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Etwa 120 Füssener beteiligen sich bei den Gesprächen um die Zukunft der Morisse

Füssen – Was soll aus der Morisse und der Inneren Kemptener Straße werden? Um das zu klären, hat die Stadt versucht, mit ihren Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Zuletzt lud sie zu den Infotagen „Zukunft Morisse“ ein. Und die Bürger nutzten dieses Angebot: Etwa 120 Füssener informierten sich und brachten Anregungen und Hinweise vor. 

„Wir wollten mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, deren Ortskenntnis nutzen und ihre Wünsche in Erfahrung bringen“, fasste Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) die Ziele der Veranstaltung zusammen. Die städtebauliche Beraterin und Stadtplanerin Annegret Michler von der Stadtentwickler GmbH und das Team von „Bauwärts“ unterstützen die Stadt fachlich bei der Entwicklung des Areals. Sie waren bei den Infotagen „Zukunft Morisse“ anwesend, um mit Bürgern ins Gespräch zu kommen. Besonders wichtig waren den Bürgern dabei die Themen Verkehr, Bebauung, Wohnraum und ein Umgestaltung der Kemptener Straße.

Verkehr

Nahezu alle Besucher waren sich einig, dass der Individualverkehr in der Innenstadt reduziert werden müsse und differenzierte Lösungen für das Parken gefunden werden müssten. Dabei sollte unterschieden werden zwischen touristischem Verkehr, der weit vor der Innenstadt abgefangen werden müsse, der Möglichkeit für Kunden, die Innenstadt zu erreichen sowie dem Angebot dauerhafter Stellplätze für Bewohner und Beschäftigte in der Innenstadt. Nahezu alle Gesprächspartner hielten ein Shuttleangebot in die Innenstadt und gegebenenfalls weiter zu den Schlössern für einen erfolgsversprechenden Ansatz.

Bebauung

Häufig wünschten sich die beteiligten Bürger, dass eine Bebauung nicht die Sicht zum Hohen Schloss sowie zum Felsdurchbruch nach Bad Faulenbach stört. Mit der Idee, dass auf der Morisse ein Quartier mit öffentlicher Grünfläche und einem kompakten Quartiersplatz mit sozialer Infrastruktur und Café entstehen könnte, konnte sich die große Mehrheit der Bürger anfreunden. Zusätzlichen Einzelhandel lehnten die allermeisten Bürger dagegen als nicht notwendig ab.

Viele Befragte brachten generationenübergreifende Konzepte und Einrichtungen sowie Servicestrukturen für ältere Bürger zur Sprache. Auch für bürgerschaftliche Aktivitäten, Soziokultur und Vereine scheint Raumbedarf zu bestehen. Junge Füssener wünschten sich etwa Gemeinschaftsbeete und Urban-Gardening-Projekte für Familien.

Wohnraum

Sorge bereitet vielen die Entwicklung des Wohnungsmarktes und insbesondere die Konkurrenz zu Zweitwohnungen. Günstiger Wohnraum für Alleinstehende, junge Familien und die ältere Generation war in vielen Gesprächen ein Diskussionspunkt.

Umgestaltung der Kemptener Straße

Eine Umgestaltung und Verkehrsberuhigung der Kemptener Straße begrüßten sämtliche Bürger. Viele wünschten sich einen attraktiven Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität, der Platz für Märkte, Kulturveranstaltungen, Gastronomie aber vor allem Begegnung und Naherholung bietet und dennoch die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto nicht einschränkt.Bürgermeister Eichstetter zeigte sich beeindruckt von der regen Beteiligung der Bürger und dankte für die vielen konstruktiven Vorschläge. Mit Blick auf die Ideen zur Inneren Kemptener Straße will der Rathauschef nun dem Stadtrat vorschlagen, hier nach schnellen – vielleicht auch erst mal nur provisorischen – Lösungen zu suchen.

„Die Stadt will auf der Morisse weder alles zubauen, noch den vorhandenen und wichtigen Geschäftsbesatz der Altstadt gefährden oder gar die wichtigen innenstadtnahen Parkplätze ersatzlos aufgeben.“ Dies klarzustellen war Eichstetter wichtig, nachdem derartige Befürchtungen in jüngster Zeit immer wieder geäußert wurden. „All dies war und ist nicht beabsichtigt! Im Gegenteil: Genau das soll verhindert werden.“

Letztlich gehe es darum, die angrenzende Innenstadt durch eine nachhaltige und zielgerichtete Umgestaltung der Morisse vor allem für die Einheimischen zu stärken. „Die vielen tollen Anregungen bestätigen die Stadt, diesen Weg fortzusetzen.“

kb

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