,4 hat die Sieben-Tages-Inzidenz in Rhein-Berg nach der Meldung am Montag den dritten Werktag in Folge unter der kritischen Marke  von 100 gelegen. Unterschreitet ein Landkreis die  100er-Marke an fünf Werktagen in Folge – wobei Sonn- und Feiertage die Zählung der relevanten Tage nicht unterbrechen – so werden zwei Tage später die  Einschränkungen der Bundesnotbremse aufgehoben. In Rhein-Berg könnte die Bundesnotbremse demnach am Freitag  gelöst werden – pünktlich vor dem Pfingstwochenende.

Zum Vergleich: In Oberberg beträgt die Sieben-Tages-Inzidenz aktuell117,3, in Rhein-Sieg 61,4, in Köln 105,3 und in Leverkusen 140,5.

34 weitere bestätigte Corona-Fälle hat der Rheinisch-Bergische Kreis am Montag gemeldet. Damit stieg die Inzidenz gegenüber dem Vortag zwar noch einmal um zehn Punkte, blieb aber zugleich noch  deutlich unter dem 100er-Schwellenwert.
24 weitere Personen galten am Montag laut Kreisgesundheitsamt als genesen. 1509 Rhein-Berger befinden sich in Quarantäne, das sind 54 mehr als am Vortag.

Über die Anzahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern   konnte der Krisenstab des Kreises gestern nach eigenem Bekunden keine Angaben machen. Diese Zahlen werden wie berichtet am Wochenende von den Kliniken nicht übermittelt.

In den Schnellteststellen im Kreisgebiet sind am  Sonntag 1619 Corona-Antigentests durchgeführt worden. Zwei Testergebnisse davon waren laut Krisenstab positiv. Damit liegt die Quote der positiv ausgefallenen Schnelltests weiterhin deutlich unter einem Prozent – genauer: bei 0,12 Prozent.

16 neue Corona-Fälle – Inzidenz sinkt auf 79,4

Nach 16 weiteren Corona-Fällen, die der Rheinisch-Bergische Kreis ans Land gemeldet hat, ist die Sieben-Tages-Inzidenz in Rhein-Berg auf nunmehr 79,4 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohner binnen sieben Tagen gesunken. Damit liegt der Inzidenz-Wert bereits den dritten Tag in Folge (den zweiten Werktag) unter der 100er-Marke.

Unterschreitet der Inzidenz-Wert in einem Landkreis an fünf Werktagen in Folge die 100er-Marke, so werden die entsprechenden Einschränkungen der Bundesnotbremse am zweiten Tag danach gelöst. Sonn- und Feiertag unterbrechen die für die Zählung notwendigen Tage nicht. Sollte die Entwicklung also so anhalten, könnten am nächsten Mittwoch die fünf Werktage unter der 100er-Mark erreicht und am Freitag vor dem Pfingstwochenende die Bundesnotbremse für Rhein-Berg gelöst werden.

Auch die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern geht zurück: 56 Patienten meldete der Krisenstab am Samstag für die vier Krankenhäuser im Kreisgebiet. 1503 Rhein-Berger befinden sich laut Krisenstab in Quarantäne, das sind 83 weniger als am Vortag.

Sieben-Tages-Inzidenz bleibt unter 100 – selbst nach Nachmeldung zum Vortag

Am zweiten Tag in Folge liegt die Sieben-Tages-Inzidenz mit aktuell 90,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage unter der 100er-Marke. Auch die Nachmeldungen zum Vortag waren – vergleichen mit den Nachmeldungen noch vor gut einer Woche – so gering, dass der Inzidenz-Wert auch nach der entsprechenden Korrektur lediglich von 97,1 auf 99,9 stieg und damit noch knapp unter der 100er-Marke liegt.

Unterschreitet der Inzidenz-Wert in einem Landkreis an fünf Werktagen in Folge die 100er-Marke, so werden die entsprechenden Einschränkungen der Bundesnotbremse am zweiten Tag danach gelöst. Sonn- und Feiertag unterbrechen die für die Zählung notwendigen Tage nicht. Sollte die Entwicklung also so anhalten, könnten am nächsten Mittwoch die fünf Werktage unter der 100er-Mark erreicht und am Freitag vor dem Pfingstwochenende die Bundesnotbremse für Rhein-Berg gelöst werden.

