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Dortmund schießt den FC Bayern zur Meisterschaft

Am 32. Spieltag ist der Titelkampf in der Bundesliga entschieden. Zum 31. Mal ist der FC Bayern deutscher Fußballmeister. Vor dem eigenen Spiel am Abend gegen Borussia Mönchengladbach sind die Münchner nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen, weil der letzte Verfolger sein Spiel verlor.

RB Leipzig unterlag am Nachmittag in einer dramatischen Partie bei Borussia DortmundBVB brachte der Sieg zumindest bis Sonntag auf Platz vier und damit in die Champions-League-Ränge.

Der Sieg der Dortmunder hing nach starken 60 Minuten spät im Spiel am seidenen Faden. Marco Reus (7.) und Jadon Sancho (51.) hatten die Gastgeber in Führung gebracht, dann aber drängte Leipzig die Dortmunder immer stärker in die Defensive. Lukas Klostermann (63.) und Dani Olmo (77.) sorgten mit ihren Treffern für den Ausgleich.

In der 87. Minute krönte dann aber Sancho seine starke Leistung. Der Engländer traf zum 3:2, nachdem er den Angriff selbst mit der Hack eingeleitet hatte.

Siebter Titel für Trainer Flick

Für die Bayern, die in der vergangenen Saison das Triple schafften, ist die Meisterschaft in diesem Jahr der einzige Titelgewinn. Im DFB-Pokal waren sie in der 2. Runde gegen den Zweitligisten Holstein Kiel ausgeschieden. Und in der Champions League scheiterten sie als Titelverteidiger im Viertelfinale an Paris Saint-Germain.

Für Trainer Hans-Dieter Flick ist der insgesamt siebte Titelgewinn unter seiner Leitung als Chefcoach und das Abschiedsgeschenk an den FC Bayern. Der 56-Jährige wird seinen Vertrag zum Saisonende vorzeitig auflösen. Flick wird als Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw gehandelt. Der 61-Jährige hört nach der Europameisterschaft im Sommer beim DFB auf. Nachfolger von Flick als Bayern-Coach wird Julian Nagelsmann, der für eine hohe Ablösesumme von RB Leipzig nach München wechselt.

Der VfL Wolfsburg marschiert weiter in Richtung Champions League. Durch ein verdientes 3:0 (1:0) gegen den 1. FC Union verteidigten die Niedersachsen vor dem Duell mit RB Leipzig ihren dritten Tabellenplatz.

Mann des Tages war Josip Brekalo, der erstmals in der Bundesliga einen Hattrick erzielte. Das 1:0 war ein herrlicher Distanzschuss in den Winkel des Berliner Tors (12. Minute). Beim 2:0 half Unions Gentner mit, als er Brekalos Versuch unhaltbar abfälschte (63.). Den Schlusspunkt setzte der 22 Jahre alte Kroate dann in der 90. Minute, als er per Nachschuss traf.

Werder Bremen hat im Abstiegskampf erneut einen Befreiungsschlag verpasst. Nach sieben verlorenen Bundesliga-Spielen in Folge stoppte die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt mit dem 0:0 gegen Bayer Leverkusen immerhin ihre Niederlagenserie. Leverkusen versäumte es, einen wichtigen Sieg im Kampf um den Einzug in die Europa League zu verbuchen.

Kohfeldt musste auf die verletzten Marco Friedl, Jean-Manuel Mbom und Ömer Toprak verzichten. In der ersten Halbzeit war Bayer überlegen, aber nicht effektiv. Nach der Pause blieb Leverkusen spielbestimmend.

Dass sich die Wege von Werder und Kohfeldt nach der Saison trennen, gilt als sicher. Führt der Trainer Bremen vorher noch zum Klassenerhalt? Die Klubbosse sprachen ihm nach der guten Leistung im DFB-Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig trotz des Ausscheidens erst einmal das Vertrauen aus. 

„Ich bin Bundesliga-Trainer, ein gewisses Berufsrisiko ist dabei“, so Kohfeldt Samstag. „Wir haben in dieser Woche einen klaren Zeitplan besprochen, dass wir uns nach der Saison zusammensetzen, wie wir es jedes Jahr tun. Wir werden abgleichen, ob die Wege weiter zusammen sind oder ob es besser für Werder ist, wenn etwas anderes passiert.“

Schalke 04 hat in dieser Saison einfach kein Glück. Trotz guter Leistung in der ersten Hälfte verloren die Schalker in Hoffenheim 2:4 (2:0).

Uth traf früh zur Schalker Führung (12.), noch vor der Pause (42.) erzielte Mustafi das 2:0. Doch im zweiten Durchgang drehte die TSG das Spiel. Kramaric erzielte in der 47. Minute den Anschlusstreffer. Wenig später köpfte Akpoguma den Ausgleich (51.), in der 60. Minute traf Baumgartner zur Führung. Beide Treffer bereitete Kramaric vor. Bebou erhöhte auf 4:2 (64.). Für Hoffenheim ist der Klassenverbleib damit so gut wie sicher.

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