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Jagdpacht verbleibt bei den örtlichen Jägern

Zeuzleben

Die Grundholden in der Jagdgenossenschaft Zeuzleben, vertreten durch Stefan Fuchs (links) und Jagdvorsteher Burkard Pfeuffer (rechts), vergaben die Jagdpacht erneut an die Jäger (Zweiter von links) Bernhard Rumpel, Ferdinand Mühl und Pascal Wardanjan. Anwesend war auch 2. Bürgermeister Stephan Schäflein.
Die Grundholden in der Jagdgenossenschaft Zeuzleben, vertreten durch Stefan Fuchs (links) und Jagdvorsteher Burkard Pfeuffer (rechts), vergaben die Jagdpacht erneut an die Jäger (Zweiter von links) Bernhard Rumpel, Ferdinand Mühl und Pascal Wardanjan. Anwesend war auch 2. Bürgermeister Stephan Schäflein.
Foto: Horst Bauer | Die Grundholden in der Jagdgenossenschaft Zeuzleben, vertreten durch Stefan Fuchs (links) und Jagdvorsteher Burkard Pfeuffer (rechts), vergaben die Jagdpacht erneut an die Jäger (Zweiter von links) Bernhard Rumpel, ...

In einer außerordentlichen Versammlung der Jagdgenossen Zeuzleben wurde über die Jagdverpachtung für die Jahre 2022 bis 2031 abgestimmt. Die 29 anwesenden Grundholden stimmten einmütig für das Angebot der bisherigen Jagdpächter Ferdinand Mühl, Bernhard Rumpel und Pascal Wardanjan in Höhe von 2500 Euro pro Jahr. Der Pachtbetrag ist niedriger als bisher. Begründet ist dies mit der stagnierenden geringen Hasenpopulation und der Problematik mit der drohenden Afrikanischen Schweinepest unter den Wildschweinen.

Ändern werde sich jedoch nichts an den Konditionen der Wildschadenskasse. Die Jäger werden weiterhin 500 Euro pro Jahr einzahlen, die sich bei Nichtnutzung ansparen und am Pachtende geteilt werden. Das Jagdrevier umfasst knapp 1000 Hektar Flurfläche bei etwa ein Zehntel Waldfläche. Bernhard Rumpel bedankte sich bei den anwesenden Grundholden für das Vertrauen in die Jägerschaft und die weitere Jagdpacht für die nächste Periode.

An die beiden anwesenden Gemeindevertreter Stephan Schäflein, 2. Bürgermeister Markt Werneck, und Klaus Rettner gingen Fragen zu nicht mehr abschließbaren Schranken an einigen Waldwegen und den illegal angelegten Trails von Mountainbikern im Waldstück „Birkig“. Sie versprachen beide Anliegen weiterzuleiten. Zu den Biker Trails berichtete Klaus Rettner noch, dass es diese auch im Wald anderer Gemeindeteile gäbe. Sogar während Holzfällarbeiten seiner Mitarbeiter führen Mountainbiker, die aufgestellten Schilder ignorierend, durch den Gefahrenbereich. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis es hier zu Unfällen komme. Jagdvorsteher Burkard Pfeuffer wies noch darauf hin, dass die Jäger in der Hegegemeinschaft eine gute Bilanz der Abschusspläne aufwiesen.

Von: Horst Bauer für die Jagdgenossen Zeuzleben

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