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Künstler Banksy: Pfiffiger Vandale mit Sinn fürs Geschäft

Provokante Tour: Banksys Parodie auf das britische Parlament Bild: Getty

Er ist weltberühmt und trotzdem unbekannt, seine Werke werden teuer gehandelt: In der Anonymität pflegt der britische Künstler Banksy sein Markenimage.

Subversiver Witzbold, Gutmensch, Aktivist, Straßenkünstler oder pfiffiger Vandale, der die Öffentlichkeit immer wieder austrickst mit seinen Nacht-und-Nebel-Aktionen: Die Schablonen passen alle zum ungreifbaren Banksy. Wie immer man die Figur hinter diesem Künstler- oder Markennamen einschätzt, die sich mit gesellschaftskritischen Graffiti zu Weltruhm gesprayt hat, ist sie ein kulturelles und wirtschaftliches Phänomen geworden, nicht zuletzt, weil sich Banksy als politischer und gesellschaftlicher Kommentator versteht.

Immer wieder äußert er sich, oft in parodistisch-kalauernder Form, zum Zeitgeschehen. So strich er nach dem Brexit-Referendum eine Mauer bei Dover mit einem Handwerker an, der einen Stern aus der EU-Fahne herausmeißelte. Unlängst warb er in der Londoner U-Bahn mit Schablonen niesender Ratten für das Tragen von Gesichtsmasken. Bevorzugte Ziele sind der Überwachungsstaat, die Flüchtlingskrise, Obdachlosigkeit, Umweltverschmutzung und der Kapitalismus, den er unter anderem mit einem dem Käfig eines Barcodes entkommenen Leoparden anprangerte.

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