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Dieser Deutsche will bei Olympia mit gebrochenem Arm starten

Tyler Edtmayer ist hart im Nehmen. Fast nichts kann den 19 Jahre alten Lenggrieser davon abhalten, sich in Tokio seinen Traum von der Olympia-Teilnahme zu erfüllen. Dazu noch bei der Premiere seiner Sportart: Skateboard. Wie groß sein Kämpferherz ist, brachte so manchen am Montag im Ariake Sports Park zum Staunen. Den linken Unterarm bis zum Ellenbogen in weißem Gips verpackt, den Oberarm mit blauem Kinesio-Tape gestützt - und unter den Füßen sein Skateboard. So hob der 19-Jährige im Skate Park ab.

Es ist ein erstes Abtasten, ob möglich ist, was er erhofft: Trotz seines gebrochenen Armes am Donnerstag beim Wettkampf antreten. Es wäre nur sechs Tage, nachdem er sich im Training in Tokio verletzt hatte und erst einmal ins Krankenhaus musste.

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„Das war ein unglücklicher Unfall, einfach nur Pech und superdumm gelaufen“, sagt Skateboard-Bundestrainer Jürgen Horrwarth über den Sturz. Edtmayer selbst schrieb am Freitag bei Instagram: „Ich habe mir heute den Arm gebrochen, weiß nicht, ob ich bei Olympia skaten kann.“

Dass er aber genau das will, wusste er sofort. Schließlich hatte der 19-Jährige vor den Spielen gesagt: „Ich habe schon als kleiner Junge von Olympia geträumt. Jetzt geht ein Traum in Erfüllung.“

„...wenn er mental auf der Höhe ist“

Und der Bundestrainer hält es für möglich. „Er wird, denke ich mal, starten, wenn er mental dann wieder auf der Höhe ist“, sagte Horrwarth. „Es ist nicht das Schönste für ihn, aber man muss jetzt das Beste daraus machen.“

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Neben zwei Skateboarddisziplinen zählen auch Sportklettern, Wellenreiten, 3x3-Basketball, Karate und Baseball/Softball zu den neuen Sportarten im olympischen Programm. Edtmayers Pendant bei den Frauen ist Lilly Stoephasius, mit 14 Jahren Deutschlands jüngste Athletin in Tokio. Die Berlinerin verkörpere „vielleicht auch eine junge Generation in einer noch jungen Sportart und weckt so hoffentlich bei sportinteressierten Jugendlichen in Deutschland ein Interesse an der Sportart Skateboard“, sagt Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB).

Begonnen hatten die Skateboardwettbewerbe in der ersten Olympia-Woche mit der Disziplin Street - und dem Sieg eines Youngsters: Bei den Frauen holte die 13 Jahre alte Japanerin Momiji Nishiya Gold vor der ebenfalls 13 Jahre alten Rayssa Leal aus Brasilien und ihrer 16 Jahre alten Landsfrau Funa Nakayama.

Das waren die Olympia-Highlights des zweiten Tags

Am zweiten Tag der olympischen Spiele schreibt die erst 13-Jährige Momiji Nishiya Geschichte und sichert für Japan die erste Skateboard-Goldmedaille der Geschichte. Das deutsche Team konnte ebenfalls seine ersten Medaillen einfahren.

Quelle: SID

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