Germany

Impfung für Kinder ab zwölf Jahren soll beschlossen werden

Eine Schülerin aus Schleswig-Holstein. Kinder ab zwölf Jahren könnten bald geimpft werden. (Symbolbild)

Sollen Kinder ab zwölf Jahren bald geimpft werden? Ein Beschlusspapier offenbart erste Pläne.

Berlin – Die Bundesregierung und die Gesundheitsminister der Länder wollen einem Medienbericht zufolge bei der Gesundheitsministerkonferenz am Montag (02.08.2021) Corona*-Impfungen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren beschließen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP in Bezug auf einen Medienbericht. Demnach sollen laut einem Beschlusspapier die Impfungen* den Plänen zufolge in Impfzentren, bei Haus-, Kinder- und Betriebsärzten erfolgen.

Außerdem wollen die Länder jungen Erwachsenen in Universitäten, Berufsschulen und Schulen Impfungen anbieten. „Dies kann maßgeblich zu einem sichereren Start in den Lehr- und Lernbetrieb nach den Sommerferien beitragen“, so das Zitat des Berichts. Bisher gibt es keine Zulassung für eine Impfung von unter zwölf Jahre alten Kindern gegen Corona. Trotzdem sollen Kinderärzte gemäß eines Medienberichts bereits impfen.*

Corona in Deutschland: Geimpfte sollen drittes Mal geimpft werden

Das Papier sieht dem Bericht zufolge auch Auffrischungsimpfungen für Risikogruppen vor, die bereits in wenigen Wochen beginnen sollen. Ab September sollen vor allem ältere Menschen, Pflegebedürftige und Menschen mit geschwächtem Immunsystem ein drittes Mal geimpft werden.

Vollständig Geimpfte, die mit einem Vektorvirenimpfstoff geimpft wurden, sollen die Möglichkeit bekommen, sich beim dritten Mal mit dem mRNA-Vakzin der Hersteller Pfizer und Biontech impfen zu lassen. Für Pflegeeinrichtungen und Altenheime sollen dafür wieder mobile Impfteams eingesetzt werden.

Corona-Impfungen in Deutschland: Kinder ab zwölf Jahren könnten bald geimpft werden

Zuletzt hatten sich führende SPD-Politikerinnen und -Politiker für mehr Impfungen gegen das Coronavirus bei jungen Menschen ausgesprochen. „Die Infektion selbst mag bei den meisten Kindern und Jugendlichen harmlos verlaufen. Doch auch bei ihnen gibt es die Gefahr von Long-Covid“, sagte die Ko-Parteivorsitzende Saskia Esken dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung für 12- bis 17-Jährige bislang nicht generell, sondern nur für Risikogruppen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat die Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna aber bereits für diese Altersgruppe freigegeben. Mit dem Einverständnis ihrer Eltern können die Kinder und Jugendlichen sich deshalb bereits impfen lassen. (marv/AFP) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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