Zum Freitag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) 39 Neuinfektionen für den Rheinisch-Bergischen Kreis.

Sieben-Tages-Inzidenz fällt unter die 100er-Marke

Mit 97,1 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Morgen den Inzidenz-Wert für Rhein-Berg angegeben. Zudem gab es in den vergangenen Tagen nur noch geringe Korrekturen aufgrund von Nachmeldungen. So dürfte der nun ausgewiesene tagesaktuelle Inzidenz-Wert deutlich näher an der tatsächlichen Infektionslage liegen, als dies noch vor rund zehn Tagen der Fall war.

Unterschreitet der Inzidenz-Wert an fünf Werktagen in Folge die Marke von 100, werden die Einschränkungen der Bundesnotbremse am zweiten darauffolgenden Tag aufgehoben. Sonn- und Feiertage unterbrechen dabei nicht die für die Zählung maßgeblichen Tage.

Ingsesamt meldete das RKI am Feiertag Christi Himmelfahrt 46 Neuinfektionen für Rhein-Berg.

Zum Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis beträgt die Sieben-Tages-Inzidenz aktuell 168,0, in Rhein-Sieg 81,4, in Köln 74,9 und in Leverkusen 200,3.

Zwei weitere Todesfälle in Rhein-Berg - Mehr als 800 Lehrer in Drive-in der Feuerwehr geimpft

Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hat das Gesundheitsamt des Kreises am Mittwoch gemeldet. Dabei handelte es sich um eine über 80-jährige Person aus Rösrath und eine über 70-jährige Person aus Overath. 56 Covid-19-Patienten werden in Rhein-Bergs Krankenhäusern behandelt. 53 weitere bestätigte Corona-Fälle meldete der Kreis am Mittwoch, 81 weitere Personen galten als genesen. Die  Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Robert-Koch-Institut bei 108,0.

Mehr als 800 Lehrkräfte aus Odenthal, Bergische Gladbach, Kürten, Overath und Rösrath sind am Mittwoch in einem Drive-in der Feuerwehr Bergisch Gladbach von Ärzten des Impfzentrums im Auftrag des Kreises geimpft worden.

Sieben weitere Todesfälle

Sieben weitere Menschen sind in Rhein-Berg im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Laut Mitteilung des Kreises war das jüngste Todesopfer aus Kürten noch keine 60 Jahre alt. Bei den übrigen Verstorbenen handele es sich um drei über 70-Jährige sowie eine über 80-Jährige aus Wermelskirchen, eine über 80-jährige Person aus Bergisch Gladbach sowie eine über 80-Jährige Person aus Rösrath, so die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung am Nachmittag.

Bereits am frühen Morgen hatte das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) gemeldet, dass die sieben weiteren Todesopfer zwischen dem 13. und dem 22. April gestorben sind.

Wie berichtet werden die Todesfälle erst dann in die Statistik aufgenommen, wenn der entsprechende Totenschein im Kreisgesundheitsamt vorliegt. Das war offenbar jetzt der Fall.

Zudem meldete der Kreis am Dienstag 21 neue bestätigte Corona-Fälle. Da der Kreis in zahlreichen Kommunen Werte korrigierte, sind die genauen Veränderungen schwer auszumachen.

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut nun bei 109,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

35,9 Prozent der Einwohner des Rheinisch-Bergischen Kreises haben laut Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein mindestens eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten.

Sieben-Tages-Inzidenz stagniert und liegt aktuell bei 114,7

16.30 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz scheint sich bei den Erstmeldungen stabilisiert zu haben. Bereits seit vor dem Wochenende liegen diese zwischen 110 und 120 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

Zwar sind auch diese in den vergangenen Tagen noch nach oben korrigiert worden, aber nicht mehr so stark wie noch in der vergangenen Woche. So ergaben sich mit den Nachmeldungen korrigierte knapp über 120 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.
Am Montag meldeten das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) und in der Folge das Robert Koch-Institut einen um 1,4 höheren Zähler gegenüber dem Vortag mit einem Inzidenz-Wert von 114,7.

