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Corona-Pandemie: Stadt kippt Demminer Weihnachtsmarkt

Es kam, wie es kommen musste – die Corona-Pandemie hat erneut die Macht in der Hansestadt übernommen und zwingt die Verwaltung zu drastischen Schritten.

Neben neuen Regeln für das Betreten des Rathauses sowie die Teilnahme an der kommenden Stadtvertretersitzung betrifft das auch den für den dritten Advent geplanten Weihnachtsmarkt. Denn die Befürchtungen haben sich bewahrheitet, die Absage ist jetzt Realität.

Markt mit 2G-plus nicht machbar

„Die Verwaltung hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und intensiv in den vergangenen Wochen überlegt und geprüft, wie man den Markt unter Corona-Bedingungen durchführen könnte“, heißt es seitens der Stadt. Unter anderem war ein Aufruf gestartet worden, um ausreichend Tests im Bereich des Hanseviertels durchführen zu können. Genutzt haben die Bemühungen jedoch nichts. Laut Aussagen der Verwaltung ist die Veranstaltung im Rahmen der 2G-plus-Regel und den steigenden Infektionszahlen nicht durchführbar. Zudem fehle ohnehin bislang eine Genehmigung der zuständigen Kreisverwaltung.

Ganz ohne Advents-Flair soll Demmin allerdings nicht bleiben. Wie schon im vergangenen Jahr ist die Stadt mit zahlreichen Lichtinstallationen verziert. Egal ob Hanseviertel, Marienhain, Kirche, Luisen- und August-Bebel-Platz oder der Markt – die Demminer sind zum weihnachtlichen Spaziergang durch die Hansestadt eingeladen.

Selbsttest reicht nicht

Die G-Regeln gibt es zumindest dafür nicht zu beachten. Für einen Besuch im Rathaus künftig aber schon. So zieht die Verwaltung die Zügel für persönliche Termine noch einmal an. Weiterhin gilt: Nach Möglichkeit sollten Erledigungen verschoben oder telefonisch, per Mail oder Post abgewickelt werden. In dringenden Fällen ist der direkte Kontakt mit den Sachbearbeitern aber nicht ausgeschlossen.

Zumindest wenn strikte Regeln befolgt werden. Wie die Stadt mitteilt, sind Anmeldung und Terminabsprache unter 03998 2560 obligatorisch. Zudem gilt für beide Gebäude am Markt und Hanseufer ab Donnerstag, 2. Dezember, die 3G-Regel. Heißt, der Weg ins Rathaus ist nur für diejenigen offen, die geimpft, genesen oder getestet sind. Für Letztere reicht indes kein einfacher Schnelltest, sondern sie müssen ein negatives Ergebnis aus einer der Bürgerteststellen vorweisen, das nicht älter als 24 Stunden ist.

Bürgersprechstunden per Telefon und Internet

Für die politische Teilhabe wird auf das gleiche Modell gesetzt. Heißt, bei der Stadtvertretersitzung am Mittwoch, 8. Dezember, in der Beermann-Arena sind ebenfalls nur Teilnehmer zugelassen, die eins der drei Gs erfüllen. Unerheblich, ob Stadtvertreter oder Gast. Zudem ist auf dem Weg sowie am Sitzplatz eine Maske zu tragen. Komplettiert werden die strikten Einschränkungen durch den Ausfall der Außensprechstunden des Bürgermeisters. Nur noch telefonisch oder als Web-Meeting sind Gespräche vorläufig möglich. Die Anmeldung erfolgt über das Sekretariat des Bürgermeisters unter: 03998 256-191.