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"Inakzeptabel, so zu lügen": Cristiano Ronaldo ist sauer auf Ballon d'Or

"Inakzeptabel, so zu lügen" Cristiano Ronaldo ist sauer auf Ballon d'Or

Bei der Gala anlässlich des Ballon d'Or fehlt Cristiano Ronaldo, und doch ist er Gesprächsthema. Denn der Angreifer wehrt sich gegen die Darstellung von "France Football"-Chefredakteur Pascal Ferré. Die Fachzeitschrift vergibt den Goldenen Ball - und Ferré zieht den Zorn des Superstars auf sich.

Der portugiesische Fußball-Star Cristiano Ronaldo hat kurz vor der Zeremonie zum Ballon d'Or den Mitorganisator der wichtigen Fußball-Auszeichnung scharf attackiert. "Pascal Ferré hat gelogen, er hat meinen Namen benutzt, um für sich selbst zu werben und für die Zeitung, für die er arbeitet", schrieb Ronaldo auf Instagram. Damit ging er auf Äußerungen des Chefredakteurs von "France Football" ein, der behauptet hatte, dass Ronaldos größtes Ziel sei, seine Karriere mit mehr Goldenen Bällen als sein Dauerrivale Lionel Messi zu beenden.

Die "New York Times" hatte Ferré mit diesen Worten zitiert, der sich dabei auf eine persönliche Unterhaltung mit dem 36 Jahre alten Angreifer berief: "Ich weiß das, weil er es mir gesagt hat." Ronaldo wies dies scharf zurück. Er sehe persönliche Auszeichnungen zunächst einmal nicht als Statussymbol, sondern als Belohnung für die eigene Leistung. "Ich gewinne immer für mich und für die Vereine, die ich vertrete, ich gewinne für mich und für diejenigen, die mich lieben. Ich gewinne nicht gegen jemanden", schrieb Ronaldo in einem ausführlichen Post.

"Es ist inakzeptabel, dass die Person, die für die Verleihung eines so prestigeträchtigen Preises verantwortlich ist, auf diese Weise lügt, in absoluter Respektlosigkeit gegenüber jemandem, der France Football und den Ballon d'Or immer respektiert hat", ergänzte Ronaldo. Der Portugiese hat in seiner Karriere fünfmal die vom französischen Fachmagazin veranstaltete Auszeichnung gewonnen. Damit liegt er knapp hinter Messi. Bei der Wahl in diesem Jahr belegte er den sechsten Platz.

Ronaldo war bei der Gala in Paris nicht vor Ort. Er widersprach dabei, dass der Grund eine Quarantäne sei. Sein Fokus sei bereits auf das nächste Spiel mit Manchester United gerichtet. Das neue Team von Trainer Ralf Rangnick trifft am Donnerstag in der Premier League auf den FC Arsenal. Der deutsche Coach war am Vormittag offiziell beim englischen Rekordmeister als Nachfolger von Ole Gunnar Solskjaer vorgestellt worden.