Auch nach seinem vielversprechenden Debüt für Hertha BSC mit einem Blitztreffer und einer weiteren Torbeteiligung bekommt Jurgen Ekkelenkamp von Coach Pal Dardai noch keine Startelf-Garantie.

Der 21 Jahre junge Niederländer habe aber eine „riesen Chance“, bei Hertha zum Stammspieler zu werden, wenn er so wie nach seiner Einwechslung gegen Greuther Fürth überzeugt.

„Ganz ehrlich, ich weiß nicht, wie er bei uns gelandet ist bei den Fähigkeiten“, erklärte der Hertha-Trainer am Tag nach dem 2:1-Sieg über die SpVgg Greuther Fürth.

Kevin-Prince Boateng wusste, wem der 2:1-Heimsieg zu verdanken war: Jurgen Ekkelenkamp (Foto: City-Press GmbH)
Kevin-Prince Boateng wusste, wem der 2:1-Heimsieg zu verdanken war: Jurgen Ekkelenkamp (Foto: City-Press GmbH)

Ekkelenkamp brauchte nur 87 Sekunden, um dem Spiel am Freitag gegen den Aufsteiger die Wende zu geben. „Wir schauen die ganze Trainingswoche an. Heute verspreche ich keinem Spieler, dass er gleich Stammspieler ist“, sagte Dardai am Samstag.

Bei seinem ersten Heimspiel für Hertha nach dem Wechsel von Ajax Amsterdam saß Ekkelenkamp zunächst auf der Bank und war darüber überhaupt nicht froh.

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„Das finde ich gut, so muss man umgehen mit der Sache“, bemerkte Dardai am Morgen nach dem 2:1-Sieg dazu. Er hätte seinen Spielern schon gesagt: „Alle sollen Monster sein und zum Trainer kommen, warum spiele ich nicht.“

Jurgen Ekkelenkamp traf gegen Fürth zum 1:1 und war am 2:1 auch maßgeblich beteiligt (Foto: City-Press GmbH)
Jurgen Ekkelenkamp traf gegen Fürth zum 1:1 und war am 2:1 auch maßgeblich beteiligt (Foto: City-Press GmbH)

Dennoch hätte es Gründe für die Jokerrolle des späteren Matchwinners gegeben. „Wenn ein Neuer kommt, kann ich ihn nicht sofort reinschmeißen. Es gibt Spieler, die haben zwei Monate Vorbereitung gemacht, viel trainiert, es gibt eine Hierarchie und eine pädagogische Sache“, bemerkte Dardai.