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"Können es kaum erwarten": Ronaldo wird (wieder) Zwillings-Vater

Cristiano Ronaldo wird wieder Vater und das gleich doppelt: Der portugiesische Fußball-Superstar verkündet, dass seine Freundin Georgina Rodríguez mit Zwillingen schwanger ist. Seine Anhänger sind begeistert und das in Scharen.

Cristiano Ronaldo ist fünfmaliger Weltfußballer - und bald sechsfacher Vater. Der portugiesische Superstar verriet am Nachmittag in einem Instagram-Post, dass er und seine Freundin Georgina Rodríguez Nachwuchs erwarten - und zwar Zwillinge. "Wir freuen uns verkünden zu dürfen, dass wir Zwillinge erwarten", schrieb Ronaldo unter einem Bild, das die werdenden Eltern mit einem Ultraschallbild zeigt. "Unsere Herzen sind voller Liebe - wir können es kaum erwarten, euch kennenzulernen." Innerhalb weniger Minuten hatte die Nachricht mehr als zehn Millionen von Ronaldos 360 Millionen Followern begeistert. Als einer der ersten gratulierte Ronaldos Verein Manchester United: "Glückwunsch, Ronaldo!". Auch Mitspieler wie Torwart David de Gea oder Diogo Dalot richteten dem Stürmer ihre Glückwünsche aus. Die spanische Zeitung "Hola" hatte zuerst verkündet, dass Rodríguez bereits in der zwölften Schwangerschaftswoche sei.

Der 36-jährige Ronaldo hat bereits vier Kinder: Der 2010 geborene Cristiano Ronaldo Junior, die vier Jahre alten Zwillinge Eva und Mateo und Alana Maria, das erste gemeinsame Kind von Ronaldo und Rodríguez, das 2017 zur Welt kam. Die Mütter von Ronaldos erstem Sohn sowie der 2017 per Leihmutterschaft ausgetragenen Zwillinge sind in der Öffentlichkeit nicht bekannt. Cristiano Ronaldo besitzt für alle drei Kinder das alleinige Sorgerecht.

Ronaldo ist seit Ende 2016 mit Rodríguez liiert. Das argentinische Model hatte bereits 2020 verkündet, dass die gemeinsame Familienplanung mit der Geburt von Alana Maria nicht abgeschlossen sei: "Mein Wunsch, noch einmal Mutter zu werden, ist größer als jemals zuvor. Ich hätte gerne weitere Kinder", sagte die 27-Jährige damals "Hola". Ronaldo, weltweit wegen seiner Rückennummer als CR7 bekannt, hatte bereits verraten, dass er am liebsten sogar sieben Kinder haben wolle - passend zu seiner Rückennummer. "Das ist meine Fetischzahl", sagte Ronaldo damals der französischen Sportzeitung "L'Équipe".

Verfahren in Las Vegas

Die Nachricht vom Kinderglück kommt wenige Wochen, nachdem ein laufender Zivilprozess gegen ihn eine positive Wendung genommen hatte. In Las Vegas muss sich der Fußballer in einem Prozess wegen einer angezeigten Vergewaltigung verantworten. Ronaldos Forderung nach einer Einstellung des Verfahrens in Las Vegas solle stattgegeben werden, empfahl Richter Daniel Albregts dem Richter, der den Prozess führt.

Albregts begründete seine Empfehlung damit, dass Leslie Stovall, der Anwalt der Klägerin Kathryn Mayorga, seine Entschädigungsklage auf Kommunikation zwischen Ronaldo und seinem Anwaltsteam stütze, die im Rahmen der "Football Leaks"-Enthüllungen öffentlich geworden war. Der Austausch zwischen Verteidigern und ihren Mandanten stehe aber unter besonderem Schutz.

Mayorgas Klage wegen "des unangemessenen Verhaltens ihres Anwalts zurückzuweisen, ist eine harsche Konsequenz", räumte Albregts ein. Wenn das Gericht dies aber nicht tue, könne das Fehlverhalten des Anwalts "weitreichende gefährliche Konsequenzen für die Legitimität des Gerichtsprozesses haben".

Das ehemalige US-Model Mayorga wirft Ronaldo vor, sie 2009 in einem Hotelzimmer in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Wegen daraus resultierender psychischer Probleme fordern ihre Anwälte bis zu 200 Millionen US-Dollar (173 Millionen Euro) Entschädigung. Mayorga hatte die mutmaßliche Vergewaltigung bereits direkt im Anschluss am 13. Juni 2009 bei der Polizei angezeigt.

Ronaldo zahlte bereits Geld an die Klägerin

Der Fußballer hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen und beteuert, der Sex sei einvernehmlich gewesen. Ein Strafverfahren gegen den portugiesischen Nationalspieler wurde bereits vor zwei Jahren eingestellt, weil die Staatsanwaltschaft eine Verurteilung Ronaldos als unwahrscheinlich einstufte.

Ronaldos Anwalt Peter Christiansen begrüßte es, dass nun auch die Einstellung des Zivilverfahrens empfohlen wurde. Er sei erfreut, dass das Gericht willens sei, "das Gesetz gerecht auf die Fakten anzuwenden", erklärte er. Mayorgas Anwälte gaben auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP zunächst keine Stellungnahme ab.

2019 war öffentlich geworden, dass in dem Fall Geld an die Klägerin geflossen ist. Wie aus Gerichtsdokumenten der Anwälte hervorgeht, zahlte Ronaldo im Rahmen einer Vereinbarung aus dem Jahr 2010 insgesamt 375.000 US-Dollar an Mayorga. Die Amerikanerin hatte in der Vergangenheit von einer Art Schweigegeld gesprochen, das an sie gezahlt worden sei.

Ronaldos Anwälte erklärten in den Gerichtsdokumenten, der Fußballstar und Mayorga seien die Vereinbarung eingegangen, um "Vertraulichkeit zu wahren" und einen "öffentlichen und kostspieligen Rechtsstreit zu vermeiden". Mayorgas Anwälte wollten vor Gericht erreichen, dass die Vereinbarung für ungültig erklärt wird. Sie argumentieren, dass sie zum Zeitpunkt der Zustimmung traumatisiert gewesen sei.