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Erich von Däniken: Die Außerirdischen sind hier

Eine fliegende Untertasse? Wohl eher eine Wolke mit Ufo-Form. Bild: Picture-Alliance

Seit sechs Jahrzehnten fahndet Erich von Däniken nach Besuchern aus dem All. Doch bis heute ist ihm kein einziger begegnet. Das macht ihn „himmeltraurig“, lässt ihn aber nicht zweifeln.

Sollten Außerirdische endlich einmal den Kontakt zu ihrem größten Fan auf Erden suchen, werden sie ihn leicht finden. Wenn Erich von Däniken nicht gerade in Ägypten, Bolivien, Mexiko oder in einem anderen entfernten Winkel des Planeten weilt, um extraterrestrischen Spuren zu folgen, arbeitet er in seinem Büro in Interlaken. Die Adresse steht auf seiner Website. Vom Bahnhof des Urlaubsorts im Berner Oberland sind es zu Fuß fünf Minuten. Dann steht man vor einem unscheinbaren und etwas in die Jahre gekommenen Neubau, in dem allerlei Kleinunternehmer ihren Sitz haben: „Pilates Studio“, „Nilfisk“, „Gesundheitsquelle“, „Schoch Intercomp AG“, „Erich von Däniken“ und „A.A.S. – Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“. SETI, das steht für „Search for Extraterrestrial Intelligence“, also die Suche nach außerirdischer Intelligenz.

Sein Büro liegt im dritten Stock. Ein roter Pfeil unter einem Plakat, auf dem vor dem Hintergrund eines Sternhimmels in gelber Farbe „Däniken-Total“ steht (in Anlehnung an eine gleichnamige Video-Box) – und man weiß, hinter welcher Tür er zu finden ist. „Nur immer herein“, ruft er fest und klar. Ein prüfender Blick, und schon führt der Sechsundachtzigjährige durch die Räume, geistig voll da, aber mit etwas schleppendem Gang. Die Gardinen vor den Fenstern sind so dicht, dass es am helllichten Tag die volle Kraft der Neonleuchten braucht. In Metallregalen stapeln sich Bücher über Archäologie, Astronomie, UFOs und vieles mehr.