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Kulturgenuss seit 30 Jahren: Musikförderkreis Nandlstadt feiert Jubiläum

Seit 30 Jahren organisiert der Musikförderkreis Nandlstadt Konzerte in der Marktgemeinde. Heuer feiert die Gruppe Jubiläum und hofft, dass man das geplante Sommerfest und das Konzert Corona-bedingt abhalten kann.

Nandlstadt – Zahlreiche Konzerte hat der Musikförderkreis Nandlstadt in den vergangenen Jahren organisiert, viele Künstler in die Hallertau geholt und in all den Jahren immer wieder für einen Kulturgenuss gesorgt. Heuer feiert der Musikkreis sein 30-jähriges Bestehen – mit einem Sommerfest im August und hoffentlich einem Konzert im Oktober.

Nur eine lockere Gemeinschaft

Die Anfänge des Musikförderkreises gehen auf Fred Hof-stetter zurück – ihm schwebte schon lange eine Gründung vor. In Helmut Schranner, Lothar Näther, Hebert Klessinger, Hans Siebenbürger, Thedi Hirn, Monika Betz und Hans Frohmann fand er musikbegeisterte Mitstreiter, die am 1. Februar 1991 im damaligen Gasthaus Schwemmwirt zur Gründungsbesprechung zusammenkamen. Eines war klar: Man wollte kein Verein werden, sondern vielmehr eine lockere Interessengruppe, die kulturelle Veranstaltungen organisieren sollte – mit Schwerpunkt Jazz, wie Eva Kiggen im FT-Gespräch erzählt. Dem ersten Konzert am 2. November 1991 in der Schulturnhalle in Nandlstadt sollten viele weitere folgen.

2015 gab’s den Kulturförderpreis

Am 11. März 2006 sollte nach vielen erfolgreichen Konzerten mit einem Konzert von Pitu Pati eigentlich Schluss sein mit dem Musikförderkreis, da sich zunächst kein Nachfolger für Fred Hofstetter fand, der sich aus der Führungsrolle zurückziehen wollte. Mit Eva Kiggen an der Spitze, einer Reihe von motivierten Neumitgliedern und den Altmitgliedern wurde die Arbeit dann doch fortgesetzt – mit Erfolg: Am 10. Mai 2015 hat der Musikförderkreis den Kulturförderpreis des Marktes Nandlstadt verliehen bekommen.

Mittlerweile, so erzählt Eva Kiggen, liegt der Schwerpunkt nicht mehr nur auf Jazz: Seit 15 Jahren gibt’s im Huberhof in Airischwand auch Weltmusik, moderne Volksmusik, Musikkabarett und vieles mehr zu hören. Und natürlich wolle man auch Newcomer fördern. „Meist sind es drei bis vier Veranstaltungen im Jahr“, erzählt Kiggen. Diese werden alle von den zwölf Mitgliedern organisiert – angefangen von der Buchung der Künstler, über den Kartenvorverkauf bis hin zum Bühnen-auf- und -abbau. Warum sie das macht? „Aus Spaß an der Freude“, sagt Kiggen.

Jazz-Legende Hugo Strasser (M.) gab sich im Oktober 1993 die Ehre in Nandlstadt.

Coronabedingt zwei Konzerte verschoben

Wie viele andere Vereine auch, wurde der Musikförderkreis in den vergangenen Monaten coronabedingt ausgebremst, weshalb auch das 30-jährige Bestehen nicht wie geplant gefeiert werden kann. Doch die Mitglieder um Eva Kiggen lassen sich nicht unterkriegen – und haben für Freitag, 13. August, ein Sommerfest organisiert. Ab 18 Uhr (Einlass: 17 Uhr) darf zur Musik der Gruppe Vintage Groove getanzt werden – Oldies sowie Rock & Pop der 1960er und 70er Jahre stehen im Mittelpunkt. „Bitte kommen Sie und feiern Sie mit, haben Sie Spaß und Freude nach dieser langen Zeit der Abstinenz“, heißt es seitens der Gruppe.

Und Eva Kiggen hofft, dass heuer doch noch ein Konzert stattfinden kann: Wenn alles nach Plan läuft, soll am Samstag, 30. Oktober, Michael Fitz im Huberhof in Airischwand spielen – coronabedingt musste das Konzert verschoben werden. Mit seinem Programm „jetzt auf gestern“ steht Fitz ab 20 Uhr auf der Bühne. Auch das Konzert von Martin Schmitt musste verschoben werden – und zwar auf Freitag, 25. März 2022. Sein pianistisches, sängerisches und kabarettistisches Potenzial gibt er ab 20 Uhr im Huberhof zum Besten.

Beim historischen Festzug 2015 in Nandlstadt schlüpften die Mitglieder in entsprechende Kostüme. 

Kiggen: Eigentlich waren alle Auftritte gut

Viele Veranstaltungen haben Eva Kiggen und ihr Team schon organisiert. Die Frage nach dem persönlichen Highlight fällt ihr schwer zu beantworten. Doch ein paar besondere Momente fallen ihr dann doch ein: Die Nostalphoniker (im Stil der Comedian Harmonists) im Oktober 2019 etwa, der junge Boogie Pianist Dan Popek im April 2019, die Freisinger Blue Grass Formation Bee Wiggs im Januar 2018, Monaco Bagage im Juni 2013, Quadro Nuevo im Februar 2010 sowie Konzerte von „Stammgast“ Edwin Kimmler und Auftritte von Martina Eisenreich. „Aber eigentlich waren alle gut“, sagt Eva Kiggen. Die Gruppe selbst hatte übrigens auch einen tollen Auftritt: In historischen Gewändern marschierten die Mitglieder 2015 beim historischen Festumzug in Nandlstadt (1200-Jahr-Feier) mit.

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