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„Das Leben ist wunderbar“: Nina Schröder unterstützt Menschen auf ihrem Weg

Nina Schröder hat mit ihren 28 Jahren schon viel erlebt. Ein Missbrauch in jungen Jahren, der unerfüllte Kinderwunsch, trotz erfolgreicher Berufskarriere der Sprung in die Selbstständigkeit – Herausforderungen und Krisen, die sie in ihre Arbeit einfließen lässt. Und die ihr dabei helfen, anderen Menschen in ihrer Krise beizustehen: „Wir können nicht immer beeinflussen, was uns passiert. Aber wir können entscheiden, wohin die Reise geht und wo wir am Ende rauskommen wollen.“

Sie habe auf ihrer eigenen Reise gelernt, dass das Leben trotz Krisen wunderbar ist. Seit 2016 ist sie als zertifizierter Coach tätig, 2020 hat sie sich in diesem Bereich selbstständig gemacht. Zuvor hat Schröder acht Jahre als Friseurin und Friseurmeisterin gearbeitet, Salons und Teams geleitet, Lehrlinge ausgebildet und Fachseminare gegeben. Ihr Chef war es, der ihr die Ausbildung zum Coach ermöglichte. „Er wusste, dass ich mich damit selbstständig machen wollte. Nur der schnelle Zeitpunkt war für ihn überraschend. Er hat mich aber immer unterstützt“, ist Schröder ihrem Arbeitgeber dankbar für die Chance.

„Mein Wunsch ist es, Menschen ganzheitlich auf ihrem Weg zu unterstützen“

Neben einer Ausbildung in Neuro-Linguistischem Programmieren gemäß der Richtlinien des Deutschen Verbandes für Neuro-Linguistisches Programmieren hat die 28-Jährige diverse Fortbildungen gemacht und kürzlich eine Ausbildung sowohl als Seelsorgerin als auch für tierunterstützendes Coaching begonnen. „Mein Wunsch ist es, Menschen ganzheitlich auf ihrem Weg zu unterstützen“, erzählt sie. Vorwiegend coache sie Frauen zwischen 16 und 35 Jahren. Aber auch Männer gehörten schon zu ihren Klienten. „Ich bin in der Regel für alle Themen offen. Ich höre mir erst einmal die Problematik an und entscheide danach, ob und wie ich helfen kann oder ob eine Vermittlung an eine andere Stelle besser wäre“, erzählt sie.

Das Coaching findet in ihrem Eigenheim in Marienberghausen statt, vorwiegend in der freien Natur. Dabei stützt sie ihr eigenes Coaching auf das Konzept „Selbstbestimmt leben lernen“: Es gehe darum, die Frage nach der eigenen Identität zu klären, sich mit dem zu beschäftigen, was das Leben bislang bestimmt hat, wovon man sich befreien sollte und was bleiben darf. Was das eigene Leben erfüllt und einen Sinn gibt und wie die Krise genutzt werden kann, dass man daraus gestärkt hervorgeht.

„Es wird nicht die letzte Krise sein, doch wenn wir lernen, damit umzugehen, kann auch aus der schwersten Situation etwas Wundervolles hervorgehen.“ Einen ersten Eindruck von ihrer Arbeit vermittelt auch ihr Podcast unter dem Titel „Wunder.Bar“. Darin erzählt sie von sich, ihren Erfahrungen und lässt auch andere Stimmen zu Wort kommen.

Derzeit lebt sie mit ihrer Familie – seit kurzem macht der erst wenige Monate alte Pflegesohn das Familienglück perfekt – in einem Eigenheim. Doch eigentlich träumt die junge Mutter sogar von einem eigenen Hof und vielen Tieren. „Wir haben schon einen Hund, zwei Katzen, ein Pflegepferd und bald sollen auch Hühner bei uns einziehen. Mein Wunsch ist es, dass die Klienten zu mir auf den Hof kommen, damit ich sie dort begleiten kann“, erzählt sie, dass bislang dieser Traum noch unerfüllt blieb. „Wir bleiben aber dran“, sagt sie und lacht.

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