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„Fette Kuh“-Küchenchef zeigt's im Video: So grillen Sie zuhause den perfekten Burger

„Die fette Kuh“ in der Kölner Südstadt war bei der Eröffnung 2011 einer der ersten Burgerläden in Köln, mittlerweile gibt es davon sehr viele in der Stadt. Martin Block arbeitet seit sechs Jahren als Küchenchef in der „Fetten Kuh“ und nennt sich auch Creative Burger Direktor. Schon vor seiner Zeit als Küchenchef hat der gelernte Koch im Laden gearbeitet, war aber auch schon in einer veganen Manufaktur tätig. „Ich bin passionierter Grillfan und habe damit mein Hobby zum Beruf gemacht“, sagt der 39-Jährige. Er erklärt, worauf es beim perfekten Burger ankommt, wie die vegane Variante gelingt und wie man ganz einfach selbst eine süß-scharfe Mayonnaise und eingelegte Zwiebelringe herstellen kann.

Burger machen ist ganz einfach, findet Block: „Was einen guten Burger ausmacht, sind drei ganz einfache Dinge: Die Produkte müssen frisch, handwerklich gut gemacht und von guten Qualität sein. Unser Motto ist: Halte es einfach, aber mache es gut.“ Wer zuhause Burger macht, sollte sich gute Brötchen besorgen oder sie sogar selbst backen. Das Fleisch sollte beim Metzger gekauft werden, dort kann man sich auch beraten lassen. „Es lohnt sich, auf Regionalität zu achten, denn es gibt inzwischen sehr viele gute Anbieter in der Nähe“, sagt Block. Beim Salat oder bei sonstigem Gemüse bietet sich eine saisonale Auswahl an: Was ist gerade reif? Was ist gerade im Angebot?

Obwohl der Burger-Boom schon ziemlich lange anhält, hat Block neue Trends ausgemacht: „Entweder geht es darum, möglichst puristisch zu sein und hochwertige Grundprodukte zu verwenden – ein noch teureres Fleisch, noch regionaler, noch mehr Bio. Auf der anderen Seite steht die Übertreibung, zum Beispiel Burger mit sehr viel Käsesauce anzubieten oder sie mit irgendwas zu übergießen. Auch vegane und vegetarische Burger sind ein großes Thema. Wir verwenden bei uns keine fertigen veganen Patties, sondern machen alles selbst.“

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Den Bacon Cheese Burger isst Martin Block am liebsten.  

Er selbst ist auch nach sechs Jahren am Grill immer noch gerne Burger, allerdings nicht mehr ganz so oft wie früher. Er liebt den Bacon Cheese Burger mit hausgemachter Barbecue-Sauce, Buchenrauch-Bacon, Cheddar, karamellisierten Zwiebeln, Salat und roten Zwiebelringen. Ganz wichtig: Dieser Burger kommt ohne Tomaten aus. „Die haben auf einem Burger nichts zu suchen“, meint Block. Wie man ihn am besten zubereitet, zeigt er in diesem Video:

Das Patty für den veganen Burger besteht aus Kichererbsen und Jungweizen. Frische gibt die Sauce aus Meerrettich und roter Bete.

Das Patty für den veganen Burger besteht aus Kichererbsen und Jungweizen. 

Für Vegetarier und Veganer gibt es den What the Vegan-Burger mit veganem Patty aus Kichererbsen und Jungweizen, veganer Rote-Beete-Mayonnaise und Sesam Cashew Crunch im Ciabatta Bun. Wie man den macht, erklärt Block in diesem Video:

Als Creative Burger Direktor entwickelt er mit seinem Team auch den Burger der Woche. Was da drauf kommt, liegt vor allem daran, was gerade angeboten wird und was im Moment Saison hat. „Das können auch mal Kartoffeln und Spinat sein. Früher haben wir auch von unseren viel mitgebracht, zum Beispiel einen zwölf Jahre alten Gouda aus Holland“, sagt Block.

20 Mitarbeiter hat die „Fette Kuh“, keiner von ihnen musste während der Corona-Zeit in Kurzarbeit gehen. „Montag wurde der Lockdown verkündet, Mittwoch haben wir auf Lieferservice umgestellt“, erinnert sich Block. Ein Service, den die Menschen auch jetzt noch zu schätzen wissen: Im Minutentakt laufen Bestellungen ein. Blöd sei nur gewesen, dass sie kurz vor dem Lockdown mit einem eigenen Catering-Service für Veranstaltungen hätten durchstarten wollen und dafür extra eine Catering-Küche in Hürth angemietet hatten. „Wir haben dann einfach eine eigene Produktlinie mit Saucen, Bacon und Meat Balls auf den Weg gebracht, die es jetzt in einigen Supermärkten zu kaufen gibt“, sagt Block. Der „Fetten Kuh“ geht es also gut, aktuell werden neue Mitarbeiter gesucht. Trotz des Erfolges haben die Chefs Andreea Bratu und Walter Schnerring nie daran gedacht, weitere Filialen zu eröffnen. Sie finden, dass die Qualität dann nicht mehr gegeben wäre. Bratu ist übrigens Vegetarierin.

Rezept für Sweet Chili Mayo

Zubereitung Sweet Chili Mayo

Die Mayo ist schnell gemacht und passt gut zu einem Chickenburger. 

Zutaten:
150ml Sweet Chili Sauce (z.B. aus dem Asia-Markt)
350ml Mayo
1TL Sesamöl
etwas Zitrone
Salz + Pfeffer

Hier sehen Sie die Zubereitung im Video:

Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander verrühren und mindestens vier Stunden im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Passt perfekt zu hellem Fleisch oder einem Chicken Burger. 

Rezept für eingelegte Zwiebelringe (Pickled Onions)

eingelegte Zwiebelringe

Die eingelegte Zwiebelringe ergänzen jeden Burger perfekt.

Zutaten:
1 Tasse warmes Wasser
1 TL Zucker
1 TL Meersalz
1/2 TL gestoßener Pfeffer
1/2 Tasse Apfelessig
1 mittelgroße rote Zwiebel, in Scheiben geschnitten

Hier sehen Sie die Zubereitung im Video:

Zubereitung:

Das warme Wasser mit dem Zucker und Salz verrühren, bis es sich auflöst. Anschließend den Essig und die Zwiebeln dazugeben und eine Stunde ziehen lassen. Die Zwiebelringe schmecken super als Ergänzung auf dem Burger und sind im Kühlschrank bis zu zwei Wochen haltbar. 

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