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Junge SPD-Bundestagtagskandidatin Alicia Bokler

Die Bundestagskandidatin Alicia Bokler in den letzten Tagen vor der Wahl am alten Rathaus in Oberursel. Bild: Esra Klein

Eine junge Frau bewirbt sich als erste weibliche Kandidatin der SPD um das Direktmandat in einem tiefschwarzen Wahlkreis. Warum? Wir haben sie in den Wochen vor der Wahl begleitet.

Am siebzehnten Tag ihres Wahlkampfs trifft Alicia Bokler auf Olaf Scholz. Die Sonne scheint, das Chemieunternehmen Merck in Darmstadt hat zu einer Werksbegehung und einem Pressegespräch geladen. Bokler darf dabei sein, weil sie „die Industrie von innen kennt“, wie ihre Parteikollegen sagen. Es ist später Vormittag, sie kommt von einem Termin und muss danach gleich zum nächsten, so wie Scholz. Überall stehen Männer mit Krawatten, am Rande sie: schwarzer Blazer, blonde, sehr glatte Haare. Weil der Kanzlerkandidat auf dem Rundgang so leise spricht, dass man drei Meter weiter nichts mehr hört, halten alle ihre Köpfe angestrengt in seine Richtung geneigt.

Als es vorbei ist, drücken Bokler und Scholz vor Kameras ihre Fäuste aneinander. Dann macht sie Bilder von ihm im Pulk, die sie später ins Netz stellt. Zeit für eine Unterhaltung war nicht. Trotzdem lächelt Bokler. So nah war sie noch nie, sonst hat sie ihn im Fernsehen gesehen. Überraschend, dass er so leise spricht.

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