Germany

Kindergartenbeiträge: Politik greift Eltern unter die Arme

Junge Familien und deren Kinder waren ein Schwerpunkt der jüngsten Marktgemeinderatssitzung in Burkardroth .Das Gremium stimmte über diverse Bauanträge ab und beschäftigte sich mit dem Ersatz der Beiträge für die Kindergärten. Die Kommune kommt in diesem Punkt den Eltern entgegen.

Markt Burkardroth: Freistaat und Kommune springen in die Bresche

"Durch die Corona-Pandemie war der Kindergartenbetrieb nur eingeschränkt möglich", sagt Bürgermeister Daniel Wehner ( CSU ). "Es gab nur wenig Zeiten, in denen die Kinder in den Kindergarten konnten." Der Freistaat Bayern hat sich bereits dafür entschieden, 70 Prozent der Kosten zu tragen. Nun zieht der Markt Burkardroth nach. "Die restlichen 30 Prozent steuern wir als Kommune bei", sagt der Rathauschef. Dabei geht es um den Zeitraum von Januar bis Mai 2021.

Bei Krippenkindern übernimmt die Kommune von 240 Euro somit 60 Euro. Bei Regelkindergartenkindern kommen vom Staat 120 Euro und vom Markt Burkardroth weitere 15 Euro. Im Hort liegt der Beitrag bei 70 Euro. "Wir übernehmen hier 30 Euro", sagt Daniel Wehner. Insgesamt entstehen dadurch Kosten von 21.580 Euro. "Der Markt kommt damit den Eltern entgegen, ihre Kinder konnten den Kindergarten ja nicht wie gewohnt nutzen."

Beschluss fußte auf einem Vorschlag

Ähnlich verfahren laut dem Rathauschef auch die übrigen Kommunen in der Allianz des Kissinger Bogens. Mit dem Beschluss folgt der Markt nun einem Vorschlag des kommunalen Spitzenverbandes.

Burkardroth: Wahlkampfthema bearbeitet

Bei den Bauanträgen gab es bei Daniel Wehner Grund zur Freude. Bauherren schaffen verteilt über die Kommune Wohnraum in den Orten. Darunter sind auch Mietwohnungen für junge Familien , die zusammen ziehen wollen, oder Senioren, die sich verkleinern wollen. Dabei handelte es sich um eines seiner Wahlkampfziele. Daniel Wehner sieht in Mietwohnungen eine Möglichkeit, um junge und alte Menschen vor Ort zu halten.

In Lauter soll beispielsweise ein Haus mit vier Mietwohnungen entstehen. "Der Bauplatz liegt in der Nähe der Schule und des Kindergartens und stand lange leer." Für den Bürgermeister ist klar: "Das ist genau das, was wir brauchen." Der Marktgemeinderat sah das am Dienstagabend ähnlich - er stimmte dem Bauantrag zu.

Rathauschef: "Wir befürworten so etwas. Es wird Wohnraum auf Basis vom Gebäudebestand geschaffen"

Innenentwicklung findet zudem in Oehrberg statt. Dort darf ein Bauherr ehemalige landwirtschaftliche Gebäude zur Wohnnutzung umbauen. "Wir befürworten so etwas. Es wird Wohnraum auf Basis vom Gebäudebestand geschaffen", kommentiert Daniel Wehner das Projekt.

In Stangenroth darf ein Bauherr an seinem Haus Umbauten vornehmen. Dafür stehen Arbeiten am Dachstuhl an. Außerdem gesellt sich ein Anbau zum Haus dazu. Ins Dachgeschoss kommt eine Wohnung. "Es ist ähnlich wie das Vorhaben in Oehrberg. Es wird Wohnraum im Bestand geschaffen - perfekt", meint der Bürgermeister .

Ihr Placet gaben die Marktgemeinderäte zudem einem Bauherren in Gefäll, der an ein bestehendes Gebäude eine Garage anbaut. Seinen Geräteunterstand darf ein Landwirt in Lauter bauen. "Er ist Landwirt , hat eine Hofstelle - das ist unproblematisch", heißt es aus dem Rathaus. Grünes Licht gaben das Gremium zudem einem Bauwilligen aus Waldfenster, der eine Garage baut.

Bauantrag von Fertighausfirma aus Gefäll

Neben den Bauanträgen von Privatiers fand sich auch ein Projekt von der Firma Wolf-Haus aus Gefäll auf der Tagesordnung. Das Unternehmen möchte einen Parkplatz vergrößern. Den Wunsch behandelte das Gremium bereits im vergangenen Jahr.

Damals stimmten die Marktgemeinderäte dem Vorhaben ebenfalls zu - allerdings unter den Bedingungen, dass es sich um ein privilegiertes Bauprojekt handelt, es aus naturschutzrechtlicher Sicht keine Bedenken gibt und das Landratsamt kein es als genehmigungsfähig ansieht. "Die Firma hat den Antrag nach Rücksprache mit der Behörde etwas ändern müssen", sagt Daniel Wehner. Die Mitglieder des Marktgemeinderats stimmten der neuen Planung zu.

Football news:

Richter ALE empfahlen, nicht zu den fragwürdigen Elfmeter, als auf Sterling im Halbfinale der Euro 2020
Chelsea bot mehr als 100 Millionen Euro und Marcos Alonso für Lukaku. Inter weigerte sich, den Belgier zu verkaufen, der FC Chelsea will Inter-Stürmer Romelu Lukaku verpflichten. Laut der Website des Journalisten Gianluca Di Marzio boten die Londoner für ihn mehr als 100 Millionen Euro plus Marcos Alonso, aber Nerazzurri lehnte dieses Angebot ab
Shomurodov über den Wechsel zu Roma: Ich werde alles tun, um meine Fähigkeiten in einem der größten Clubs der Welt zu zeigen
Roma kaufte Shomurodov für 17,5 Millionen Euro von Genoa
Monaco kaufte für 12 Millionen Euro den Champions-League-Sieger Olympique Lyon
Aldridge über den neuen Vertrag von Manchester United und Solskjaer: Fans von Liverpool, Chelsea und City jubeln
Mbappé wird PSG in diesem Sommer nicht verlassen, aber auch keine Verhandlungen über einen neuen Vertrag führen (Le Parisien)