Insgesamt wurden nach Angaben der Kreisverwaltung 28 neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet.

Leicht rückläufig ist nach Angaben des Kreises zurzeit sogar die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern. 58 Covid-Patienten meldete der Kreis am Montag aus den vier Kliniken in Bergisch Gladbach und Wermelskirchen 62 waren es noch am Freitag gewesen. Weiterhin müssen allerdings 16 der Patienten auf Intensivstationen behandelt werden, 14 davon an Beatmungsplätzen.

101.637 Menschen in Rhein-Berg haben laut Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein bereits mindestens eine erste Impfung erhalten (Stand: Montag). Am kommenden Mittwoch, 12. Mai, soll im Kreis die nächste große Sonder-Impfaktion stattfinden: für Lehrpersonal an weiterführenden Schulen. Für die Kommunen im südlichen Kreisgebiet organisiert die Feuerwehr Bergisch Gladbach dafür mit Impfpersonal aus dem Gladbacher Impfzentrum erneut einen Impf-Drive-in am Zanders-Gelände in Heidkamp.

Die Sieben-Tage-Inzidenz scheint sich bei den Erstmeldungen stabilisiert zu haben. Bereits seit vor dem Wochenende liegen diese zwischen 110 und 120 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der zurückliegenden sieben Tage. Zwar sind auch diese in den vergangenen Tagen noch nach oben korrigiert worden, aber nicht mehr so stark wie noch in der vergangenen Woche. So ergaben sich mit den Nachmeldungen korrigierte knapp über 120 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Heute meldeten das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) und in der Folge das Robert Koch-Institut einen um 1,4 Zähler gegenüber dem Vortag gestiegen Inzidenz-Wert von 114,7.

Insgesamt wurden laut LZG 27 neue bestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die aktuelle Tagesmeldung vom Rheinisch-Bergischen Kreis mit weiteren Details liegt noch nicht vor.

Am kommenden Mittwoch, 12. Mai, soll im Kreis die nächste große Sonder-Impfaktion stattfinden: für Lehrpersonal an weiterführenden Schulen. Für die Kommunen im südlichen Kreisgebiet organisiert die Feuerwehr Bergisch Gladbach dafür mit Impfpersonal aus dem Gladbacher Impfzentrum erneut einen Impf-Drive-in am Zanders-Gelände in Heidkamp.

Corona-Fälle in Kitas, Schulen und Seniorenzentrum – Inzidenz bei 113,3

Ob Kindertagespflege „Monis kleine Zwerge“ oder „Zwergennest“ in Overath,  Wohnbereiche des Evangelischen Seniorenzentrums Haus Quirlsberg in Gladbach oder des Alten-  und Pflegeheims in Rösrath-Kleineichen, eine Gruppe der Kita Robin Hood in Lückerath oder Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Gronau oder der Rösrather LVR-Schule am Königsforst – in zahlreichen Gemeinschaftseinrichtungen hat das Gesundheitsamt des Kreises in der vergangenen Woche nach Corona-Ausbrüchen Quarantäne angeordnet. Das geht aus den entsprechenden Allgemeinverfügungen vor, die der Rheinisch-Bergische Kreis unkommentiert auf seiner Internetseite veröffentlicht hat. Insgesamt  befinden sich nach Angaben des Kreises von Sonntag 1538 Rhein-Berger in Quarantäne. Das sind 279 Personen weniger als noch am Freitag.

Zudem meldete der Kreis übers Wochenende 94 neue bestätigte Corona-Fälle, 43 davon am Samstag, 51 weitere am Sonntag.
Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz lag demnach laut Robert-Koch-Institut am Sonntag bei 113,3 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, am Samstag hatte sie laut Erstmeldung leicht darüber gelegen (115,1). Der Wert von Samstag wurde unterdessen am Sonntag bereits auf 120,4 nach oben korrigiert, da vom Kreis offenbar zeitverzögert weitere Fälle nachgemeldet worden waren. Wie berichtet datiert das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG)  neue Corona-Fälle seit rund einem Monat jeweils auf das Datum des Testergebnisses zurück.

