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Mächtiger Dämpfer

Gnadenlos unterlegen: Die Tölzer Löwen Nico Kolb (stehend) und Thomas Merl mühen sich gegen das Abwehrbollwerk des EV Landshut. Doch ihnen gelingt nicht einmal der Ehrentreffer.

Mit 0:8 werden die Tölzer Löwen vom EV Landshut abgewatscht. Im vorletzten Testspiel vor dem Saisonstart sind gewaltige Unterschiede zwischen beiden Teams zu erkennen.

Bad Tölz – So wünscht man sich das als Verein nicht, wenn man den Dauerkartenverkauf befeuern möchte, doch Schwierigkeiten beim Ticketdienstleister auftreten: Eine sportliche Abreibung vom Allerfeinsten zu Beginn des Generalproben-Wochenendes. Die Tölzer Löwen erreichten bei der 0:8-Klatsche gegen den EV Landshut allenfalls Oberliga-Niveau, wurden deshalb gnadenlos deklassiert.

Es fehlte an Durchschlagskraft und spielerischer Finesse. Zeitweise hätte man vermuten können, Landshut misst sich mit der eigenen DNL-Mannschaft.

Mächtiger Dämpfer

Eines vorweg: Niemand rechnete eingedenk der bisherigen Vorbereitung ernsthaft mit einem Ergebnis pro Tölz. Vielmehr illustrierte das Match den Unterschied von prognostizierter Zweitliga-Spitze hin zu einem Bereich, der noch gar nicht zu präzisieren ist. Es fällt schwer, Tölz irgendetwas Positives zu attestieren. Denn „stets bemüht“ ist bekanntlich die Umschreibung unterdurchschnittlicher Leistungen.

Es dauerte eine Viertelstunde, ehe die Dinge in der RSS-Arena ihren Lauf nahmen. Dann traf Robin Weihager per Handgelenkschuss zum 0:1. So viel Platz darf man dem verteidigenden Scharfschützen nicht lassen. Ausgerechnet Andi Schwarz setzte den zweiten Glanzpunkt. Der Holzkirchner trifft für gewöhnlich in einer gesamten Saison so oft, wie der Dezember Sonnentage hat. Aber der Ex-Löwe macht seinen Job. Obgleich die Tölzer nach Wiederbeginn in Unterzahl das 0:3 hinnehmen mussten, mehrten sich wenigstens die Offensivszenen. Gegen ein Team von der Qualität des EVL Tormöglichkeiten zu kreieren, geschweige denn bis zum Abschluss auszuspielen, ist nicht einfach. Landshut verteidigte konsequent. Doch wirkten sämtliche Versuche der Tölzer irgendwie bieder gegen das viel geschmeidigere Stick-Handling der Niederbayern. Marco Wölfl parierte ein Fastbreak gegen Lukas Mühlbauer, ehe wenig später zwei Tölzer über die Scheibe holzten, so das 0:4 fahrlässig initiierten. Der fünfte Nackenschlag fiel nach der besten Löwen-Chance: Tyler McNeely blieb beim Solo an Dimitri Pätzold hängen, und schon rollte erbarmungslos der Gegenzug.

Als ob die Tölzer Löwen ohne erste Reihe aufliefen

Es wirkte, als liefen die Tölzer ohne erste Reihe auf. Grant Besse kämpft noch mit der Eingewöhnung, Cam Spiro ist verletzt. Im Schlussdrittel durfte Seppi Hölzl für Wölfl ran. Eine dankbare Aufgabe beim Stand von 0:6, doch er erledigte die Notwendigkeiten, während Lubor Dibelka per Solo die beste Chance zum Ehrentreffer ausließ.

Tore: 0:1 (14:43) Weihager (Pfleger), 0:2 (17:08) Schwarz (Forster), 0;3 (20:35) Forster (Pfleger, 5-4), 0:4 (34:10) Gill, 0:5 (35:23) Forster (Mühlbauer), 0:6 (38:26) Alderson (Weihager), 0:7 (58:25) Weihager, 0:8 (58:17) Alderson (Koch, Dersch), – Strafminuten: Tölz 10, Landshut 10, – Schiedsrichter: Gossmann/Holzer, – Zuschauer: 824.

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