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Immer mehr Impfdurchbrüche: Wie sicher ist der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson?

Offenbar gibt es immer mehr Impfdurchbrüche beim Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson. Wie sicher ist das Vakzin?

Kassel - Experten und Behörden melden immer mehr Impfdurchbrüche beim Corona*-Impfstoff von Johnson & Johnson. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) erkrankten in Deutschland bislang 6106 Menschen trotz vollständigem Impfschutz durch das Vakzin. Bereits vor einigen Wochen hatten Experten ihre Zweifel an der Wirksamkeit des Johnson-&-Johnson-Vakzins geäußert. Vor wenigen Tagen hatte ein 13-jähriger Junge in Kassel den Impfstoff von Johnson & Johnson* versehentlich erhalten.

Hierzulande haben bis jetzt rund drei Millionen Menschen eine Johnson&-Johnson-Impfung bekommen. Auf eine Million Geimpfte kämen demnach rund 2000 Impfdurchbrüche. Zum Vergleich: Beim am häufigsten in Deutschland verwendeten Impfstoff von Biontech sind es diesen Zahlen zufolge rund 675 Durchbrüche pro eine Million vollständig Geimpfte.

Johnson-&-Johnson-Impfstoff wirkt vor schweren Corona-Erkrankungen

Das Vakzin von Johnson & Johnson ist der einzige bisher in der EU zugelassene Corona-Impfstoff, bei dem laut EU-Arzneimittelbehörde (EMA) nur eine Dosis gespritzt werden muss.

Johnson-&-Johnson-Impfstoff: Experten melden immer mehr Impfdurchbrüche (Symbolbild).

Nach einer Corona-Impfung mit dem Johnson-&-Johnson-Vakzin dauert es länger als nach den mRNA-Impfungen, bis ausreichend Antikörper gebildet sind, sagt Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. „Teilweise steigen die Spiegel mehr als einen Monat nach der Impfung noch an“.

Da die Antikörperspiegel deutlich unterhalb derer lägen, die durch die anderen Impfstoffe erzeugt werden, scheine der Schutz vor einer Corona-Infektion nach der Janssen-Impfung also deutlich schlechter, sagte Watzl. Vor einer schweren Corona-Erkrankung schütze das Vakzin aber sehr wohl, betonte er.

Johnson-&-Johnson-Sprecherin verteidigt Corona-Impfstoff

Eine Sprecherin des Pharma-Konzerns Johnson & Johnson sagte, dass kein Corona-Impfstoff zurzeit Infektionen zu 100 Prozent verhindern könne. „Unser zugelassener Covid-19-Impfstoff als Einmaldosis kann jedoch nachweislich dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu verringern und schwere Verläufe zu vermeiden“, betonte sie.

Daten über die Einmal-Dosis vom Corona-Impfstoff Johnson & Johnson wiesen auf eine robuste und langanhaltende Wirkung hin - über einen Zeitraum von bisher gemessenen acht Monaten. Auch gegen Delta und andere Virusvarianten. (Jan Wendt) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Ein neuer Corona-Impfstoff soll nun auch Impfskeptiker überzeugen.

Rubriklistenbild: © Wolfgang Kumm/dpa

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