214 weitere Personen gelten seit dem Wochenende als genesen. Zur  Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs  Krankenhäusern wurden am Wochenende keine Angaben übermittelt. 34,1 Prozent der Rhein-Berger haben laut Kassenärztlicher Vereinigung zwischenzeitlich mindestens die erste Corona-Schutzimpfung erhalten.

Weniger Neuinfektionen gemeldet – Aktuell gemeldete Inzidenz bei 115,1

44 neue Corona-Fälle hat der Rheinisch-Bergische Kreis nach Angaben des robert Koch-Instituts neu gemeldet. Damit sank die aktuell berechnete Sieben-TAges-Inzidenz leicht um 1,4 Zähler aus 115,1. Der Vortageswert wurde um vier Zähler nach oben korrigiert aus 121,4, der am Donenrstag gemeldete Wert zwischenzeitlich um 14 Zähler auf 116,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

Inzidenz steigt auf 117,2 – Jeder dritte Rhein-Berger ist mittlerweile geimpft

Die Zahl der Neuinfektionen bleibt hoch: 85 neue bestätigte Corona-Fälle meldete der Kreis am Freitag für Rhein-Berg. Damit steig die Sieben-Tages-Inzidenz mit der Erstmeldung um 14,5 Zähler gegenüber dem am Vortag gemeldeten Wert auf 116,5. Der Wert von Donnerstag  wurde unterdessen auch bereits wieder um mehr als 15 Zähler nach oben korrigiert und lag am Freitag aktuell bei 117,2.

Die  nachträglichen Korrekturen kommen dadurch zustande, dass das Land verspätet vom Kreis gemeldete Neuinfektionen auf den Tag des jeweiligen Testergebnisses zurückdatiert. Damit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz  eines Tages in der Regel noch über Tage nach der Erstmeldung.
Auch die Zahl der Covid-19-Patienten in  Rhein-Berg ist gegenüber Donnerstag um vier Patienten auf 62 Personen gestiegen. 16 von ihnen (plus 1) werden auf Intensivstationen behandelt, 13 von ihnen (plus 1) an Beatmungsplätzen.

33 Prozent der Rhein-Berger (93 556 Personen)  laut Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein mittlerweile mindestens eine erste Corona-Schutzimpfung erhalten. 1817 Rhein-Berger sind aktuell in Quarantäne.

Erneut erhebliche Korrekturen der Inzidenz nach oben

7.30 Uhr: 100 neue bestätigte Fälle hat der Kreis nach Angaben des Landeszentrums für Gesundheit NRW (LZG) für Rhein-Berg gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz geht damit zwar um 9,5 Zähler zurück, liegt aber mit 102,0 immer noch über der 100er-Marke. Wird die fünf Werktage in Folge unterschritten, sieht die Bundesnotbremse eine Lockerung der Maßnahmen vor.

Unterdessen ist auch der gestern gemeldete Inzidenz-Wert von 111,6 erneut nach oben korrigiert worden: um mehr als 20 Zähler auf 134,5. Wie berichtet kommen diese nachträglichen Korrekturen durch verspätete Meldungen von Neuinfektionen zustande, die das LZG und das Robert Koch-Institut seit knapp einem Monat stets auf das Datum des Testergebnisses zurückdatiert. Dadurch waren in der Vergangenheit Inzidenz-Werte für Rhein-Berg um bis zu mehr als 70 Punkte nach oben korrigiert worden.

Angesichts solcher Korrekturen, die bisweilen gleich mehrere in der Bundesnotbremse vorgesehene Schwellenwerte überschreiten, nach denen weitere Einschränkungen in Kraft treten müssen, kann die aktuell ausgewiesene Inzidenz für den Rheinisch-Bergischen Kreis in keiner Weise die tatsächliche Infektionslage widerspiegeln.

Zum aktuellen Vergleich: Im benachbarten Oberbergischen Kreis beträgt die Sieben-Tages-Inzidenz laut LZG aktuell202,5, im Rhein-Sieg-Kreis (aus dem gleichwohl ähnliche Meldeverzögerungen gemeldet werden) 96,9, in Köln 177,7 und in Leverkusen 235,8.

Einen Überblick über die aktuell in Rhein-Berg geltenden Maßnahmen finden Sie hier.

