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Ischinger schlägt Ex-Merkel-Berater für Vorsitz der Sicherheitskonferenz vor

Wolfgang Ischinger hat Christoph Heusgen als seinen Nachfolger an der Spitze der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) vorgeschlagen. Er führe die MSC seit 2008, sagte Ischinger dem „Handelsblatt“ (Montag). „Nun ist es an der Zeit, die operative Führung in jüngere Hände zu übergeben. Ich habe dem Stiftungsrat deshalb vorgeschlagen, Botschafter Dr. Christoph Heusgen den Vorsitz der Münchner Sicherheitskonferenz anzuvertrauen.“

Heusgen soll demnach nach der nächsten Konferenz im Februar 2022 übernehmen. Er selbst bleibe Vorsitzender des Stiftungsrats, sagte Ischinger.

Heusgen war 2017 nach zwölf Jahren als enger Mitarbeiter von Angela Merkel im Kanzleramt als deutscher Botschafter zu den Vereinten Nationen nach New York gegangen. Ende Juni endete seine Amtszeit. Seither wurde er als Anwärter auf die Nachfolge Ischingers gehandelt.

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist das weltweit bedeutendste Treffen zur Sicherheitspolitik. Sie findet jährlich im Hotel „Bayerischer Hof“ statt. Der frühere US-Botschafter Ischinger leitet die Konferenz seit 2008.