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Dreißigacker: Parken an den Ärztehäusern kostet nun für Patienten

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Simone Stock

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Seit Kurzem steht eine Reihe von Parkautomaten auf den Parkflächen der Ärztehäuser im Meininger Ortsteil Dreißigacker. Patienten sind sauer, dass sie nun für den Arztbesuch Parkgebühren zahlen müssen. Nur die ersten 30 Minuten sind kostenfrei, dann wird pro Stunde ein Euro fällig. Ein Tagesticket kostet sechs Euro. Wie das Meininger Tageblatt (MT) berichtet, kritisieren viele Patienten die neue Regelung und sprechen von "Abzocke". Gerade Menschen, die oft zum Arzt müssen und dabei auf das Auto angewiesen sind, fühlen sich benachteiligt.

Die Parkgebühren wurden Anfang Juni eingeführt. Auf Nachfrage des MT begründet die zuständige Gesundheitszentrum Meiningen Immobilien GmbH den Schritt damit, dass man habe reagieren müssen, nachdem das benachbarte Helios-Klinikum Parkgebühren auf seinen Stellflächen eingeführt hatte. Diese gelten zwar bereits seit Dezember 2020, doch das sei bislang kaum ins Gewicht gefallen, weil das Klinikum im Oktober vergangenen Jahres ein Besuchsverbot erlassen hatte. Erst seit Ende Mai dürfen Patienten im Klinikum wieder Besuch bekommen. Und dabei müssen Angehörige und Freunde nun die Parkuhr füttern. Tun sie das nicht, droht eine Strafe von 24,90 Euro.

Einbau einer Schranke laut Betreiber nicht möglich

Findige Krankenhaus-Gäste sind ob der neuen Regelung auf die benachbarten Gratis-Stellflächen an den Ärztehäusern ausgewichen, so dass die Betreiber dort nun ebenfalls Parkgebühren eingeführt haben, heißt es im Zeitungsbericht. Der Einbau einer Schranke anstelle der Automaten, wie von Patienten als Alternative zum Bezahlparkplatz vorgeschlagen, sei laut Betreiber wegen der Enge der Straße und dem Lkw-Lieferverkehr nicht machbar.

Auch viele Patienten aus Rhön-Grabfeld fahren zur Behandlung nach Dreißigacker, wo in drei Ärztehäusern unter anderem Fachärzte für Zahnmedizin, Augenheilkunde, Gynäkologie, Urologie, Kardiologie, Neurologie, Orthopädie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde vereint sind. Dazu kommen das Dialysezentrum, Praxen für Neurologie und Kieferchirurgie und eine Apotheke. Wer nun  beispielsweise eine längere Zahnarztbehandlung vor sich hat, muss vorsorglich die Parkuhr über mehrere Stunden füttern, um nicht in Verzug zu geraten. Handynutzer können die Parkzeit via App oder SMS steuern, doch auch das dürfte schwerfallen, wenn man gerade auf dem Behandlungsstuhl sitzt. Kein Wunder also, dass vonseiten der Patienten harsche Kritik an der neuen Regelung laut wird.

Parkverstöße können teuer werden

Nutzen wird das den Arztbesuchern indes wenig. Wie das MT berichtet, haben sowohl das Helios-Klinikum als auch der Betreiber der Ärztehäuser einen Überwachungsdienst für die Parkflächen angeheuert. Zur Einführung wurden Parksünder an den Ärztehäusern in den ersten zwei Wochen noch nicht zur Kasse gebeten, vom 18. Juni bis 2. Juli werden bei Parkverstößen 9,90 Euro fällig, hat der Dienstleister "fair parken" laut Meininger Tageblatt angekündigt. Wer danach mit der Parkzeit schludert, könnte eine Strafe von 24,90 Euro aufgebrummt bekommen. Am Klinikum wird der volle Betrag schon jetzt fällig, wenn man ohne gültiges Ticket erwischt wird. Kontrollen werden in unregelmäßigen Abständen stattfinden, kündigt der Überwachungsdienst an.

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