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Dänemark nach dem Kollaps: Eine emotionale Nachricht von Eriksen

Nach dem hochemotionalen Abend im Parken Stadion wartete in der Kabine noch eine Nachricht auf die dänischen Spieler. Sie kam von Christian Eriksen selbst. „Christian hat in unsere WhatsApp-Gruppe geschrieben. Er schrieb uns, dass wir unglaublich waren“, erzählte der Stürmer Martin Braithwaite vom FC Barcelona über die emotionalen Worte seines Mitspielers aus dem Krankenhaus. Braithwaite empfand die Partie als „sehr emotional. Aber wir waren stark. Es war eine Zusatzmotivation für Christian und das ganze Land zu spielen“, sagte der 30-Jährige: „Wir haben das Stadion schon beim Warmmachen gespürt. Es war etwas sehr Spezielles."

Generell schöpfe das Team aus der Leistung gegen Belgien unheimlich viel Mut. „Für diese Mannschaft gibt es kein Limit“, sagte Braithwaite weiter: „Wir werden das beenden und die Gruppenphase schaffen.“ Die dänische Fußball-Nationalmannschaft verlor zwar das erste Spiel nach dem dramatischen Zusammenbruch ihres besten Spielers zwar am Donnerstagabend trotz einer frühen Führung noch mit 1:2 (1:0) gegen den WM-Dritten Belgien. Dennoch begannen die 25.000 Zuschauer in Kopenhagen gleich nach dem Schluss zu applaudieren und hörten damit auch minutenlang nicht auf.

„Ich habe in meinem Leben an vielen Orte gespielt, aber keine Atmosphäre war besser als die hier“, sagte Torwart Kasper Schmeichel nach dem Belgien-Spiel. „Sie sagten, es seien 25.000 Zuschauer gewesen. Aber es klang, als wären es 75.000 gewesen.“ Der ganze Abend war eine einzige emotionale Botschaft an den 29 Jahre alten Eriksen, der seit einem Herzstillstand in der ersten Partie gegen Finnland (0:1) in einem Krankenhaus liegt und dessen Überleben und dessen Botschaften an seine Teamkollegen die Dänen trotz der Niederlage zu einem leidenschaftlichen Auftritt antrieben.

„Ich bin so stolz auf das Team“

„Ich kann nicht beschreiben, welchen Stolz ich für diese Mannschaft empfinde“, sagte Trainer Kasper Hjulmand. „Nachdem sie fast ihren besten Freund verloren hätten, sind sie heute auf den Platz gegangen und haben ein solches Spiel abgeliefert. Sie haben das beste Team der Welt total dominiert. So viel Respekt!“ Die Mannschaft sei nach dem Drama um Eriksen auf „die emotionale Seite des Spiels gut vorbereitet“ gewesen, führte Hjulmand aus: „Dennoch war ich sehr bewegt, als die Nationalhymne kam. Aber wir haben uns gegenseitig gepusht und haben alle Energie genutzt, die im Stadion präsent war.“ Und er blickte voraus. „Wir sind noch nicht fertig mit diesem Wettbewerb.“

Das einzige, was die Dänen nicht hatten, war ein Mittel gegen den belgischen Topstar Kevin De Bruyne, dessen Einwechselung zu Beginn der zweiten Halbzeit dieses Spiel entschied. Zweieinhalb Wochen nach seinem Augenhöhlen- und Nasenbeinbruch im Champions-League-Finale bereitete der 29-Jährige von Manchester City zunächst den Ausgleich durch den Dortmunder Thorgan Hazard (55. Minute) vor. Den Siegtreffer zum 2:1 erzielte er dann in der 71. Minute selbst.

Ein Spieler machte in dieser Partie den Unterschied und der bedeutet: Favorit Belgien ist bereits für das Achtelfinale qualifiziert, und die Dänen sind nach zwei Niederlagen nur noch Gruppenletzter. Ein Weiterkommen ist für einen der Ko-Gastgeber dieses Turniers aber immer noch möglich – wenn er am Montag sein letztes Vorrunden-Spiel gegen die Russen mit zwei Toren Abstand gewinnt und Belgien zeitgleich die Finnen schlägt. „Wir werden weiter zusammenstehen und wir werden die Russen besiegen, um in diesem Wettbewerb zu bleiben“, sagte Hjulmand.

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