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Geschenke aus dem Tölzer Land

Von: Elena Royer

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Nachhaltig und kreativ: Franziska Rank präsentiert das Sortiment des Unverpackt-Ladens „Ois Ohne“ in Tölz.
Nachhaltig und kreativ: Franziska Rank präsentiert das Sortiment des Unverpackt-Ladens „Ois Ohne“ in Tölz. © arp

Für alle, die noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken sind und Wert auf Regionalität legen, hat sich der Tölzer Kurier nach schönen Geschenken aus dem Isarwinkel umgehört.

Bad Tölz-Wolfratshausen - So langsam sollte man sich Gedanken machen, was man an Heiligabend unter den Christbaum legen möchte. Schließlich naht Weihnachten mit großen Schritten. Kunsthandwerk sowie Selbstgemachtes aus Lenggries und Umgebung findet man im dortigen Dorfladen. „Wir haben viel Handgemachtes wie Seifen oder Schnapsglas-Halter aus Hirschgeweih“, erklärt Fanny Mader, die den Lenggrieser Dorfladen zusammen mit Carolin Lijsen führt. „Besonders bleibet sind unsere Trachtenloops, aber auch der Schmuck aus Dirndlstoff, den man in vielen Farben passend zur Tracht erhält.“ Super als Geschenk eignen sich auch Schlüsselanhänger, die aus alten Kletterseilen gemacht sind, findet Mader.

Trachtenloops und Schmuck aus Dirndlstoff gibt es bei Fanny Mader im Dorfladen Lenggries. 
Trachtenloops und Schmuck aus Dirndlstoff gibt es bei Fanny Mader im Dorfladen Lenggries.  © arp

Bei der „Hirschkuss-Genussmanufaktur“ in Gaißach ist heuer die neue Glühweinschorle der Renner. Inhaberin Petra Waldherr-Merk erklärt, was das Besondere daran ist. „Die Schorle ist trinkfertig im Flascherl, man muss sie nicht heiß machen. Sie ist der perfekte Ersatz für die Christkindlmärkte, die ja heuer ausfallen.“ Ansonsten gibt’s in der Genussmanufaktur vieles, was man nicht auf Amazon kaufen kann, so Waldherr-Merk. „Kuscheldecken oder Weihnachtsschmuck – einfach das, was die Leute glücklich macht. Das verpacken wir schön.“

Glühweinschorle und Weihnachtsschmuck sind bei Petra Waldherr-Merk in der „Genussmanufaktur“ in Gaißach gefragt.
Glühweinschorle und Weihnachtsschmuck sind bei Petra Waldherr-Merk in der „Genussmanufaktur“ in Gaißach gefragt. © arp

Originelle Geschenke aus der Jachenau gibt es beim Unternehmen Alpenstick. Dort können zum Beispiel Geschäftskunden das Logo ihrer Firma auf Kleidung sticken lassen. Alpenstick bestickt aber auch Wollfilz. „Wir haben Kissen, Schlüsselanhänger, Flachmänner oder auch Thermoskannen mit lustigen Sprüchen drauf“, erklärt Heide Wagner, die Inhaberin. „Sehr gut kommen unsere Filzkissen an, die man individualisieren lassen kann. ,Oma‘ und ,Opa‘ sind der Renner.“ Außerdem gibt es bei „Alpenstick“ zum Beispiel Kalender in der Filzhülle. Da steht dann zum Beispiel „Heute ist dein Tag“ drauf. Auch wer etwas Nachhaltiges sucht, ist mit dem Jachenauer Unternehmen gut beraten. „Da eignet sich unsere ,Muichflaschn-Daschn‘. In die Tasche passen genau zwei Glasflaschen, die man dann zum Milchautomat mitnehmen kann. In der Tasche sind sie gut geschützt.“

Seit Corona gehen viel mehr Leute wandern, das stellen auch Wagner und ihr Team fest. „Seit so viele draußen unterwegs sind, verkaufen wir viel mehr Flachmänner. Die haben auch eine bestickte Filzhülle mit ,Gipfelstürmer‘, ,Bergfex‘ oder ,Gipfelschnaps‘. Und dann haben wir noch eine große Auswahl an bunten Stirnbändern. Die gehen immer.“

Was gegen kalte Ohren haben auch die Damen von der „Mausmanufaktur“ in Lenggries parat. „Bei uns gibt es Trachtenmützen, die man farblich passend zu Trachtenmänteln oder -jacken anfertigen lassen kann“, sagt Marille Retzer, die die Mützen zusammen mit anderen Frauen häkelt. Sie können mit Stickereien wie Hirsch, Dackel oder Reh individualisiert werden. „Da haben wir eine große Bandbreite.“ Kaufen kann man die Kopfdeckungen unter anderem im Arabella Brauneck Hotel oder im Café Schwarz in Lenggries. „Auch bei mir zuhause in der Birkhahnstraße kann man vorbeikommen“, so Retzer. „Ich hab’ viel Wolle da, da kann man sich dann aussuchen, was man möchte.“

Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, der wird im „Ois Ohne“, dem Unverpacktladen in Tölz, fündig. „Wir haben viele Non-Food-Sachen“, erklärt Sabine Riesch, die Geschäftsführerin. „Handgenähte Kinder-Memorys, Augen-Auflagen mit getrockneten Blüten wie Lavendel oder Minze oder handgenähte Haargummis, alles aus Bio-Baumwolle.“

Praktisch für das Pausenbrot: Beschichtete, abwischbare Lunchbags oder Brotdosen aus Edelstahl. „Es gibt bei uns auch ein Semmel-Täschchen aus Loden, das kann man zum Bäcker mitnehmen.“ Das Täschchen ist ebenfalls innen beschichtet und somit feucht abwischbar. „Wenn man es umkrempelt, hat man gleich einen Brotkorb, den man auf den Frühstückstisch stellen kann“, so Riesch und zählt weiter auf, was man im „Ois Ohne“ alles bekommt: Handgenähte Weihnachtskarten, Stiftemäppchen, Bienenwachstücher, handgemachte Weihnachtsseifen oder sprudelnde Badekugeln aus Geretsried oder auch Peelings im Glas. „Alles verpacken wir natürlich nachhaltig bei uns im Laden. Auch unsere Gutscheine sind ein schönes Geschenk. Man kann sie an Gläser binden, die mit gemischten Snacks gefüllt sind.“

Ein hochprozentiges Geschenkset zeigt Brigitte Schauer von der Brennerei Schauer aus Oberfischbach.
Ein hochprozentiges Geschenkset zeigt Brigitte Schauer von der Brennerei Schauer aus Oberfischbach. © arp

Besonders edle Tropfen gibt es bei der Brennerei Schauer in Oberfischbach. „Wir haben viele Obstbrände und Fruchtliköre im Angebot“, sagt Brigitte Schauer. Einen Geschenktipp speziell für Weihnachten hat sie nicht. „Wir beraten individuell. Es muss zu der Person oder auch zum Essen passen.“ Was immer geht, sind die „Klassiker“ Apfel, Birne und Zwetschge. „Unsere Kunden schätzen die Qualität der Produkte sehr und, dass bei uns alles regional ist.“

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