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„Das wird ein ganz anderes Spiel“: VfL Gummersbach erwartet die SG BBM Bietigheim

Von wegen besinnliche Adventszeit – für die Handballer des VfL Gummersbach stehen in den kommenden dreineinhalb Wochen bis Weihnachten noch sieben Spiele auf dem Plan. Sechsmal tritt der Tabellenführer in der Zweiten Liga an, einmal erwartet das Team von Trainer Gudjon Valur Sigurdsson im Pokal die HSG Nordhorn-Lingen.

Mit der Partie gegen die SG BBM Bietigheim starten die Gummersbacher am Mittwoch, 19 Uhr, in der Schwalbe-Arena in den unruhigen Dezember. Die Bietigheimer, die seit Saisonbeginn von dem ehemaligen Welthandballer Iker Romero trainiert werden und vor dem Start erneut zum Favoritenkreis um den Aufstieg gezählt wurden, präsentieren sich bisher ein bisschen wie eine Wundertüte.

„Ich habe einen Riesenrespekt vor Romero“

Mit 10:14 Punkten, bei einem Spiel weniger als der VfL, steht das Team auf Platz elf in der Tabelle. Hohen Siegen gegen Essen (34:25) und Hüttenberg (35:28) stehen zuletzt eine Niederlage in Coburg (25:27), ein 36:36-Unentschieden in Dessau und eine 24:26-Niederlage im Heimspiel gegen Elbflorenz gegenüber. Ein Rückschlag nach den letzten Ergebnissen heißt es dazu von Seiten der Schwaben.

Nach dem Videostudium des kommenden Gegners sieht der VfL-Trainer trotzdem eine immer konstanter werdende Handschrift von Iker Romero hin zu einem spanisch geprägten Handball. „Ich habe einen Riesenrespekt vor ihm als Spieler und als Trainer“, sagt er über den Kollegen.

Erstmals gilt am Mittwoch die 2G-Regel

Dessen Stil kennt Sigurdsson noch aus seiner Zeit als Spieler beim FC Barcelona. Vor allem das Stellungsspiel mit der Einbeziehung des Kreisläufers funktioniere immer besser, erklärt der VfL-Trainer zu Bietigheim. Nicht müde wird Sigurdsson zudem, davor zu warnen, dass es in der Liga keine schlechte Mannschaft gibt. „Ich habe bisher noch keine gesehen.“

Nach dem souveränen 28:22-Erfolg im Spitzenspiel bei der HSG Nordhorn-Lingen können die Gummersbacher mit viel Selbstvertrauen auf das Heimspiel blicken, vor allem auch, weil sie bisher in eigener Halle noch ungeschlagen sind. Erstmals gilt am Mittwoch die 2G-Regel, Zuschauer müssen geimpft oder genesen sein, um Einlass in die Schwalbe-Arena zu bekommen. „In Nordhorn haben wir Spaß gehabt“, blickt Sigurdsson auf die Partie zurück, mit der der VfL die Tabellenführung weiter ausbaute.

„Bietigheim wird ein ganz anderes Spiel, die Mannschaft ist körperlich nicht so stark wie Nordhorn, dafür aber schnell auf den Beinen“, warnt VfL-Kapitän Timm Schneider davor, sich auf dem Sieg in Nordhorn auszuruhen. „Der Schlüssel gegen Nordhorn war das gesamte Team“, erklärt Schneider und so soll es auch gegen Bietigheim sein.“