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Deutscher Fernsehpreis: „Für immer Sommer 90“ mit Charly Hübner wird bester Fernsehfilm

Köln -

Die Freude darüber, dass nun endlich wieder eine richtige Preisverleihung möglich ist, war am Donnerstagabend im Tanzbrunnen so groß, dass die Veranstalter des Deutschen Fernsehpreises Mühe hatten, alle Gäste dazu zu bewegen, rechtzeitig ihre Plätze einzunehmen.

Erstmals fand die Verleihung der von RTL, ZDF, SAT.1, ARD und Deutscher Telekom gestifteten Trophäen am Donnerstagabend im Freien statt. Auf dem Brunnen, unter dem Segeldach des Architekten Frei Otto, war vor einer halbrunden LED-Videowand die Bühne, von der aus Barbara Schöneberger moderierte. Und sie eröffnete gleich mal mit einer großen Tanz- und Gesangsnummer den Abend. Es sehnen sich halt alle nach ein bisschen Glamour.

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Hape Kerkeling auf dem Roten Teppich , im Hintergrund Guido Cantz mit Ehefrau Kerstin Ricker 

„Wir sind wieder in der Primetime“, so Schöneberger. Das sei das größte Comeback seit Abba und Olaf Scholz. Denn zuletzt war der Fernsehpreis ja nicht mehr im TV zu sehen. Nun aber wurde der Preis zeitversetzt bei RTL übertragen.  Das Publikum saß unter Zusatzzelten mit dem Rücken zum Staatenhaus und guckte Richtung Rhein.Bestuhlt war für etwa 1100 Gäste, die ab 16.30 Uhr über den Roten Teppich gelaufen waren.

Für die Prominenz hatte es erst einen Empfang mit Fingerfood in den Rheinterrassen gegeben, bevor die Aufzeichnung der Verleihung begann. Die anschließende After-Show-Party fand in den Rheinterrassen statt – bei Rinderfilet, Zander und Trüffelrisotto, die vor den Augen der Gäste zubereitet wurden, feierte man bis in den Morgen. Im vergangenen Jahr war die Preisverleihung Corona-bedingt ausgefallen.

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Thomas Gottschalk mit Freundin Karina Mroß 

Grund zum Feiern hatten neben Hape Kerkeling, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, auch Joko Winterscheidt für seine Sendung „Wer stiehlt mir die Show?“ (Pro Sieben) in der Sparte Unterhaltung. Vor Ort war er allerdings nicht.

„Bester Fernsehfilm“ wurde „Für immer Sommer 90“ geehrt, dessen Hauptdarsteller Charly Hübner den Preis abholte. „Beste Moderatorin Einzelleistung“ gewann „Panorama“-Frontfrau Anja Reschke, überreicht wurde der Preis von Petra Gerster.

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Die Kölner Anwältin Irina Schlauch gewann als „Princess Charming“ in der Kategorie der Reality-Formate. „Showtime of my life“ wurde bestes „Factual Entertainment“. Guido Maria Kretschmer nahm den Preis entgegen.

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Als beste Doku wählte die Jury „Charité intensiv“ von Carl Gierstorfer. Beste Comedy Late Night wurde „Freitagnacht Jews“ von und mit Daniel Donskoy. Und als bester Mehrteiler wurde „Oktoberfest 1900“ ausgezeichnet. Markus Lanz gewann für seinen Talk in der Kategorie „Beste Information“, der vor allem einer dankte: „Mama, das ist für dich!“

(stef/tmo/amb)

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