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Gummersbach: Architekten sollen Entwürfe für Kreishaus-Erweiterung neu überarbeiten

Gummersbach -

Der Oberbergische Kreis hat die Planungen für die Zentralisierung seiner Verwaltung in einem Neubau neben dem Gummersbacher Kreishaus wieder aufgenommen – nachdem das Projekt wegen der Pandemie eineinhalb Jahre auf Eis gelegt worden war. Corona aber wird nachhaltigen Einfluss auf das Projekt haben.

Am Mittwoch stimmten die Mitglieder der Kreisbauausschusses mehrheitlich für ein Paket von vorbereitenden Maßnahmen, das die Kreispolitik in ähnlicher Form schon zuvor beschlossen hatte. Doch im März vergangenen Jahres war Corona dazwischen gekommen, der Kreis stoppte die weiteren Planungen wegen der damals nicht absehbaren finanziellen Folgen der Pandemie.

Nun sieht der Kreis die Zeit gekommen, um die Zusammenführung seiner Außenstellen in einem nach damaliger Planung bis zu 60 Millionen Euro teuren Neubau weiter voranzutreiben. Die Lehren aus der Pandemie sollen in die weiteren Planungen mit einfließen.

Die Pandemie plant nun mit 

Im Bauausschuss erläuterte Dezernent Felix Ammann, dass die angestrebte Zentralisierung der Verwaltungseinheiten nach wie vor dringend gegeben sei – denn zu viele Mitarbeiter oder ganze Ämter säßen eben nicht im Hochhaus an der Moltkestraße, was zu vielfältigen Problemen führe.

Deswegen will die Verwaltung nun die Verhandlungsverfahren mit den drei Gewinnern des Architektenwettbewerbs fortführen: Im Januar vergangenen Jahres, kurz vor Ausbruch der Pandemie, hatte eine Jury das Berliner Büro Hascher-Jehle als Sieger gekürt, und Architekten aus Köln und Darmstadt mit dem zweiten bzw. dritten Preis bedacht.

Der Siegerentwurf aus Berlin.

Der Siegerentwurf aus Berlin.

Jeder dieser Entwürfe hat noch die Chance, das Rennen zu machen – doch alle Architekturbüros sollen dem Kreis nun erst mal Vorschläge unterbreiten, wie die durch Corona veränderten Bedarfe sich in ihre Entwürfe integrieren lassen, erklärte Ammann. Die Pandemie habe auch in der Kreisverwaltung zu einem Digitalisierungsschub geführt, gerade auch beim mobilen Arbeiten.

Auch der Krisenstab soll in den Neubau ziehen 

Das bedeute jedoch nicht zwangsläufig, dass der Kreis nun nicht mehr so viel Raumbedarf habe wie noch vor Corona, erklärte der Dezernent: Die Erfahrungen in den vergangenen eineinhalb Jahren hätten gezeigt, dass insbesondere das Gesundheitsamt viel zu wenig Räume zur Verfügung habe.

Zudem werde das jetzige Gebäude an der Straße „Am Wiedenhof“ in den kommenden Jahren ein Fall für eine Kernsanierung, sagte Ammann. Deshalb soll das Gesundheitsamt ebenfalls in die Kreishauserweiterung umziehen, und dann soll das jetzige Gebäude grundlegend erneuert und einer anderen Nutzung zugeführt werden.

Im Neubau untergebracht werden soll nach Wunsch der Kreishausspitze auch der Krisenstab, der sich mit seinen zu kleinen Räumlichkeiten bislang im kreiseigenen Notfallzentrum in Marienheide-Kalsbach befindet. Die Pandemie habe gezeigt, dass es zweckmäßiger sein würde, die Stabsräume und einige weitere Bereiche des Amts für Rettungsdienst, Brand- und Bevölkerungsschutz am Hauptsitz des Kreises an der Moltkestraße zu haben.

Architekturbüro könnte im März 2022 beauftragt werden

All diese Überlegungen will die Verwaltung nun in ein neues Raumkonzept einfließen lassen, anhand dessen die Architekten ihre Entwürfe noch mal anpassen. Außerdem will der Kreis, dass die Entwürfe stärker darauf ausgerichtet werden, den Erweiterungsbau in einzelnen Abschnitten errichten zu lassen. Ein Generalunternehmer und eine externe Projektsteuerung sollen dafür Sorge tragen, dass das komplexe Vorhaben möglichst pünktlich fertig und nicht zu teuer wird.

Heidrun Schmeis-Noack kritisierte für die SPD-Fraktion die Pläne, die Sozialdemokraten stimmten dagegen: Ein Konzept zur Ertüchtigung der bestehenden Gebäude sowie ein Ausbau der Telearbeit sei der bessere Weg. Das letzte Wort hat am 7. Oktober der Kreistag. Gibt’s da grünes Licht, könnte der Kreistag im März 2022 das Architekturbüro beauftragen, das die Kriterien am besten erfüllt.

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