Duisburg – Diese Restaurant-Eröffnung ist echt mu(h)tig...

Sven Nöthel (33) wollte ausgerechnet in einem ehemaligen Kuhstall in Duisburg neu durchstarten. Dort, wo früher Rinder und Ziegen gefüttert wurden, sorgt der Sternekoch inzwischen bei zweibeinigen Gästen für Gaumenfreunden. Der schwedische Lokal-Name „mod“ (deutsch: Mut) ist dabei wörtlich zu nehmen...

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Vorgestern: So sahen die Räume vor der Renovierung aus

Foto: Instagram/sven_noethel_official sven_noethel_official

Mitten in der Hochphase der Corona-Pandemie hatte sich Nöthel im Oktober 2020 für die Selbstständigkeit entschieden, baute den Ex-Kuhstall komplett um, investierte mit seinen Partnern knapp 250 000 Euro in seinen Traum.

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Gestern: Mit seiner Verlobten Isabell Herbst (33) stieß Nöthel auf das Kuhstall-Projekt an

Foto: Stefano Laura

Wie verrückt muss man dafür sein? Nöthel lacht und sagt: „Ohne Mut geht’s nicht! Deshalb war der Name auch schnell klar ...“

Beim Umbau packte der Starkoch persönlich mit an. „Wir mussten alles entkernen, der Umbau hat über ein Jahr gedauert.“ Das Ergebnis: schickes Ambiente, dennoch bodenständig. So erinnern im Weinkeller etwa rustikale Balken an das ehemalige Gehöft. Wo einst eine Stallbox stand, lädt jetzt eine gemütliche Lounge zum Entspannen ein.

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Heute: In der offnen Küche können die Gäste zuschauen, wie ihre Gerichte entstehen

Foto: Christoph Reichwein (crei)

Beim Kochen können die Gäste dem Sternekoch direkt über die Schulter schauen, die offene Küche schließt direkt an den Speiseraum an. Und wie wird gekocht? Nöthel: „Französische Küche mit skandinavischer Note. Viel Fisch, frische Kräuter, hochwertige Produkte. Wir wollen mutig sein, auch mal überraschen, beispielsweise mit einem Kalbshirn.“

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Der tut nix, der will nur kochen! Sven Nöthel (33) war der jüngste Spitzenkoch in NRW, bekam schon 2015 den ersten Michelin-Stern

Foto: Stefano Laura

Überraschung als Erfolgsrezept: Trotz Reglementierungen durch die Corona-Pandemie (es gilt die 3-G-Regel) brummt der Laden. Nöthel: „Wir werden gerade regelrecht überrannt!“ Die Gäste können auf 76 Plätzen zwischen à la carte oder Menü (4-8 Gänge, ab 75 Euro an) wählen, zudem bietet Nöthel Kochkurse an.

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Guten Appetit – zum Beispiel bei Lauch-Muffins mit Ziegenkäse

Foto: Christoph Reichwein (crei)