Jeder zweite Über-80-Jährige unzufrieden mit Terminvergabe

Jeder zweite Über-80-Jährige waren unzufrieden mit der Terminvergabe der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein für einen Impftermin im Impfzentrum. Das hat eine vom Bundestagsabgeordneten Dr. Herman-Josef Tebroke angeregte Umfrage der CDU Rhein-Berg unter über 80-jährigen Mitgliedern der Kreispartei und ihrer Vereinigungen ergeben.

110 neue bestätigte Corona-Fälle – Sieben-Tage-Inzidenz auch ohne Korrektur wieder über 100

12.15 Uhr: Nachdem Grundschullehrer, Erzieherinnen und Tagespflegpersonal im Rheinisch-Bergischen Kreis bereits vor Ostern ein Impfangebot erhalten haben, sind nun auch die Lehrenden an weiterführenden Schulen an der Reihe. Sie erhalten ein Impfangebot für ein Impf-Drive-in, das wie schon bei der Impfung ehrenamtlicher Feuerwehrleute und THW-Helfer die Feuerwehr Bergisch Gladbach mit einem Impfteam aus dem Bergisch Gladbacher Impfzentrum organisieren wird, wie Feuerwehrsprecher Elmar Schneiders auf Anfrage bestätigte.

An den Schulen laufen derzeit die Vorbereitungen für die Aktion am Mittwoch, 12. Mai. Dazu müssen alle Impfwilligen erfasst werden und dann eine Pkw-Kolonne von der Schule zum Drive-in organisiert werden, we Romina Matthes, stellvertretende Schulleiterin vom Gymnasium Herkenrath, berichtet. Die Freude bei den Kollegen sei groß, so die Pädagogin. „Jeder der die Möglichkeit hat, ergreift sie nun auch.“

8.30 Uhr: 110 neue bestätigte Corona-Fälle weist das Robert Koch-Institut (RKI) heute für Rhein-Berg aus. Damit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz auch noch vor der ersten Korrektur des Werts wieder über die 100er-Marke auf 111,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Ein Lösen der Bundesnotbremse, die eine Aufhebung der Einschränkung nach fünf Werktagen unter der Inzidenz 100 vorsieht, ist damit für Rhein-Berg erst einmal vom Tisch.

Inzidenz in Rhein-Berg bei 94

21 Uhr: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Rhein-Berg-Kreis auf 94 gestiegen. So wurden rund 70 neue Fälle von Personen, die sich mit dem Coronavorus infiziert haben, registriert. Der Wert liegt demnach den vierten Tag in Folge unter dem Wert von 100.

Dritter Tag in Rhein-Berg formal unter der Inzidenz 100

15.15 Uhr: Eine Erklärung, warum die Infektionszahlen aus Rhein-Berg offenbar zu einem guten Teil immer noch mit einiger Zeitverzögerung ans Land gemeldet werden und damit nicht in die aktuelle Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz einfließen, hat es trotz Ankündigungen des Kreises bereits in der vergangenen Woche auch an diesem Montag nicht gegeben.
Stattdessen wichen nun selbst die tagesaktuell gemeldeten Neuinfektionen von denen ab, die das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) zu Wochenbeginn gemeldet hatte.

Während das LZG am Morgen 21 Neuinfektionen für Rhein-Berg ausgewiesen hatte, meldete der Kreis am Nachmittag 28. Für die Abweichung gab es keine Erklärung.

Die tagesaktuell berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Robert Koch-Institut (RKI) demnach für Rhein-Berg bei 81,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen und damit wieder gut vier Zähler über dem Wert vom vergangenen Sonntag.

Weiterhin werden die Inzidenz-Werte für Rhein-Berg unterdessen rückwirkend nach oben korrigiert, weil das Land seit dem 9. April verspätet eingehende Corona-Fälle auf das Datum des Testergebnisses zurückdatiert. So wurde die am Samstag noch mit 89,7 übermittelte erste Inzidenz unter 100 gestern bereits auf 99,2 korrigiert. Weitere Korrekturen sind wahrscheinlich. Gut möglich also, dass die tatsächliche Inzidenz am Samstag noch gar nicht unter die 100er-Marke gefallen war. Mehrere Bürger aus dem Kreis haben sich wegen der  Verzögerungen bei den Meldungen aus Rhein-Berg bereits mit Beschwerden ans Land gewendet.

