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Mit dem Fallschirm in den Kochelsee: Soldaten üben gefährlichen Sprung

114 Fallschirmspringer der Luftlande- und -transportschule der Bundeswehr in Altenstadt übten am Kochelsee die Landung im Wasser. Polizei, Wasserwacht und Feuerwehr unterstützten sie bei der Aktion.

114 Fallschirmspringer

Mit dem Fallschirm in den Kochelsee: Soldaten üben gefährlichen Sprung

Um für den Notfall gerüstet zu sein, haben auch heuer wieder zwei Tage lang Soldaten das Wasserspringen in den Kochelsee geübt.

Bad Tölz - Leider ließ es die Corona-Pandemie auch in diesem Jahr noch nicht zu, dass die Altenstädter Fallschirmjäger ihr Können vor Publikum unter Beweis stellen konnten, schreibt die Bundeswehr Luftlande- und -transport-Schule in Altenstadt in einer Pressemitteilung. Deshalb übten die Soldatinnen und Soldaten unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

„Der Wassersprungdienst mag von außen anmuten, als würden wir ihn durchführen, damit sie hier Spaß haben könnten“, sagt Oberstleutnant Michael März, Inspektionschef der IX. Inspektion. Doch es gehe darum, „hochprofessionell agieren zu können“, wenn man das Luftfahrzeug verlasse. Schließlich entscheide das Verhalten über Leben und Tod. „In einem realen Szenario müssten die Soldaten nämlich an Land schwimmen und dort ihren Auftrag fortsetzen.“

Unterstützt wurde die Bundeswehr heuer von Mitgliedern der Wasserschutzpolizei, der Feuerwehr Kochel und der Wasserwacht. An den beiden Übungstagen flog die Bundeswehr mit einer zweimotorigen Turboprop-Maschine M28 insgesamt zehn Starts von den Flugplätzen in Lagerlechfeld und Ohlstadt. 114 Fallschirmspringer wurden in etwa 400 Metern Höhe über dem Kochelsee ausgesetzt und landeten im Wasser. Pro Anflug verließen vier bis sechs Springer die Maschine, berichtet die Polizei: „Die Zusammenarbeit verlief bestens und so konnten die Beteiligten ihre Bergungs- und Rettungstechniken üben.“

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