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Familienministerin erkundigt sich bei Mehrgenerationenhaus über Pandemiesorgen

Hoher Besuch bei der Familienbildungsstätte in Eschwege: (von links) Staatsminister Michael Roth, Kreisbeigeordnete Heike Nölke, Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht, Gudrun Lang (Leiterin der FBS), Bundestagsabgeordneter Knut John, Dekanin Ulrike Laakmann sowie die stellvertretende Leiterin der FBS Birgit Elbracht.

Christine Lambrecht erkundigt sich vor Ort über Sorgen während der Pandemie, sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch das Land zu reisen und Mehrgenerationenhäuser zu besuchen.

Eschwege – Christine Lambrecht hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch das Land zu reisen und Mehrgenerationenhäuser zu besuchen. Die Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz und seit einigen Monaten auch Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend besuchte jetzt die Evangelische Familienbildungsstätte/Mehrgenerationenhaus Werra-Meißner.

Gemeinsam mit dem Schirmherrn der Familienbildungsstätte Michael Roth wurden sie durch die Räumlichkeiten geführt und beiden Politikern über Angebote und persönliche Geschichten berichtet.

Ihr Interesse bestehe darin, zu schauen, wie sich die unterschiedlichen Häuser entwickelten. „Gerade in einer Zeit wie der jetzigen ist mir noch mal bewusster geworden, was für tolle Projekte über das Familienministerium gefördert werden. Dazu gehören auch seit vielen Jahren die Mehrgenerationenhäuser. Gerade Corona hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich zu treffen, sich auszutauschen“, sagte Lambrecht.

Die Evangelische Familienbildungsstätte Werra-Meißner bietet ein breites Spektrum an Angeboten, um Familien, Kindern und Senioren im Alltag zu helfen. Sie bieten Unterstützung für alle Menschen, egal welcher Herkunft, Religion, welchen Alters oder gesellschaftlichen Status.

Es gibt kreisweite Angebote, in denen viele ehrenamtliche Helfer die Menschen auch zu Hause unterstützen. Ohne die ehrenamtlichen Helfer wären diese Angebote nicht umsetzbar. Für die Verantwortlichen stellt sich die Frage, ob Ehrenamt das alles leisten könne.

Kathrin Beyer von der Freiwilligenagentur Omnibus merkt an, dass das Ehrenamt gute Begleitung braucht. Ein Beispiel für einen Tätigkeitsbereich mit viel Ehrenamt ist „Älwis – Älter werden im Sozialraum“. Es gibt Seniorenbegleitung, freiwillige Demenzbegleitung, ein Quiz- und Quatsch-Café, aktive Hausbesuche, aber auch die pflegenden Angehörigen finden im Mehrgenerationenhaus Unterstützung.

Die Familienbildungsstätte arbeitet eng mit dem Werra-Meißner-Kreis zusammen. Die Kreisbeigeordnete Heike Nölke berichtet, dass der Bedarf an Unterstützung im Kreis während der Pandemie gewachsen ist. Als ein Beispiel dafür nannte sie gestiegene Fallzahlen bei Kindeswohlgefährdung.

Während der Pandemie war es für die Arbeit des Mehrgenerationenhauses nicht einfach. Vieles konnte nicht stattfinden. „Aus diesem Grund ist das Aufholpaket so wichtig“, sagt Lambrecht. Die Bundesregierung investiere zwei Milliarden Euro, um Familien, Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Ein Teil des Geldes geht auch an Vereine und Organisationen, wie die Familienbildungsstätte, die von Ehrenamt und Engagement geprägt sind.

Von Patrizia John

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