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Kultursommer in Bergheim: One-Man-Band begeistert Publikum

Bergheim -

In Sambia und Malawi habe sein Song „Chica Africana“ die oberen Plätze der Popcharts belegt. In seiner Heimat Bonaire, der kleineren des Dreiinselstaates Curacao in der südlichen Karibik, führe sein Lied ebenfalls die Charts an. Ja, das sei schon ein Erfolg, wenn auch ein kleiner, sagte Raphael „Loopro“ Monsanto. Auch in den Niederlanden werde der Titel von Regionalsendern gespielt. Am Samstagabend spielte Monsanto beim Kultursommer an der Medio Lounge.

Ausgelassen feierten die Konzertbesucher bei knackigen Rhythmen an die Medio Lounge.

Ausgelassen feierten die Konzertbesucher bei knackigen Rhythmen an die Medio Lounge.

Wie es zu „Chica Africana“ gekommen war, erzählte die One-Man-Band Raphael Loopro Monsanto gern. Seinen Familiennamen Monsanto höre er freilich nicht mehr so gern, das liege am früheren gleichnamigen Saatgut- und Herbizid-Konzern.

Gäste in Bergheim werden nicht enttäuscht

Das Lied „Chica Africana“ sei in Malawi entstanden unter dem Eindruck des „Sand Music Festivals“ und drücke den Wunsch nach einer „Brücke zwischen dem afrikanischen Kontinent und der westlichen Welt aus“, Afrika dürfe nicht zurückgelassen werden.

Musikalisch wurden die Gäste in der Medio Lounge nicht enttäuscht. Was Schlagrhythmen auf der Gitarre angeht, zeigte sich der Musiker quer durch die Musikgenres des Globus beschlagen. Versiert wie kaum ein zweiter beherrscht er die Loop-Technik, die es ihm erlaubt, ein rhythmisches Gerüst und Melodielinien in wenigen Momenten live nur mit Gitarre und einem Paar Trommelsticks zu erzeugen.

Mehr als drei Stunden Konzert an der Medio Lounge

In mehr als drei Stunden griff er mühelos in sein schier unerschöpfliches Repertoire von Coverversionen aus Pop- und Rock der letzten 40 Jahre. Zur Hochform lief er auf, wenn er Songs förmlich in ihre Bestandteile auf- und mit den Gewohnheiten seiner Zuhörerinnen und Zuhörer brach. Er hielt Lieder einfach an, um dem Publikum ein paar Fetzen rüberzurufen, spielte mit dem Tempo oder sang mit einem Stimmumfang über viele Oktaven.

Er verwandelte brave Balladen nach Metallica- oder Ramstein-Machart in Höllenfeuer, imitierte Operntenöre oder Sopranistinnen, auch wenn die nicht immer ganz so astrein intoniert waren. Immer wieder bewegte er die Leute zum Mitsingen („Über den Wolken“) oder Mitgröhlen („Zicke, Zacke . . .“).

Moonwalk zu Michael Jacksons Billie Jean

Hätte nicht das pandemie-konforme Tischarrangement an der Medio Lounge für Ordnung gesorgt, wäre der One-Man-Band Loopro wohl auch das Kunststück gelungen, den Zuhörern und Zuhörerinnen an diesem Abend noch den südafrikanischen Jerusalema-Dance beizubringen, der 2020 in vielen Youtube-Videos die Runde machte.

Dass der Musiker auch ein gewisses Talent fürs Tanzen hat, bewies Raphael Loopro mit dem berühmten Michael-Jackson-Moonwalk im Stück „Billie Jean“ und erntete für die gelungene Showeinlage viel Applaus.

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