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Greta (†25) und Umberto (†37) verloren ihr Leben - Gardasee-Totraser wieder frei!

Hausarrest statt Knast

In diesem Holzboot verbrachten Greta und Umberto die letzten Stunden ihres Lebens
In diesem Holzboot verbrachten Greta und Umberto die letzten Stunden ihres LebensFoto: Gabriele Strada/dpa

Vom Knast in den Hausarrest: Gardasee-Totra­ser Patrick K. (52) durfte sechs Wochen nach dem Un­falltod von Greta (†25) und Umberto (†37) das Gefängnis in Brescia verlassen und war­tet nun in einer Wohnung in Brescia auf seinen Prozess!

Anfang Juli hatte sich der Münchner Manager den Be­hörden am Brennerpass ge­stellt und sich als Fahrer des Unglücks-Schiffes bekannt. Bilder hatten gezeigt, wie er am Abend des 19. Juli in Salò Champagner an Bord der Riva Aquarama seines Freun­des getrunken hatte, Zeugen berichteten auch von reichlich Wein- und Wodka-Konsum des Duos. Um 23.24 Uhr zeichnete eine Überwa­chungskamera den Crash ihres 300 PS starken Bootes mit dem kleinen Holzschiff des italienischen Pärchens auf.

Dennoch durften die bei­den Deutschen am nächsten Tag Italien zunächst wieder verlassen.

Patrick K.'s Anwalt Alessio Pecoraro bestätigte BILD die Verlegung sei­nes Mandanten in eine Privat-Wohnung, die er bis zum Pro­zessbeginn in Brescia im Herbst nicht verlassen darf. Währenddessen überprüft die Staatsanwaltschaft noch im­mer 29 Beweisstücke (darun­ter Handys der beiden deut­schen Touristen, Fingerab­drücke am Ruder und die Kleidung, die K. am 19. Juli trug), um herauszufinden, wer tatsächlich das mächtige Mo­torboot steuerte. Gegen beide wird wegen Totschlags und fahrlässiger Tötung ermittelt.

„Die Untersuchungen dauern an“, sagte Pecoraro zu BILD.

Greta auf einer Feier mit ihren Eltern Nadia und Raffaele Nedrotti
Greta auf einer Feier mit ihren Eltern Nadia und Raffaele NedrottiFoto: Privat

Für Gretas Familie ist der Umstand, dass der Besitzer der Riva Aquarama noch im­mer in Freiheit ist, schier un­erträglich: „Verhaften Sie auch den anderen Deut­schen“, forderten Nadia und Raffaele Nedrottti die italieni­schen Behörden auf.

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