Germany

FC Sportfreunde Schwaig: Aufsteiger setzt ein Ausrufezeichen

Jubel ohne Genzen (v. l.): Die Schwaiger Stefan Haberl, Torschütze Kevin Holzner, Ricardo Maier, Nils Wölken, Tobi Jell, Maxi Buchauer und Leon Roth freuen sich über den Treffer zum 4:1 kurz vor Schluss.

Der FC Schwaig gewinnt das dritte Saisonspiel auswärts in Landshaut klar. Das Team trotzte einigen personellen Ausfällen und ließ dem Gegner keine Chance.

Schwaig – Mit 4:1 (2:0) Toren hat der FC Schwaig bei der SpVgg Landshut gewonnen und im dritten Saisonspiel den ersten Sieg in der Landesliga Südost geholt. Ungewöhnlich bei dieser Partie war, dass einer der Schiedsrichterassistenten wegen Verletzung ausgewechselt werden musste, und ein 75-Jähriger das Amt an der Linie übernahm.

Wölken: Rettung in letzter Sekunde

Die Vorzeichen standen für den FC Schwaig zunächst alles andere als günstig, musste Coach Ben Held doch die Startelf wegen diverser Ausfälle auf mehreren Positionen ändern. Aber das neu formierte Team machte seine Sache ausgezeichnet und hatte nur in den ersten zehn Minuten die eine oder andere gefährliche Situation zu überstehen. In der 4. Minute versprang der Ball bei einem Querpass in der Schwaiger Hintermannschaft so unglücklich, dass Jakob Taffertshofer vor Innenverteidiger Nils Wölken am Ball war, an Torhüter Patrik Heilmair vorbeilief und auf den mitgelaufenen Kenneth Sigl zurückspielte. Landshuts Torjäger nahm die Kugel aus sechs Metern Entfernung direkt, scheiterte jedoch am auf der Torlinie stehenden Wölken, der Schwaig vor einem frühen Rückstand rettete.

SF Schwaig: Eiskalt vor dem Tor

Im Anschluss fanden die Gäste besser in die Partie und übernahmen das Kommando. In der 25. Minute wurde dieser Mut belohnt: Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite bediente Leon Roth den mitgelaufenen Mario Simak, dessen Schuss aus 16 Metern unhaltbar für Torhüter Johannes Huber zur Schwaiger 1:0-Führung abgefälscht wurde. Die Gäste blieben am Drücker. Ein toller Schuss von Held strich nur Zentimeter am Kasten vorbei. Mehr Glück hatte Schwaigs Spielertrainer in der 42. Minute, als er nach einer Flanke am langen Pfosten lauerte und den an Freund und Feind vorbeisegelnden Ball souverän zum 2:0 einschob. In der zweiten Hälfte machte der FC Schwaig da weiter, wo er vor der Pause angefangen hatte. Er spielte nach vorne und drängte auf den nächsten Treffer. Der fiel in der 62. Minute. Markus Straßer nahm einem Landshuter Verteidiger den Ball ab, lief alleine auf das Tor zu und versenkte die Kugel unhaltbar im kurzen Eck. Das war die Vorentscheidung. Schwaig ließ Ball und Gegner laufen. Die Gastgeber fanden kaum eine Möglichkeit, gefährlich vor das FC-Tor zu kommen.

Linienrichter Kiefl verletzt sich - Zuschauer springt ein

In der 80. Minute verletzte sich dann Linienrichter Mario Kiefl, und die Partie wurde für mehr als 20 Minuten unterbrochen. Der Stadionsprecher fragte ins Publikum, ob zufällig ein Schiedsrichter im Stadion sei – und es war einer da: Der 75-jährige Peter Mees aus Erding ließ sich nicht lange bitten und nahm die Position von Kiefl an der Linie ein. Die Partie konnte so zu Ende gespielt werden.

SF Schwaig: Trotz personeller Probleme nicht zu bezwingen

Kurz nach Wiederanpfiff flog Landshuts Malick Cessay nach wiederholtem überharten Einsteigen gegen Straßer mit Gelb-Rot vom Platz. Trotzdem kam Landshut noch einmal heran. Nach einer schönen Flanke von der linken Seite köpfte Marcus Plomer aus zehn Metern Entfernung unhaltbar für den starken Schwaiger Torhüter Heilmair zum 1:3-Anschlusstreffer ein. Doch Schwaig war an diesem Tage nicht zu bezwingen, und der eingewechselte Kevin Holzner erzielte nach schöner Kopfballablage von Stefan Haberl in Stile eines echten Torjägers aus elf Metern den 4:1-Endstand für die Gäste. Ein hochverdienter Sieg für die Held-Elf, die sich im Anschluss verdientermaßen vom großen mitgereisten Schwaiger Anhang feiern ließ. Insgesamt bot der Aufsteiger eine ganz starke Leistung und ließ sich auch von diversen Ausfällen nicht aus der Ruhe bringen.

Football news:

Gian Piero Gasperini: Atalante ist nutzlos, den Scudetto zu betrachten. Inter Mailand, AC Mailand und Napoli
Lewandowski hat die Torjägerserie von 19 Spielen für die Bayern unterbrochen. München-Stürmer Robert Lewandowski war seit Februar für die gesamten 90 Minuten gesperrt, konnte aber keinen Treffer erzielen. Damit hat der polnische Stürmer die Torjägerserie unterbrochen, die 19 Spiele betrug, davon 15 in der Bundesliga. Zuletzt war Lewandowski am 11.Februar dieses Jahres ohne Gegentor vom Platz gegangen. In den nächsten sieben Monaten hat er immer in den Spielen für den FC Bayern geschossen
Müller lag vor Rummenigge und kam mit 218 Toren auf Platz 3 in der Liste der besten Bayern-Torschützen: Thomas Müller erzielte im Bundesliga-Spiel gegen Greuther Fürth das Tor. Dieser Ball wurde für den 32-jährigen Deutschen im Münchner Kader zum 218. Damit lag Müller vor Karl-Heinz Rummenigge und kam auf den dritten Platz in der Liste der besten Bayern-Torschützen. Mehr für den Verein erzielten nur Robert Lewandowski (305) und Gerd Müller (523)
Trainer Reims Garcia könnte Coeman in Barcelona ersetzen
Tebas über die WM alle 2 Jahre: Totaler Wahnsinn und Irrtum. Verletzung des Fußballökosystems
Gegen Präsident Anger laufen zwei neue Ermittlungen im Fall des sexuellen Missbrauchs
Wenn Mbappe eine Qualität hat, dann ist das Bescheidenheit. Pochettino über die Worte von Trainer Metz über Kilian