162 weitere Personen gelten laut Kreisgesundheitsamt als genesen. 1775 Rhein-Berger befinden sich in Quarantäne – das sind zwei weniger als am Vortag.

Über die Zahl der Covid-19-Patienten in Rhein-Bergs Krankenhäusern lagen dem Kreis nach eigenem Bekunden zu Wochenbeginn keine Angaben vor.

Sieben-Tages-Inzidenz bleibt unter 100 und fällt auf aktuell gemeldete 77,3

Lediglich 21 neue bestätigte Corona-Fälle sind laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) zum Sonntag aus Rhein-Berg gemeldet worden. Damit  ist  die Sieben-Tages-Inzidenz, die offiziell bereits am Samstag um 26,8 Zähler wieder unter die 100er-Marke gefallen ist, nun weiter gesunken auf 77,3 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

Damit unterschreitet der Rheinisch-Bergische Kreis erstmals seit dem 8. April wieder die 100er-Marke. Wird diese fünf Tage in Folge unterschritten, darf laut Vorgabe der Bundesnotbremse diese wieder gelöst werden. Damit würden weitere Einschränkungen im Kreisgebiet zurückgenommen.
Wie berichtet sind die derzeit aktuell gemeldeten Inzidenz-Zahlen aber aufgrund von Meldeverzögerungen und der vom Land seit dem 9. April vorgenommenen Rückdatierung sämtlicher Coronafallmeldungen auf das Datum des Testergebnisses wenig zuverlässig und werden in der Regel in den folgenden Tagen teils erheblich nach oben korrigiert.

So liegt beispielsweise der am Dienstag veröffentlichte Wert  mittlerweile nach Korrekturen bei 165,2 (anstelle der zunächst gemeldeten 145,1). Gleichwohl ist ein deutlicher Abwärtstrend bei den Inzidenz-Werten für Rhein-Berg zu beobachten, wenn auch auf einem höheren Niveau als tagesaktuell gemeldet.

Die tagesaktuellen Meldungen allerdings werden bei der Bewertung der Pandemie und der dagegen zu ergreifenden Maßnahmen zugrunde gelegt. Damit könnte – wenn die Erstmeldungen der Inzidenz fünf Tage lang die 100er-Marke unterschreiten – also frühestens Mittwoch die Bundesnotbremse für Rhein-Berg aufgehoben werden.  Damit könnten Einschränkungen wie die Ausgangssperre oder Kontaktbeschränkung, dass sich Mitglieder eines Haushalts nur mit einer weiteren Person treffen dürfen, der Wechselunterricht in den Schulen, aber auch die Einschränkungen in Handel und Gastronomie sowie bei Kultur, Freizeit und Sport noch in dieser Woche wieder gelockert werden. Eine Stellungnahme des Kreises zur aktuellen Entwicklung der Infektionszahlen steht allerdings noch aus.

Landeszentrum weiß von nur 29 neuen Corona-Fällen in Rhein-Berg – Inzidenz sinkt unter 100er-Marke

9 Uhr: Lediglich 29 neue bestätigte Corona-Fälle sind laut Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG) gestern Abend aus Rhein-Berg gemeldet worden. Damit sinkt die Sieben-Tages-Inzidenz offiziell um 26,8 Zähler auf 89,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage.

Damit unterschreitet der Rheinisch-Bergische Kreis erstmals seit dem 8. April wieder die 100er-Marke. Wird diese fünf Tage in Folge unterschritten, darf laut Vorgabe der Bundesnotbremse diese wieder gelöst werden. Damit würden weitere Einschränkungen im Kreisgebiet zurückgenommen.

Wie berichtet sind die derzeit aktuell gemeldeten Inzidenz-Zahlen aber aufgrund von Meldeverzögerungen und der vom Land seit dem 9. April vorgenommenen Rückdatierung sämtlicher Coronafallmeldungen auf das Datum des Testergebnisses wenig zuverlässig und werden in der Regel in den folgenden Tagen teils erheblich nach oben korrigiert.

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